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Johannes Brahms „Ein Deutsches Requiem“
16 Nov. 2018
»Ergreifende Klänge der Klage und des Trostes«
DRESDEN - Wenn die Tage trübe werden, trösten alljährlich die sanften Klänge der eindrucksvollen Requiem-Vertonung von Johannes Brahms (op.45), musiziert vom Dresdner Kreuzchor gemeinsam mit Vocal Concert Dresden, den Vokalsolisten Mandy Fredrich (Sopran) und Michael Nagy (Bass) sowie der Dresdner Philharmonie unter Leitung von Kreuzkantor Roderich Kreile. Das Konzert erklingt am Volkstrauertag, 18. November, um 17:00 Uhr in der Kreuzkirche Dresden.
Als das Deutsche Requiem am Karfreitag des Jahres 1868 im Bremer Dom uraufgeführt wird, ist Johannes Brahms 35 Jahre alt. Die Aufführung war ein bahnbrechender Erfolg. Statt der sonst üblichen, strengen Form der lateinischen Totenmesse, legte Brahms seinem Werk selbst ausgewählte Bibeltexte des Alten und Neuen Testamentes zu Grunde. Beeinflusst durch persönliche Erfahrungen, die ihn in seinem Umfeld mit den Themen Tod – Leid – Schmerz konfrontierten, komponierte er ein Requiem in deutscher Sprache, das den Gedanken von Trost und Hoffnung für die Trauernden in den Mittelpunkt stellt. Eine Musik, die tief berührt!
Der Dresdner Kreuzchor ist einer der ältesten und berühmtesten Knabenchöre der Welt. Seine Geschichte reicht bis zur Ersterwähnung der Stadt Dresden ins frühe 13. Jahrhundert zurück. Eine der wichtigsten Aufgaben der Kruzianer ist, in den liturgischen Diensten der Kreuzkirche am Dresdner Altmarkt zu singen. Hier tritt der Dresdner Kreuzchor in Vespern und Gottesdiensten auf und gibt regelmäßig Konzerte mit hervorragenden Werken geistlicher Musik. Sie bilden den Kern des Repertoires und sind Ausdruck der christlich humanistischen Prägung des Chores.
Wesentliche künstlerische Partner sind die Dresdner Philharmonie und die Sächsische Staatskapelle Dresden. Der Dresdner Kreuzchor arbeitet aber auch mit Ensembles der Alten Musik wie dem Freiburger Barockorchester und der Akademie für Alte Musik Berlin zusammen. Das Repertoire des Dresdner Kreuzchores reicht von der Renaissance bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke. Sein umfangreiches künstlerisches Schaffen ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert. Neben seiner prägenden Funktion für das musikalische Leben in Dresden geht der Chor seit nahezu 100 Jahren auf Reisen durch Deutschland und über europäische Grenzen hinaus bis nach Israel, Kanada, Japan, Südamerika, Korea, China und in die USA.
(Karten zu 53 / 48 / 39 / 28 / 15 / 10 Euro sind im Vorverkauf sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Konzertkasse der Kreuzkirche Dresden, An der Kreuzkirche 6, erhältlich)
Veranstaltungstipp der Dresdner Frauenkirche:
Freitag, 16. November, 20:00 Uhr, Unterkirche
»Eine lebendige Hommage an Trauermusik verschiedener Kulturen«
Preisträgerkonzert mit Violine Matthias Well; Violoncello Maria Well; Akkordeon Zdravko Živkovič in Kooperation mit dem Fanny Mendelssohn Förderpreis
Tickets 15 | 18 | 26 | 29 € | Unterkirche, Zugang über Tür B
Abendkasse: 18:30 – 20 Uhr
Samstag, 17. November, 20:00 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem KV 626
Sopran Siri Thornhill; Alt Rahel Haar; Teno: Wolfram Lattke; Bass Tobias Berndt; Kammerchor der Frauenkirche, ensemble frauenkirche dresden; Leitung Frauenkirchenkantor Matthias Grünert
19:00 Uhr Konzerteinführung mit Frauenkirchenkantor Matthias Grünert
Abendkasse 15:30 – 20 Uhr | Tür D
Buß- und Bettag, 21. November, 14:00 Uhr
Forum Frauenkirche »Wenn dein Kind Dich morgen fragt«
»Zwischen Toleranz und Wiederstand – Welche Werte wir festhalten müssen«
Referent Peter Hahne, Berlin, TV-Moderator und Bestsellerautor
Orgel Frauenkirchenorganist Samuel Kummer
Im Anschluss Signiermöglichkeit mit dem Autor
Eintritt frei