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EKD-Bildungsdezernenten derzeit in Dresden


14 Juni 2018

Beratungen zu bildungspolitischen Herausforderungen

DRESDEN – Die zuständigen Dezernenten für Bildungsfragen in den Mitgliedskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sind am 14. Juni in Dresden zu einer turnusmäßigen Arbeitstagung zusammen gekommen. In diesem Jahr ist die sächsische Landeskirche Gastgeberin für das Treffen. Im Haus der Kirche (Dreikönigskirche) sollen Fragen der EKD-Loyalitätsrichtlinie für Mitarbeitende, aktuelle bildungspolitische Herausforderungen zum Religionsunterricht (Studium, Vokation u.a.) sowie europäische Bildungsfragen besprochen werden.

So wurden bereits Ergebnisse aus der Reihe „Evangelische Bildungsberichterstattung bekannt“, die in diesem Jahr die evangelische Kita-Landschaft untersucht hat. Hier werde bundesweit den evangelischen Kindergärten eine starke Präsenz in der Gesellschaft bescheinigt sowie dargestellt, dass sie die zivilgesellschaftliche Trägergruppen seien, die den höchsten Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund aufwiesen. In evangelischen Kindertagesstätten können Kinder besonders gut lernen, mit weltanschaulicher und religiöser Vielfalt im Horizont christlicher Nächstenliebe umzugehen. 

Muslimische Migranteneltern und Christen sowie viele Religionslose schätzten Evangelische Bildungseinrichtungen, in denen Religion zu Sprache käme und so kompetente religiöse Orientierung möglich werde, sagte die Leiterin der Bildungsarbeit in der EKD, Dr. Birgit Sendler-Koschel (Hannover). „Kirche sichert damit Sozialkapital und gesellschaftliche religiöse Bildung, was sich später auszahle“, betont sie. Die in Dresden tagende EKD-Bildungskonferenz bearbeitet in diesem Jahr auch wichtige Fragen rund um den Religionsunterricht und eine Stärkung der Ausbildung von Religionslehrkräften für den Dialog mit anderen christlichen Konfessionen und anderen Religionen und Weltanschauungen.

Der sächsische Dezernent für Bildung, Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz, der im Landeskirchenamt für die Evangelische Schulstiftung in Sachsen, die Evangelischen Schulen, Kindergärten sowie für den Evangelischen Religionsunterricht zuständig ist, verweist auf einen „Abend der Landeskirche“ im Luisenhof, wo man sich erfahrungsgemäß auch weiteren Themen zuwenden werde.
Nach einer Morgenandacht am 15. Juni und einer weiteren Sitzung im Haus der Kirche geht die Konferenz der 34 Vertreter der Gliedkirchen sowie einem Gast aus Österreich am Freitagnachmittag zu Ende.

Konferenzrunde im Haus der Kirche in Dresden
EKD-Bildungskonferenz tagt derzeit in Dresden

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