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Ökumenische Beziehungen in Sachsen in erfahrenen Händen


14 Juni 2024

Helena Radisch hat den Dienst als Ökumenereferentin im Landeskirchenamt begonnen

DRESDEN – Am 1. Juni 2024 hat Helena Radisch ihren Dienst als Theologische Referentin für Ökumenische Beziehungen im Landeskirchenamt in Dresden begonnen und wurde am 13. Juni im Rahmen einer Andacht in ihren Dienst eingeführt. Sie tritt die Nachfolge von Oberkirchenrat Friedemann Oehme an, der nach über 20-jähriger Tätigkeit als Ökumenereferent im Dezernat für Theologische Grundsatzfragen im Ev.-Luth. Landeskirchenamt Ende Mai in den Ruhestand getreten ist.

Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel, welcher als Dezernent für Theologische Grundsatzfragen im Landeskirchenamt in Dresden auch für die Ökumene zuständig ist,  freut sich auf die Zusammenarbeit mit Helena Radisch: „Mit Helena Radisch hat die Landeskirche eine engagierte und erfahrene Person für die Nachfolge von Friedemann Oehme gewonnen“. In ihrer Tätigkeit in der Arbeitsstelle Eine Welt in Leipzig und auf vielen internationalen ökumenischen Begegnungen habe sie bereits zahlreiche Erfahrungen in der Ökumene gemacht, die sie nun in die neue Tätigkeit einbringen könne. „Helena Radisch wird unsere ökumenischen Beziehungen zu Partnerkirchen auf der ganzen Welt und die Zusammenarbeit mit den christlichen Kirchen in Sachsen in guter Weise fortführen und mit neuen Impulsen bereichern“, so Dr. Thilo Daniel. 

Als Theologische Referentin für Ökumenische Beziehungen ist Frau Radisch für die internationalen Beziehungen und Partnerschaften der sächsischen Landeskirche zuständig, unterstützt und begleitet aber auch die zahlreichen Partnerschaften von Kirchgemeinden und Kirchenbezirken. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt wird dabei auf den Beziehungen zu den Minderheitskirchen in Mittel- und Osteuropa liegen, die sich regelmäßig zu den Christlichen Begegnungstagen Mittel- und Osteuropa treffen. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Freistaat Sachsen (ACK) gestaltet sie gemeinsam mit den anderen Partnern der verschiedenen christlichen Konfessionen die ökumenischen Beziehungen in Sachsen. Auch die Themen des konziliaren Prozesses, der Kontakt zur Diakonie-Katastrophenhilfe sowie die Hilfsaktion „Hoffnung für Osteuropa“ gehören zu ihrem Aufgabengebiet. Zudem wird sie eng mit dem Leipziger Missionswerk, der Arbeitsstelle Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung sowie dem Gustav-Adolf-Werk Sachsen zusammenarbeiten und die kirchliche Arbeit mit Spätaussiedlern weiterführen.

Helena Radisch

Helena Radisch (geb. Funk) ist bereits zuvor in der sächsischen Landeskirche für die Ökumene aktiv gewesen. Von 2021 bis Ende Mai 2024 war sie als Beauftragte der Landeskirche für den Kirchlichen Entwicklungsdienst (KED) bei der Arbeitsstelle „Eine Welt“ tätig. In dieser Funktion war die Sozialwissenschaftlerin und Theologin Ansprechpartnerin für Kirchgemeinden, Kirchenbezirke und Ausbildungsstätten der Landeskirche. Sie begleitete kirchliche Partnerschaften mit den Ländern des Globalen Südens und unterstützte bei der Verankerung von Globalem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Neben der entwicklungspolitischen Fachberatung von Gemeinden und Partnerschaftsgruppen vertrat sie die Landeskirche in den Gremien des Kirchlichen Entwicklungsdienstes (KED). In der 2024 neu eröffneten Arbeitsstelle für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung in Leipzig war sie für den Bereich „Gerechtigkeit“ zuständig. Gemeinsam mit den Beauftragten für Frieden und Schöpfungsverantwortung brachte sie Ziele des Konziliaren Prozesses in die aktuellen Diskussionen ein und ist auch ist auch in die Veranstaltung „Hoffnung für die Erde leben“ zum diesjährigen Jubiläum 40 Jahre Konziliarer Prozess aktiv eingebunden.

Helena Radisch, die in Nordfriesland geboren wurde und seit 2016 in Leipzig zu Hause ist, verfügt über zahlreiche Erfahrungen in der entwicklungspolitischen Arbeit. Nach einem einjährigen Freiwilligendienst in Ostafrika war sie auch während ihres Studiums der African Studies, Wirtschaftswissenschaften und der Theologie vielfältig entwicklungspolitisch aktiv. Frau Radisch hatte an den Vollversammlungen des Lutherischen Weltbundes (LWB) als Jugenddelegierte in Namibia (2017) sowie als sächsische Delegierte an der letzten Vollversammlung des LWB in Krakau (2023) teilgenommen.

 

 

Helena Radisch

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