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Moskauer Erzbischof besucht sächsische Landeskirche
08 Aug. 2019
Moskauer Erzbischof Dietrich Brauer zu Besuch in der Landeskirche
Der Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Europäischen Russland Dietrich Brauer besuchte Anfang August die Landeskirche. Am 4. August predigte er in der Kreuzkirche Dresden. Im Rahmen einer Themenreihe „Europa und die Kirchen“ veranstaltet die Kreuzkirchgemeinde Ökumene-Sonntage, zu denen sie Bischöfe aus Partnerkirchen eingeladen hat.
In seiner Predigt betonte Erzbischof Brauer das Netzwerk der Kirchen in ihrer weltweiten Gemeinschaft. „Das Hauptkapital dieses Netzwerkes Kirche sind und bleiben die Menschen. Wichtig ist nicht die Menge der Follower und Likes, nicht die Zahl der Mitglieder und die Statistik. Wichtig ist jede und jeder Einzelne. Ihre Gaben und Talente. Aber auch ihre Leiden und Schmerzen,“ so der Erzbischof. Er würdigte ausdrücklich die intensiven Beziehungen zwischen der sächsischen Landeskirche und der lutherischen Kirche im Europäischen Russland, die im Jahr 2014 in eine offizielle Kirchenpartnerschaft mündeten.
Seit den neunziger Jahren gibt es intensive Kontakte des Gustav-Adolf-Werkes in Sachsen zur Propstei Kaliningrad. Mit Spendengeldern wird die Propstei unterstützt. Partnerschaften bestehen auch zwischen dem Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz und der Propstei Orenburg sowie zwischen dem Kirchenbezirk Dresden-Mitte und der Zentralen Propstei Moskau. Aktuell entwickelt sich eine neue Partnerschaft zwischen dem Kirchenbezirk Auerbach und der Propstei Ufa/Republik Baschkortostan. Aus diesem Grund besuchten der Erzbischof und seine Ehefrau Tatjana Petrenko, die ebenfalls Theologin ist, den vogtländischen Kirchenbezirk. Dort lernten sie die Arbeit eines evangelischen Kindergartens und der Diakonie kennen.
Im Landeskirchenamt wurden intensive Gespräche über die Weiterentwicklung der Kirchenpartnerschaft geführt. Der Erzbischof sagte, dass ihn diese lebendigen Beziehungen sehr freuen und gute Hoffnung geben.
Die Kreuzkirchgemeinde Dresden lädt noch einmal am 18. August zu einem Ökumene-Sonntag ein. Es predigt der Bischof der Northeastern Pennsylvania Synod, Samuel Zeiser. Diese Gliedkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika (ELCA) ist in einer Partnerschaft mit dem Kirchenbezirk Löbau-Zittau verbunden.
Moskauer Erzbischof besucht sächsische Landeskirche
08 Aug. 2019
Moskauer Erzbischof Dietrich Brauer zu Besuch in der Landeskirche
Der Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Europäischen Russland Dietrich Brauer besuchte Anfang August die Landeskirche. Am 4. August predigte er in der Kreuzkirche Dresden. Im Rahmen einer Themenreihe „Europa und die Kirchen“ veranstaltet die Kreuzkirchgemeinde Ökumene-Sonntage, zu denen sie Bischöfe aus Partnerkirchen eingeladen hat.
In seiner Predigt betonte Erzbischof Brauer das Netzwerk der Kirchen in ihrer weltweiten Gemeinschaft. „Das Hauptkapital dieses Netzwerkes Kirche sind und bleiben die Menschen. Wichtig ist nicht die Menge der Follower und Likes, nicht die Zahl der Mitglieder und die Statistik. Wichtig ist jede und jeder Einzelne. Ihre Gaben und Talente. Aber auch ihre Leiden und Schmerzen,“ so der Erzbischof. Er würdigte ausdrücklich die intensiven Beziehungen zwischen der sächsischen Landeskirche und der lutherischen Kirche im Europäischen Russland, die im Jahr 2014 in eine offizielle Kirchenpartnerschaft mündeten.
Seit den neunziger Jahren gibt es intensive Kontakte des Gustav-Adolf-Werkes in Sachsen zur Propstei Kaliningrad. Mit Spendengeldern wird die Propstei unterstützt. Partnerschaften bestehen auch zwischen dem Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz und der Propstei Orenburg sowie zwischen dem Kirchenbezirk Dresden-Mitte und der Zentralen Propstei Moskau. Aktuell entwickelt sich eine neue Partnerschaft zwischen dem Kirchenbezirk Auerbach und der Propstei Ufa/Republik Baschkortostan. Aus diesem Grund besuchten der Erzbischof und seine Ehefrau Tatjana Petrenko, die ebenfalls Theologin ist, den vogtländischen Kirchenbezirk. Dort lernten sie die Arbeit eines evangelischen Kindergartens und der Diakonie kennen.
Im Landeskirchenamt wurden intensive Gespräche über die Weiterentwicklung der Kirchenpartnerschaft geführt. Der Erzbischof sagte, dass ihn diese lebendigen Beziehungen sehr freuen und gute Hoffnung geben.
Die Kreuzkirchgemeinde Dresden lädt noch einmal am 18. August zu einem Ökumene-Sonntag ein. Es predigt der Bischof der Northeastern Pennsylvania Synod, Samuel Zeiser. Diese Gliedkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika (ELCA) ist in einer Partnerschaft mit dem Kirchenbezirk Löbau-Zittau verbunden.