Mitteilung
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Rucksackaktion für Tansania
11 Dez. 2023
Diesjährige Aktion des Kirchenbezirks läuft noch diese Woche
BAUTZEN – Derzeit werden im Kirchenbezirk Bautzen Schulrucksäcke für zukünftige Erstklässler im ostafrikanischen Tansania gepackt. Im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen dem Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz und dem südlichen Kirchenkreis der tansanischen Diözese Meru hat man sich erneut das Ziel gesetzt, 4.000 Schulrucksäcke mit dem nötigen Schulbedarf zu packen.
Jeder kann sich an der Aktion bis zum 3. Advent, 17. Dezember, beteiligen und für zehn Euro einen der kleinen blauen Rücksäcke erwerben. U.a. sollte er mit Heften, Stiften, Lineal, Radiergummi, Spitzer, aber auch mit Esslöffel, Gästehandtuch, Plastikteller und -tasse sowie einer Grußkarte bestückt werden. Abgegeben werden die Rucksäcke in der Kirchgemeinde, bevor die wertvolle Fracht auf den langen Transportweg geht. Der Schulrucksack hat im Partnerkirchenkreis den Stellenwert einer hiesigen Zuckertüte.
Die 18. Rucksackaktion für Tansania begann in diesem Jahr wieder zu St. Martin am 11. November und steht neben zahlreichen Hilfsprojekten in der Kirchenpartnerschaft mit dem Meru-Süd-Distrikt. Seit 1996 wurden konkrete Projekte im Bildungs- und Gesundheitsbereich, in baulichen Vorhaben bis hin zur Unterstützung von Schulspeisungen gerade in Dürreperioden umgesetzt. Gegenseitige Besuche vertieften immer wieder die Kontakte und bestätigten die Besucher von der Notwendigkeit der Hilfen.
Die Projekte der Partnerschaft werden zwischen den beiden Partnerkomitees in Meru und Bautzen abgesprochen. In der Regel wird ergänzend geholfen, denn eine Grundleistung wird meist von den Partnern in Tansania erbracht. Die verschiedenen Projekte werden durch die Kirchgemeinden im Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz, durch Institutionen und durch viele Einzelpersonen regelmäßig unterstützt.
Der ostafrikanische Kirchenkreis liegt südlich des zweithöchsten afrikanischen Berges Mt. Meru im Gebiet einer Trockensavanne, in der an vielen Orten Wassermangel herrscht. Die Bewohner leben vom landwirtschaftlichen Anbau.