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„RaumWunder Kirche“ gesucht


23 Feb. 2022

Evangelische Kirchgemeinden können sich bewerben

DRESDEN – Für den im vergangenen Jahr ausgelobten „Preis der Stiftung KiBa 2022“ endet die Bewerbungsfrist am 28. Februar 2022. Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) fördert damit Konzepte und Ideen, mit denen Kirchengebäude (weiter) für nicht-kirchliche Veranstaltungen geöffnet werden und dabei als Orte der Andacht und des Gottesdienstes erhalten bleiben.

Der „Preis der Stiftung KiBa 2022“ trägt die Überschrift „RaumWunder Kirche“ und ist mit Förderbeträgen der Stiftung in Höhe von 25.000 Euro für den ersten Platz, 15.000 Euro für den zweiten Platz und 10.000 Euro für Platz drei dotiert. Ausgezeichnet werden können erfolgversprechende Entwürfe ebenso wie schon umgesetzte Konzepte, die nicht älter als fünf Jahre sind.

„Kirchengebäude werden vielerorts zunehmend zu zentralen Treffpunkten und kulturellen Motoren der gesamten Bürgergemeinschaft“, sagt Catharina Hasenclever, die Geschäftsführerin der Stiftung KiBa. „Um als Orte der Begegnung mit Gott und des örtlichen Lebens offen und funktional sein zu können, müssen in vielen Gemeinden auch baulich neue Wege gegangen werden. Wir suchen Gemeinden, die hier mutig voranschreiten und neue Formen sozialer Nachbarschaft von Kirche und Kommune erprobt haben oder erproben wollen.“

Bewerbungen sind noch ausschließlich online möglich unter www.preis-der-stiftung-kiba.de. Wer den „Preis der Stiftung KiBa 2022“ erhält, wird im kommenden April entschieden. Die feierliche Verleihung der Auszeichnung soll am 10. September 2022 im Rahmen des Kirchbautages in Köln stattfinden.
Auf der Suche nach innovativen Modellen zur weitergehenden Nutzung von Kirchgebäuden ging im Jahre 2014 der 1. Preis an die Kirchgemeinde Kamenz hinsichtlich der Weiternutzung der Franziskanerklosterkirche St. Annen als Sakralmuseum und Ausstellungs- und Veranstaltungsort für die Lessing-Stadt.

Mitgliederversammlung der Stiftung dieses Jahr in Dresden

Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) ist eine Stiftung der EKD und der evangelischen Landeskirchen. Seit 1999 hat sie Zusagen für Sanierungsvorhaben in Höhe von rund 35 Millionen Euro geben können.

Mehr als 3.800 Mitglieder engagieren sich bundesweit im „Förderverein der Stiftung KiBa e. V.“ Im Vergleich der Vereinsmitglieder bei der Herkunft nach Bundesländern kommen die meisten Vereinsmitglieder aus dem Freistaat Sachsen.

Die jährliche Mitgliederversammlung ist für den 10. bis 12. Juni 2022 in Dresden im Haus der Kirche/Dreikönigskirche geplant.
Um die ganze Sache noch interessanter zu gestalten, soll es ein attraktives Rahmenprogramm mit Besuch in KiBa-geförderten Kirchen der jeweiligen Umgebung geben. In dieser Tradition werden von Dresden aus Kirchgemeinden besucht, die die Stiftung KiBa in der Vergangenheit bereits gefördert hat. So können gerade die aktiven Unterstützer und Unterstützerinnen aus dem Förderverein aus erster Hand erleben, wie sich die geförderten KiBa-Kirchen entwickelt haben.

Im Rahmen einer Vorerkundung sind vier Kirchgemeinden besucht worden, bei der eine 360°-Kamera eingesetzt und interaktive Panoramaansichten der Innenräume erstellt wurden:

• Schlosskirche Dresden-Lockwitz ("Die mit dem Schloss")

•  Dorfkirche Leubnitz-Neuostra („Die mit dem festen Halt“)

• Dorfkirche Niederstriegis („Die am sächsischen Lutherweg“)

• Dorfkirche Marbach („Die in dem langen Dorf“)

Klosterkirche St. Annen in Kamenz als kultureller und touristischer Anlaufpunkt
Kirche Dresden-Leubnitz war KiBa-Kirche des Monats Dezember (2021)

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