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Diaspora-Reise des GAWiS ins Elsaß


24 Sept. 2025

Fahrt zu Diasporakirchen an deutsch-französischer Grenze

DRESDEN – Zu einer fünftägigen Reise ins Elsaß brechen am 26. September in einem Kleinbus acht (Vorstands)mitglieder und Mitarbeiterinnen des Gustav-Adolf-Werkes in Sachsen (GAW Sachsen) auf. Durch Treffen mit Pfarrern und Gemeindegliedern vor Ort soll die Verbindung mit den kleinen Diasporakirchen entlang der deutsch-französischen Grenze gepflegt werden. „Wir möchten unseren Projektpartnern direkt begegnen und die Entwicklung von Projekten verfolgen“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Arndt Haubold zum Ziel der Reise.  

Auf dem Programm steht ein Besuch der deutsch-französischen Begegnungskapelle (Chapelle de la Rencontre) an der Grenze zwischen Kehl und Strasbourg, deren Sanierung das Gustav-Adolf-Werk in diesem Jahr fördert. Die Kapelle ist ein gemeinsames Projekt der Evangelischen Kirche in Baden (EKIBA) und der Union des Eglises protestantes en Alsace et Lorraine (UEPAL). Die erste und einzige deutsch-französische Pfarrstelle wird von Pfarrer Günther Ihle und seiner französischen Kollegin Roos Van De Keere besetzt. Sie werden mit den sächsischen Gästen den Versöhnungsweg gehen, ein Angebot, dass sie nach drei blutigen Kriegen in diesem Gebiet entwickelt haben.

Weiterhin ist der Besuch eines Gottesdienstes in Wissembourg geplant sowie der Besuch der Friedenskirche in Froeschwiller. Auch die Unterhaltung dieser Kirche wurde und wird vom Gustav-Adolf-Werk unterstützt. Gespräche mit Pfarrern, Gemeindegliedern und einem Mitglied der Kirchenleitung der Union Protestantischer Kirchen in Frankreich sollen Einblick in die Situation protestantischer Kirchen vor Ort geben. „Unsere Arbeit besteht nicht nur aus dem Sammeln von Spenden. Für protestantische Minderheiten ist es außerdem wichtig, in ihrem Wirken gesehen zu werden. Und nicht zuletzt nehmen wir immer auch anregende Impulse mit nach Sachsen“, sagt Dr. Haubold. Stadtführungen und ein Abstecher in die Vogesen runden den Besuch ab.

Hintergrund

Als Diaspora-Werk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens unterstützt das Gustav-Adolf-Werk in Sachsen evangelische Christen weltweit. Es hilft Christen, die in der „Zerstreuung“, in der „Diaspora“ existieren, zum Beispiel bei Neubau, Sanierung oder Modernisierung von Kirchen, Gemeindehäusern und Altenheimen, aber auch bei sozialen Projekten. So können diese Glaubensgeschwister ihren Glauben gemeinsam leben und in ihrem Umfeld wirken.

Die einzige deutsch-französische Pfarrstelle hat Pfarrer Günther Ihle inne.
Begegnungskapelle zwischen Kehl und Strasbourg

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