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Preisträger bei Wettbewerb »Denkzeit Event«


20 Sept. 2020

Konzepte und Unterstützung für Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen

DRESDEN - Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch hat am 17. September im Deutschen Hygiene-Museum Dresden 157 Veranstalter aus ganz Sachsen für ihre Konzepte zu Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen ausgezeichnet.

Die Preisträger des Wettbewerbs »Denkzeit Event« erhalten ein Preisgeld von 1.000 bis zu 50.000 Euro. Damit soll die Umsetzung der Ideen unterstützt werden. Insgesamt stellt der Freistaat rund 1,5 Millionen Euro für den Wettbewerb zur Verfügung. Insgesamt wurden 192 Bewerbungen für 309 Veranstaltungen in ganz Sachsen eingereicht – inklusive Veranstaltungsreihen. Durchgeführt wurde der Wettbewerb durch den Landestourismusverband Sachsen e.V. in Kooperation mit dem Projekt KREATIVES SACHSEN.

Unter den ausgezeichneten Veranstaltern mit Preisgeldern von 1.000 bis 10.000 Euro sind auch der CVJM Lichtblick e.V. mit den Fernseh-Gottesdiensten im RegionalFernsehen, die Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Petri in Augustusburg mit dem 2. Augustusburger Musiksommer und ihrem Special "Von Turm zu Turm", der Dresdner Kammerchor mit „Der Bach-Bus - Rettet die Chorkonzerte im ländlichen Raum!“, der Polditzer Orgelverein e.V. mit der Weiterführung etablierter traditioneller Konzerte im ländlichen Raum sowie die Stiftung Frauenkirche Dresden mit einem Mozart-Konzert zu ihrem 15. Kirchweihfest.

Die Idee des Wettbewerbs geht auf eine von ausfallenden Veranstaltungen erschütterte Branche zurück. Die Veranstaltungswirtschaft verzeichnet seit Beginn der Corona-Krise im März einen Umsatzverlust von 80 bis 100 Prozent. Auch nach den Lockerungen müssen die Veranstalter aufgrund der langen Vorlauf- und Planungszeiten von Veranstaltungen und von Hygieneregeln massive Einschränkungen verkraften. Ebenso vermisst das Publikum Angebote, möchte Kunst und Kultur erleben. Mit dem Wettbewerb sollte möglichst vielen Veranstaltern schnell und unbürokratisch geholfen werden. Gleichzeitig sollten die Teilnehmer von den Ideen untereinander nachhaltig profitieren.

Mit 42,5 Prozent umfasste der Großteil der eingereichten Beiträge Musik- und Konzertveranstaltungen sowie Festivals, rund 11 Prozent waren dem Bereich Feste und Märkte zuzuordnen. Über ein Viertel (28 Prozent) der Bewerbungen stellten Film-, Kunst-, Kino- und Kulturveranstaltungen, Themenführungen, Wanderung/Lehr- und Erlebnispfade, Immersives Happenings, Literatur-Events, Kirchliche Veranstaltungen/Gottesdienste und Wissenschaftskommunikation dar. Rund 9 Prozent waren dem Bereich Darstellende Kunst/Theater zuzuordnen, rund 4 Prozent umfassten Ausstellungskonzepte. Nur rund 3 Prozent kamen aus dem Bereich Messen und Kongresse, 2 Prozent stellten Konzepte für Sportveranstaltungen dar.

https://medienservice.sachsen.de/medien/news/240792

Preisträger bei Wettbewerb »Denkzeit Event«


20 Sept. 2020

Konzepte und Unterstützung für Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen

DRESDEN - Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch hat am 17. September im Deutschen Hygiene-Museum Dresden 157 Veranstalter aus ganz Sachsen für ihre Konzepte zu Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen ausgezeichnet.

Die Preisträger des Wettbewerbs »Denkzeit Event« erhalten ein Preisgeld von 1.000 bis zu 50.000 Euro. Damit soll die Umsetzung der Ideen unterstützt werden. Insgesamt stellt der Freistaat rund 1,5 Millionen Euro für den Wettbewerb zur Verfügung. Insgesamt wurden 192 Bewerbungen für 309 Veranstaltungen in ganz Sachsen eingereicht – inklusive Veranstaltungsreihen. Durchgeführt wurde der Wettbewerb durch den Landestourismusverband Sachsen e.V. in Kooperation mit dem Projekt KREATIVES SACHSEN.

Unter den ausgezeichneten Veranstaltern mit Preisgeldern von 1.000 bis 10.000 Euro sind auch der CVJM Lichtblick e.V. mit den Fernseh-Gottesdiensten im RegionalFernsehen, die Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Petri in Augustusburg mit dem 2. Augustusburger Musiksommer und ihrem Special "Von Turm zu Turm", der Dresdner Kammerchor mit „Der Bach-Bus - Rettet die Chorkonzerte im ländlichen Raum!“, der Polditzer Orgelverein e.V. mit der Weiterführung etablierter traditioneller Konzerte im ländlichen Raum sowie die Stiftung Frauenkirche Dresden mit einem Mozart-Konzert zu ihrem 15. Kirchweihfest.

Die Idee des Wettbewerbs geht auf eine von ausfallenden Veranstaltungen erschütterte Branche zurück. Die Veranstaltungswirtschaft verzeichnet seit Beginn der Corona-Krise im März einen Umsatzverlust von 80 bis 100 Prozent. Auch nach den Lockerungen müssen die Veranstalter aufgrund der langen Vorlauf- und Planungszeiten von Veranstaltungen und von Hygieneregeln massive Einschränkungen verkraften. Ebenso vermisst das Publikum Angebote, möchte Kunst und Kultur erleben. Mit dem Wettbewerb sollte möglichst vielen Veranstaltern schnell und unbürokratisch geholfen werden. Gleichzeitig sollten die Teilnehmer von den Ideen untereinander nachhaltig profitieren.

Mit 42,5 Prozent umfasste der Großteil der eingereichten Beiträge Musik- und Konzertveranstaltungen sowie Festivals, rund 11 Prozent waren dem Bereich Feste und Märkte zuzuordnen. Über ein Viertel (28 Prozent) der Bewerbungen stellten Film-, Kunst-, Kino- und Kulturveranstaltungen, Themenführungen, Wanderung/Lehr- und Erlebnispfade, Immersives Happenings, Literatur-Events, Kirchliche Veranstaltungen/Gottesdienste und Wissenschaftskommunikation dar. Rund 9 Prozent waren dem Bereich Darstellende Kunst/Theater zuzuordnen, rund 4 Prozent umfassten Ausstellungskonzepte. Nur rund 3 Prozent kamen aus dem Bereich Messen und Kongresse, 2 Prozent stellten Konzepte für Sportveranstaltungen dar.

https://medienservice.sachsen.de/medien/news/240792

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