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Buchvorstellung über jüdisches Leben


20 Okt. 2023

„Wir sind da – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

LEIPZIG – Die Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft in Leipzig lädt am 25. Oktober um 19:00 Uhr zu einer Buchvorstellung und einen Vortrag in das Ariowitsch-Haus (Hinrichsenstr. 14) in Leipzig ein. „Wir sind da – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, heißt das Buch des Autors Uwe von Seltmann, der selbst einige Jahre in Leipzig gelebt und gearbeitet hat.

Das Buch zum Jubiläumsjahr 2021 zeigt die Vielfältigkeit des gegenwärtigen jüdischen Lebens auf und erzählt die reiche Geschichte des deutschen Judentums von den Anfängen im Mittelalter über den langen Kampf um Gleichberechtigung und den schwierigen Neuanfang nach der Schoa bis heute.

Unter dem Motto „Wir sind da“ – entnommen einem Liedtext des jiddischen Dichters Leyb Rozenthal – will es Antworten auf die aktuellen Fragen der jüdischen Community anbieten: Wer sind wir? Woher kommen wir? In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Gibt es eine deutsch-jüdische Kultur? Kann es „normales jüdisches Leben“ in einem Land geben, das sechs Millionen ermordete Jüdinnen und Juden auf dem Gewissen hat und bis heute nicht frei von Antisemitismus ist?

Webseite der Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft

Weitere Veranstaltungshinweise:

Solidarität für Israel – Benefizkonzert für Menschlichkeit

Unter dem Titel „Solidarität für Israel – Benefizkonzert für Menschlichkeit“ wollen Leipziger Kulturschaffende, die eine intensive Beziehung zu jüdischer Kultur und Menschen in Israel haben, und die Stadt Leipzig der Opfer der Terrorangriffe und ihrer Familien in Israel am 24. Oktober gedenken. 

Die Mitwirkenden an dem Benefizkonzert um 19:30 Uhr in der Peterskirche sprechen sich gegen Hass, Gewalt und Antisemitismus aus und laden zu einem musikalischen Abend mit vielfältigem und interkulturellem Repertoire ein. Veranstaltet wird der Abend vom Leipziger Synagogalchor e.V. und der Stadt Leipzig.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Alle Spenden gehen an gemeinnützige Organisationen, wie den Verein Neve Hanna Kinderhilfe e.V., den deutschen Förderverein zur Unterstützung des Kinderheims Neve Hanna in Kiryat Gat, Israel.

Gedenken an den Oktober und November 1938:

  • Ab dem 27. Oktober stehen wieder bis Ende November die Lichtsäulen der Leipziger Künstlerin Nina K. Jurk an den Orten der ehemaligen Synagogen und Betstuben.
  • Montag, 06. November | 17:00 Uhr | Nikolaikirche Friedensgebet anlässlich des Gedenkens an die Pogromnacht am 9. November 1938 - Anschließend Kerzenweg zu Lichtsäulen in der Nähe der Nikolaikirche.
  • Donnerstag, 09. November | 11:00 Uhr | Gedenkstätte Große Synagoge Gottschedstr. - Städtische Gedenkveranstaltung
  • Donnerstag, 09. November | 18 Uhr | Thomaskirche - Gedenkgottesdienst musikalisch gestaltet durch den Leipziger Synagogalchor und mit der Göttinger Rabbinerin Jasmin Andriani als Gastpredigerin. Anschließend Kerzenweg über Lichtsäule bei Apels Garten zur Gedenkstätte in der Gottschedstraße.
Buchvorstellung im Ariowitsch-Haus in Leipzig am 25. Oktober

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