Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche
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Ökumenische Ausstellung zu Friedrich Press
12 Sept. 2025
In St. Jakobi, St. Johannes Nepomuk und e.artis zu sehen
CHEMNITZ - Vom 11. September bis 16. November 2025 rückt eine gemeinsame ökumenische Ausstellung das Werk des Bildhauers Friedrich Press (1904–1990) in den Fokus. An den drei Orten der evangelischen Stadt- und Marktkirche St. Jakobi, der katholischen Propstei St. Johannes Nepomuk und der Galerie e.artis im Wirkbau.
Den Abschluss bildet eine Finissage am 16. November 2025 in St. Johannes Nepomuk.
Die Schau ist ein bewusst „leiseres Highlight“ im Rahmen von Kulturhauptstadt Chemnitz 2025, sagt Propst Benno Schäffel, – und zugleich ein Beitrag, der „die Herzmitte des Narrativs der Kulturhauptstadt“ berühre, so den Umgang mit Brüchen, Verletzbarkeit und Hoffnung. Mit einer Vernissage wurde am 11. September nach einer Vesper mit Musik in der St. Jakobikirche die dortige Übersichtsausstellung zum Schaffen von Press eröffnet.
Die Propstei St. Johannes Nepomuk lädt zu einem „Besinnungsweg“ ein, der sich „harmonisch-provokativ“ in den Kirchenraum einfügt. Im Saal des Gemeindezentrums begleitet eine Fotoausstellung Beispiele der Kirchenraumgestaltung von Press. Dritter Ort ist die Galerie e.artis im Wirkbau, wo Werke und Kataloge erworben werden können. Hier stehen Themen wie Abstraktion, Verwundbarkeit, Hoffnung und „Sehschule“ im Vordergrund.
Der aus Westfalen stammende Press (1904-1990) war Bildhauer, Maler und Kirchenraumgestalter. Er verbrachte einen Großteil seines Lebens in Dresden und war in über 40 katholischen und evangelischen Kirchen in beiden deutschen Staaten künstlerisch tätig. Press arbeitete als freischaffender Künstler und erregte mit seinen Werken große Aufmerksamkeit. Seine Kunst galt bei den Nationalsozialisten als „entartet“, er erhielt zunächst keine öffentlichen Aufträge mehr. 1946 kehrte er aus der Kriegsgefangenschaft in das zerstörte Dresden zurück und widmete sich nach wenigen öffentlichen Aufträgen hauptsächlich der Sakralkunst und Kirchenraumgestaltung.
Ökumenische Ausstellung zu Friedrich Press
12 Sept. 2025
In St. Jakobi, St. Johannes Nepomuk und e.artis zu sehen
CHEMNITZ - Vom 11. September bis 16. November 2025 rückt eine gemeinsame ökumenische Ausstellung das Werk des Bildhauers Friedrich Press (1904–1990) in den Fokus. An den drei Orten der evangelischen Stadt- und Marktkirche St. Jakobi, der katholischen Propstei St. Johannes Nepomuk und der Galerie e.artis im Wirkbau.
Den Abschluss bildet eine Finissage am 16. November 2025 in St. Johannes Nepomuk.
Die Schau ist ein bewusst „leiseres Highlight“ im Rahmen von Kulturhauptstadt Chemnitz 2025, sagt Propst Benno Schäffel, – und zugleich ein Beitrag, der „die Herzmitte des Narrativs der Kulturhauptstadt“ berühre, so den Umgang mit Brüchen, Verletzbarkeit und Hoffnung. Mit einer Vernissage wurde am 11. September nach einer Vesper mit Musik in der St. Jakobikirche die dortige Übersichtsausstellung zum Schaffen von Press eröffnet.
Die Propstei St. Johannes Nepomuk lädt zu einem „Besinnungsweg“ ein, der sich „harmonisch-provokativ“ in den Kirchenraum einfügt. Im Saal des Gemeindezentrums begleitet eine Fotoausstellung Beispiele der Kirchenraumgestaltung von Press. Dritter Ort ist die Galerie e.artis im Wirkbau, wo Werke und Kataloge erworben werden können. Hier stehen Themen wie Abstraktion, Verwundbarkeit, Hoffnung und „Sehschule“ im Vordergrund.
Der aus Westfalen stammende Press (1904-1990) war Bildhauer, Maler und Kirchenraumgestalter. Er verbrachte einen Großteil seines Lebens in Dresden und war in über 40 katholischen und evangelischen Kirchen in beiden deutschen Staaten künstlerisch tätig. Press arbeitete als freischaffender Künstler und erregte mit seinen Werken große Aufmerksamkeit. Seine Kunst galt bei den Nationalsozialisten als „entartet“, er erhielt zunächst keine öffentlichen Aufträge mehr. 1946 kehrte er aus der Kriegsgefangenschaft in das zerstörte Dresden zurück und widmete sich nach wenigen öffentlichen Aufträgen hauptsächlich der Sakralkunst und Kirchenraumgestaltung.