Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche
Bereich
Offene Kirchen in Ferien- und Corona-Zeiten
11 Aug. 2020
Führungen, Orgelmusik und Ausstellungen im Rahmen offener Kirchen
DRESDEN – Coronabedingt sind in diesem Jahr im Sommer mehr Kirchen geöffnet und die Kirchgemeinden bieten zudem Führungen an. Daheimgebliebene und Urlauber nutzen die kühleren Kirchen während der sogenannten „Hundstage“ im August, um sich auf dem Weg eine erfrischende Pause zu gönnen. Viele sind auch neugierig, was das historische Gebäude für Überraschungen bereithält. Nur, entdecken und einordnen muss man sie. Um diesbezüglichen Wünschen entgegen zu kommen, sind Haupt- und Ehrenamtlich engagierte dabei, Führungen zu organisieren, um auf Sehens- und Erzählenswertes hinzuweisen.
In Chemnitz wird am morgigen Mittwoch um 14:00 Uhr in der Stadtkirche St. Jakobi (Jakobikirchplatz 1) eine kostenfreie kulturhistorische Führung über Kunstwerke angeboten, die von Blütezeiten und Notlagen zeugen. Neben solchen Führungen gibt es gerade in der Sommerzeit zahlreiche Konzerte, bei denen die Zuhörenden auch die Blicke in den weiten Raum schweifen lassen.
Gleich am selben Abend um 20:00 Uhr des 12. August ist in der St. Markuskirche Chemnitz-Sonnenberg ein jazziger Abend mit Ally „Göre“ Mahoney an E-Piano, E-Orgel und Synthesizer im Rahmen „1:100 – Konzertreihe im Corona-Sommer 2020“ zu erleben. Am 15. August um 18:00 Uhr gibt es in der Chemnitzer AbendMusik in der imposanten Schloßkirche mit den Dresdner Stadtpfeifern. Das Quartett trägt "Lieder vom Leben“ - Psalmen-Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts - teils mit historischen Instrumenten vor.
In den beiden Sommermonaten laden auch in Leipzig in verschiedenen Stadtteilen und über die Stadtgrenzen hinaus gut 20 offene Kirchen zum Verweilen, Entdecken oder zum Betrachten einer Ausstellung ein. So sind neben den großen Leipziger Innenstadtkirchen beispielsweise in Leipzig-Gohlis die Friedenskirche und die Versöhnungskirche, in Leipzig-Lößnig die Gethsemanekirche, in Wahren die Gnadenkirche, in Stötteritz die Marienkirche und in Connewitz die Paul-Gerhardt-Kirche meist nachmittags geöffnet.
Am Nordplatz erklingt in der Michaeliskirche zudem mittwochs um 12:00 Uhr Orgelmusik und es ist die Ausstellung „Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ – Jüdisches Leben in Gohlis und der äußeren Nordvorstadt zu sehen. In der Taborkirche Kleinzschocher wird „Farben meines Lebens“ – Bilder von Susanne Günz präsentiert.
Außerhalb von Leipzig laden Kirchen in Markkleeberg, darunter die Fahrradkirche Zöbigker (Dorfstr. 2) zu Besuchen ein. In der Martin-Luther-Kirche stellt der Markkleeberger Fotograf von Werner Sroka seine Bilder aus.
In Dresden wird der Dresdner Künstler Daniel Rode in der zweiten Augusthälfte eine großformatige Installation mit dem Titel „I WANT TO“, im Chorraum der Martin-Luther-Kirche realisieren. Dazu wird ein über sechs Meter hohes Gerüst mit einem Textbanner versehen und so aufgestellt, dass der gesamte Altar verdeckt sein wird. Der Text ist in englischer Sprache und großen Blockbuchstaben fortlaufend geschrieben. Dies verändert stark den gewohnten Eindruck des Kirchenraumes und wird nicht nur ästhetische Fragen aufwerfen.
Zeitgenössische künstlerische Interventionen in Kirchen führen immer wieder zu Diskussionen. Ein Kirchenraum ist ein Raum, der besondere Eigenschaften und Funktionen besitzt und zu Recht auch besondere Sorgfalt einfordert. Eine Kirche ist aber auch ein Raum, dem besondere Kräfte innewohnen. Die Martin-Luther-Kirche in der Dresdner Neustadt ist neben den Gottesdienstzeiten im Sommer ebenfalls regelmäßig werktags nachmittags im Rahmen der „Offenen Kirche“ für Besucher geöffnet.
Offene Kirchen in Ferien- und Corona-Zeiten
11 Aug. 2020
Führungen, Orgelmusik und Ausstellungen im Rahmen offener Kirchen
DRESDEN – Coronabedingt sind in diesem Jahr im Sommer mehr Kirchen geöffnet und die Kirchgemeinden bieten zudem Führungen an. Daheimgebliebene und Urlauber nutzen die kühleren Kirchen während der sogenannten „Hundstage“ im August, um sich auf dem Weg eine erfrischende Pause zu gönnen. Viele sind auch neugierig, was das historische Gebäude für Überraschungen bereithält. Nur, entdecken und einordnen muss man sie. Um diesbezüglichen Wünschen entgegen zu kommen, sind Haupt- und Ehrenamtlich engagierte dabei, Führungen zu organisieren, um auf Sehens- und Erzählenswertes hinzuweisen.
In Chemnitz wird am morgigen Mittwoch um 14:00 Uhr in der Stadtkirche St. Jakobi (Jakobikirchplatz 1) eine kostenfreie kulturhistorische Führung über Kunstwerke angeboten, die von Blütezeiten und Notlagen zeugen. Neben solchen Führungen gibt es gerade in der Sommerzeit zahlreiche Konzerte, bei denen die Zuhörenden auch die Blicke in den weiten Raum schweifen lassen.
Gleich am selben Abend um 20:00 Uhr des 12. August ist in der St. Markuskirche Chemnitz-Sonnenberg ein jazziger Abend mit Ally „Göre“ Mahoney an E-Piano, E-Orgel und Synthesizer im Rahmen „1:100 – Konzertreihe im Corona-Sommer 2020“ zu erleben. Am 15. August um 18:00 Uhr gibt es in der Chemnitzer AbendMusik in der imposanten Schloßkirche mit den Dresdner Stadtpfeifern. Das Quartett trägt "Lieder vom Leben“ - Psalmen-Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts - teils mit historischen Instrumenten vor.
In den beiden Sommermonaten laden auch in Leipzig in verschiedenen Stadtteilen und über die Stadtgrenzen hinaus gut 20 offene Kirchen zum Verweilen, Entdecken oder zum Betrachten einer Ausstellung ein. So sind neben den großen Leipziger Innenstadtkirchen beispielsweise in Leipzig-Gohlis die Friedenskirche und die Versöhnungskirche, in Leipzig-Lößnig die Gethsemanekirche, in Wahren die Gnadenkirche, in Stötteritz die Marienkirche und in Connewitz die Paul-Gerhardt-Kirche meist nachmittags geöffnet.
Am Nordplatz erklingt in der Michaeliskirche zudem mittwochs um 12:00 Uhr Orgelmusik und es ist die Ausstellung „Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ – Jüdisches Leben in Gohlis und der äußeren Nordvorstadt zu sehen. In der Taborkirche Kleinzschocher wird „Farben meines Lebens“ – Bilder von Susanne Günz präsentiert.
Außerhalb von Leipzig laden Kirchen in Markkleeberg, darunter die Fahrradkirche Zöbigker (Dorfstr. 2) zu Besuchen ein. In der Martin-Luther-Kirche stellt der Markkleeberger Fotograf von Werner Sroka seine Bilder aus.
In Dresden wird der Dresdner Künstler Daniel Rode in der zweiten Augusthälfte eine großformatige Installation mit dem Titel „I WANT TO“, im Chorraum der Martin-Luther-Kirche realisieren. Dazu wird ein über sechs Meter hohes Gerüst mit einem Textbanner versehen und so aufgestellt, dass der gesamte Altar verdeckt sein wird. Der Text ist in englischer Sprache und großen Blockbuchstaben fortlaufend geschrieben. Dies verändert stark den gewohnten Eindruck des Kirchenraumes und wird nicht nur ästhetische Fragen aufwerfen.
Zeitgenössische künstlerische Interventionen in Kirchen führen immer wieder zu Diskussionen. Ein Kirchenraum ist ein Raum, der besondere Eigenschaften und Funktionen besitzt und zu Recht auch besondere Sorgfalt einfordert. Eine Kirche ist aber auch ein Raum, dem besondere Kräfte innewohnen. Die Martin-Luther-Kirche in der Dresdner Neustadt ist neben den Gottesdienstzeiten im Sommer ebenfalls regelmäßig werktags nachmittags im Rahmen der „Offenen Kirche“ für Besucher geöffnet.