Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche
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Studientag zu 60 Jahren Mauerbau
09 Aug. 2021
„…den 13. August nicht aus dem Auge zu verlieren“
DRESDEN | BERLIN – Die Evangelische Akademie Sachsen lädt am 14. September 2021 zu einem Studientag mit Gesprächen, geistlichen Impulsen und Rundgängen durch das Areal der Gedenkstätte Berliner Mauer in Berlin ein.
Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Sie war und ist Symbol der Teilung Deutschlands, des Kalten Krieges und der Willkür, die eine Zeit vor dem Leben in einem geeinten Deutschland und gemeinsamen Europa in Erinnerung ruft.
In diesen Tagen liegt der Mauerbau 60 Jahre, der Mauerfall mehr als 30 Jahre zurück. Geteilt und getrennt hat sie, verletzt und getötet. Die Erinnerung an die Mauer, die Versöhnung im Angesicht der Vergangenheit, ist auch Teil christlicher Verantwortung.
Der Studientag führt in das Areal der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße entlang des ehemaligen Mauerverlaufs, Grenz- und Todesstreifens, in deren Mitte sich die Kapelle der Versöhnung befindet. Sie wurde auf dem Fundament der Versöhnungskirche von 1894 errichtet, die nach dem Mauerbau zunächst unzugänglich gemacht und 1985 schließlich gesprengt wurde.
Mit dem Besuch am historischen Ort der deutschen Teilung soll den Teilnehmenden die Möglichkeit eröffnet werden, sich austauschen und nach neuen Zugängen des Verstehens und der gegenwärtigen Verantwortung zu suchen, um gegen Mauern und Abgrenzung und für überwindende Dialoge einzutreten.
Die Organisatoren laden Menschen aller Himmelsrichtungen und jeden Alters zur Teilnahme ein, die ihre eigenen Bilder und Erfahrungshorizonte rund um die Mauer mit anderen Menschen teilen können, um die Erinnerung als gelebte Verantwortung und Versöhnung wachzuhalten.
Die Anmeldung zum Studientag am Dienstag, 14. September 2021, unter Leitung von Akademiedirektor Stephan Bickhardt und Studienleiterin Dr. Julia Gerlach wird bis zum 31. August bei Sabine Laake unter akademie@evlks.de erbeten.
Studientag zu 60 Jahren Mauerbau
09 Aug. 2021
„…den 13. August nicht aus dem Auge zu verlieren“
DRESDEN | BERLIN – Die Evangelische Akademie Sachsen lädt am 14. September 2021 zu einem Studientag mit Gesprächen, geistlichen Impulsen und Rundgängen durch das Areal der Gedenkstätte Berliner Mauer in Berlin ein.
Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Sie war und ist Symbol der Teilung Deutschlands, des Kalten Krieges und der Willkür, die eine Zeit vor dem Leben in einem geeinten Deutschland und gemeinsamen Europa in Erinnerung ruft.
In diesen Tagen liegt der Mauerbau 60 Jahre, der Mauerfall mehr als 30 Jahre zurück. Geteilt und getrennt hat sie, verletzt und getötet. Die Erinnerung an die Mauer, die Versöhnung im Angesicht der Vergangenheit, ist auch Teil christlicher Verantwortung.
Der Studientag führt in das Areal der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße entlang des ehemaligen Mauerverlaufs, Grenz- und Todesstreifens, in deren Mitte sich die Kapelle der Versöhnung befindet. Sie wurde auf dem Fundament der Versöhnungskirche von 1894 errichtet, die nach dem Mauerbau zunächst unzugänglich gemacht und 1985 schließlich gesprengt wurde.
Mit dem Besuch am historischen Ort der deutschen Teilung soll den Teilnehmenden die Möglichkeit eröffnet werden, sich austauschen und nach neuen Zugängen des Verstehens und der gegenwärtigen Verantwortung zu suchen, um gegen Mauern und Abgrenzung und für überwindende Dialoge einzutreten.
Die Organisatoren laden Menschen aller Himmelsrichtungen und jeden Alters zur Teilnahme ein, die ihre eigenen Bilder und Erfahrungshorizonte rund um die Mauer mit anderen Menschen teilen können, um die Erinnerung als gelebte Verantwortung und Versöhnung wachzuhalten.
Die Anmeldung zum Studientag am Dienstag, 14. September 2021, unter Leitung von Akademiedirektor Stephan Bickhardt und Studienleiterin Dr. Julia Gerlach wird bis zum 31. August bei Sabine Laake unter akademie@evlks.de erbeten.