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Ihr seid unvergessen!


01 Dez. 2024

In der Matthäuskirche brannten 19 Kerzen für die Verstorbenen

DRESDEN - In der Dresdner Matthäuskirche wurde am 29. November Bediensteten der Landes- und Bundespolizei gedacht, die in den vergangenen zwölf Monaten verstorben sind. Alle 19 Personen waren noch im aktiven Dienst- beziehungsweise Beschäftigungsverhältnis.

„Wir danken den Verstorbenen für ihren Dienst am Menschen. Für ihren Dienst im Sinne des Nächsten. Sie haben Leib und Leben, Hab und Gut geschützt – und haben dabei zuweilen auch ihr eigenes Leben eingesetzt, mindestens riskiert“, würdigte Staatsminister Armin Schuster in seiner Rede an die Trauergemeinde. Und weiter: „Wir werden das Andenken dieser Frauen und Männer stets bewahren.“

Landespolizeipräsident Jörg Kubiessa verlas sichtlich bewegt die Namen der 16 verstorbenen Kolleginnen und Kollegen der sächsischen Polizei, die noch alle im aktiven Dienst waren. Die Bundespolizei vertrat der Vizepräsident der Bundespolizeidirektion Pirna, Jörg Scheeser. Er verlas die drei Bediensteten der Bundespolizeidirektion Pirna, die für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zuständig ist.

Für jede und jeden der insgesamt 19 verstorbenen Kolleginnen und Kollegen wurde im Gottesdienst eine Gedenkkerze angezündet. Vorbereitet wurde der Gottesdienst von Polizeiseelsorgerinnen und Polizeiseelsorger der Polizeidirektionen Chemnitz, Dresden, Görlitz, Leipzig, Zwickau sowie zwei Polizeipfarrer aus Pirna und Bad Düben. Sie führten durch die Gedenkveranstaltung, die musikalisch von zwei Kollegen der Polizeiorchesters und von Kantor Tobias Braun begleitet wurden.

Neben Angehörigen sowie Kolleginnen und Kollegen waren auch die Leiter der Dienststellen und Einrichtungen der sächsischen Polizei beziehungsweise deren Vertreter anwesend.
Die Polizei erinnert traditionell mit einem Gottesdienst an ihre im Laufe des vergangenen Jahres verstorbenen Bediensteten. Das Entzünden der Kerzen hat eine besondere Symbolkraft. Es soll verdeutlichen, dass das Licht der verstorbenen Kollegin oder des verstorbenen Kollegen immer noch leuchtet. Sie sind unvergessen.

„Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann, und man soll das auch gar nicht versuchen; man muss es einfach aushalten und durchhalten.“ (Dietrich Bonhoeffer, Theologe)

Sachsens Polizeipräsident verlas die Namen der Verstorbenen
Sächsischer Innenminister Armin Schuster
Polizeiseelsorgerinnen und -seelsorger in der Matthäuskirche
Polizeipfarrer Matthias Große brachte einen Engel aus Kindertagen mit

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