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Mehr Einsatz für den Klimaschutz in Kirche und Gesellschaft


16 Sept. 2021

DRESDEN - Drei sächsische Mitglieder der Initiative "Christians For Future" überreichten am 16. September 2021 einen Forderungskatalog für mehr Klimaschutz in der Kirche an Mitglieder der sächsischen Kirchenleitung und Vertreter des Landeskirchenamtes. "Christians For Future" ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Christinnen und Christen, die sich als Teil der For-Future-Bewegung für Klimagerechtigkeit engagieren. 

Pfarrer Tobias Funke überreichte den Forderungskatalog im Namen der sächsischen Lokalgruppen von "Christians For Future" an Oberlandeskirchenrätin Carmen Kuhn, Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel und den Ökumene-Referenten Friedemann Oehme. Er bat die sächsische Kirchenleitung, sich auch öffentlich noch stärker für den Klimaschutz einzusetzen, Klimaschutz-Initiativen in Sachsen und weltweit zu unterstützen und auch in den Kirchgemeinden und kirchlichen Einrichtungen praktische Maßnahmen zum Klimaschutz voranzubringen. 

Oberlandeskirchenrätin Carmen Kuhn sagte: "Ich freue mich sehr über diese Impulse und will sie gern aufnehmen und in die aktuelle Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes einbringen." Sie wies darauf hin, dass die Landeskirche eine Förderung an Kirchgemeinden zahle, die sich für die Nutzung eines grünen Datenkontos in Verbindung mit klimaschützenden Maßnahmen entscheiden. Dies sei hilfreich, um einen Überblick zu erhalten, in welchen Bereichen welche Ressourcen verbraucht werden und wo Einsparpotentiale liegen. Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel ergänzte, dass die Berücksichtigung der Themen des Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung nicht nur aus historischen, sondern auch aus theologischen Gründen eine bedeutsame Aufgabe für die sächsische Landeskirche darstelle. "Wir haben die Aufgabe und den Auftrag, unsere Erde zu bewahren und zu beschützen. Daran müssen wir uns immer neu erinnern und uns gegenseitig unterstützen.", so Dr. Daniel. Dabei sei der nachhaltige Umgang mit dem, was Kirchgemeinden anvertraut ist an Gebäuden, Grundstücken, Wäldern und Ackerflächen, keine neue Aufgabe. Man könne hier an Erfahrungen früherer Generationen anknüpfen, die mit vielen Dingen bereits nachhaltig umgegangen sind, bevor es den Begriff überhaupt gab.

Friedemann Oehme wies in diesem Zusammenhang auf die Beschaffungsrichtlinie der sächsischen Landeskirche hin, welche Kirchgemeinden eine Orientierung für faire und ökologische Beschaffung gibt. 

Informationen zum Klima- und Umweltschutz für Kirchgemeinden

von links nach rechts: Mitglieder der Initiative "Christians For Future", Oberlandeskirchenrätin Carmen Kuhn, Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel und Friedemann Oehme

Mehr Einsatz für den Klimaschutz in Kirche und Gesellschaft


16 Sept. 2021

DRESDEN - Drei sächsische Mitglieder der Initiative "Christians For Future" überreichten am 16. September 2021 einen Forderungskatalog für mehr Klimaschutz in der Kirche an Mitglieder der sächsischen Kirchenleitung und Vertreter des Landeskirchenamtes. "Christians For Future" ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Christinnen und Christen, die sich als Teil der For-Future-Bewegung für Klimagerechtigkeit engagieren. 

Pfarrer Tobias Funke überreichte den Forderungskatalog im Namen der sächsischen Lokalgruppen von "Christians For Future" an Oberlandeskirchenrätin Carmen Kuhn, Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel und den Ökumene-Referenten Friedemann Oehme. Er bat die sächsische Kirchenleitung, sich auch öffentlich noch stärker für den Klimaschutz einzusetzen, Klimaschutz-Initiativen in Sachsen und weltweit zu unterstützen und auch in den Kirchgemeinden und kirchlichen Einrichtungen praktische Maßnahmen zum Klimaschutz voranzubringen. 

Oberlandeskirchenrätin Carmen Kuhn sagte: "Ich freue mich sehr über diese Impulse und will sie gern aufnehmen und in die aktuelle Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes einbringen." Sie wies darauf hin, dass die Landeskirche eine Förderung an Kirchgemeinden zahle, die sich für die Nutzung eines grünen Datenkontos in Verbindung mit klimaschützenden Maßnahmen entscheiden. Dies sei hilfreich, um einen Überblick zu erhalten, in welchen Bereichen welche Ressourcen verbraucht werden und wo Einsparpotentiale liegen. Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel ergänzte, dass die Berücksichtigung der Themen des Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung nicht nur aus historischen, sondern auch aus theologischen Gründen eine bedeutsame Aufgabe für die sächsische Landeskirche darstelle. "Wir haben die Aufgabe und den Auftrag, unsere Erde zu bewahren und zu beschützen. Daran müssen wir uns immer neu erinnern und uns gegenseitig unterstützen.", so Dr. Daniel. Dabei sei der nachhaltige Umgang mit dem, was Kirchgemeinden anvertraut ist an Gebäuden, Grundstücken, Wäldern und Ackerflächen, keine neue Aufgabe. Man könne hier an Erfahrungen früherer Generationen anknüpfen, die mit vielen Dingen bereits nachhaltig umgegangen sind, bevor es den Begriff überhaupt gab.

Friedemann Oehme wies in diesem Zusammenhang auf die Beschaffungsrichtlinie der sächsischen Landeskirche hin, welche Kirchgemeinden eine Orientierung für faire und ökologische Beschaffung gibt. 

Informationen zum Klima- und Umweltschutz für Kirchgemeinden

von links nach rechts: Mitglieder der Initiative "Christians For Future", Oberlandeskirchenrätin Carmen Kuhn, Oberlandeskirchenrat Dr. Thilo Daniel und Friedemann Oehme

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