Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche
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Langhennersdorf: trotz Verzögerung erfolgreich
21 Jan. 2022
Sanierung von St. Nikolai nach fast zwei Jahren auf der Zielgeraden
Eigentlich beginnt die Geschichte im September 2019 mit der MDR-Spielshow „Mach Dich ran“. Für Sachsen treten die Kirchgemeinden Langhennersdorf und Canitz gegeneinander an. Für den Finaleinzug hat es zwar nicht gereicht, aber 10.000 Euro gingen an St. Nikolai. Aufgrund weiterer Hilfen kann die fertig sanierte und geputzte Kirche mit dem Orgeljubiläum im kommenden Juli „in Betrieb“ gehen.
„Endlich kann ich Ihnen die Bilder unserer sanierten Kirche schicken!“ So fängt die E-Mail von Pfarrerin Maria-Theresia Kaiser an die Stiftung KiBa an. Es war ein langer Weg mit vielen Verzögerungen. Im August 2020 fiel der Startschuss für die Innenraumsanierung von St. Nikolai: Orgel, Taufstein und Altar wurden „eingehaust“ um sie vor Staub und Beschädigungen zu schützen. Die Kirche im Kirchenbezirk Freiberg wurde im 13. Jhd. aus Bruchstein erbaut, zunächst waren der massive Wehrturm und die Wendelinkapelle unabhängige Bauwerke errichtet; die spätgotische Hallenkirche mit ihrem Gewölbe wurde später zur Verbindung beider Bauten.
Erste Arbeiten im Herbst zeigten bald Erfolge, doch die kalte und vor allem nasse Witterung im Winter hat die Maßnahmen an der Innenfassade in Verzug gebracht, erzählt Pfarrerin Kaiser. Im März 2021 konnten die restlichen Arbeiten im Inneren dann ohne Gerüst fortgesetzt werden. „Manches ging langsamer als geplant voran“, berichtet Kaiser und denkt dabei vor allem an gut gefüllten Auftragsbücher der Restauratoren und andere Gewerke. Auch die langen Wartezeiten auf Besichtigungstermine mit den Denkmalbehörden hat sie noch in Erinnerung.
Zum Glück sind viele Ehrenamtliche in St. Nikolai aktiv, immer wieder konnten Konfirmanden und Konfirmandinnen zusammen mit ihren Eltern und weiteren Engagierten für gemeinsame Aktionen gewonnen werden. Ob „Fußbodendielentrageaktion“ oder Putzen – das Engagement für die eigene Kirche ist groß in Langhennersdorf. Besonders aktive Begleiter waren Ernst und Ursula Naumann. „Es verging kaum ein Tag, an dem er nicht auf der Baustelle war“, berichtet Kaiser. Kurz vor dem Erntedankfest 2021 musste Naumann ins Krankenhaus, die geschmückte und mit Menschen gefüllte Kirche hat der frühere Kirchenvorsteher nur noch auf dem Smartphone sehen können. Am 4. November ist Ernst Naumann gestorben.
In Langhennersdorf blickt man nach vorne: das frisch sanierte Kirchenschiff soll ganz offiziell im Juli wieder „in Betrieb gehen“. Dann wird nämlich zeitgleich auch die Hildebrandt-Orgel in St. Nikolai stolze 300 Jahre alt.
Hinweis:
- Ab Mitte Januar ging das digitale Antragsverfahren auf der Homepage der Stiftung KiBa online. Jetzt ist es für die Kirchengemeinden an der Zeit, ihre Anträge auf Förderung bei der Stiftung einzureichen. KiBa-Förderungen gelten stets für Bauvorhaben in den zwei Folgejahren ab der Zusage.
https://www.stiftung-kiba.de/aktuell/gelder-gerecht-und-verantwortungsvoll-verteilen-5741.php
RaumWunder Kirche
- Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) lobt den Preis der Stiftung KiBa 2022 aus. Der Preis würdigt fundierte Modelle, Konzepte und Ideen, mit denen Kirchengebäude sich für die Bedürfnisse der Menschen aus dem Dorf oder der Stadt öffnen und dabei als Orte der Begegnung mit Gott einladend bleiben. Der Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2022: https://www.stiftung-kiba.de/preis-der-stiftung-kiba-2022.php
Langhennersdorf: trotz Verzögerung erfolgreich
21 Jan. 2022
Sanierung von St. Nikolai nach fast zwei Jahren auf der Zielgeraden
Eigentlich beginnt die Geschichte im September 2019 mit der MDR-Spielshow „Mach Dich ran“. Für Sachsen treten die Kirchgemeinden Langhennersdorf und Canitz gegeneinander an. Für den Finaleinzug hat es zwar nicht gereicht, aber 10.000 Euro gingen an St. Nikolai. Aufgrund weiterer Hilfen kann die fertig sanierte und geputzte Kirche mit dem Orgeljubiläum im kommenden Juli „in Betrieb“ gehen.
„Endlich kann ich Ihnen die Bilder unserer sanierten Kirche schicken!“ So fängt die E-Mail von Pfarrerin Maria-Theresia Kaiser an die Stiftung KiBa an. Es war ein langer Weg mit vielen Verzögerungen. Im August 2020 fiel der Startschuss für die Innenraumsanierung von St. Nikolai: Orgel, Taufstein und Altar wurden „eingehaust“ um sie vor Staub und Beschädigungen zu schützen. Die Kirche im Kirchenbezirk Freiberg wurde im 13. Jhd. aus Bruchstein erbaut, zunächst waren der massive Wehrturm und die Wendelinkapelle unabhängige Bauwerke errichtet; die spätgotische Hallenkirche mit ihrem Gewölbe wurde später zur Verbindung beider Bauten.
Erste Arbeiten im Herbst zeigten bald Erfolge, doch die kalte und vor allem nasse Witterung im Winter hat die Maßnahmen an der Innenfassade in Verzug gebracht, erzählt Pfarrerin Kaiser. Im März 2021 konnten die restlichen Arbeiten im Inneren dann ohne Gerüst fortgesetzt werden. „Manches ging langsamer als geplant voran“, berichtet Kaiser und denkt dabei vor allem an gut gefüllten Auftragsbücher der Restauratoren und andere Gewerke. Auch die langen Wartezeiten auf Besichtigungstermine mit den Denkmalbehörden hat sie noch in Erinnerung.
Zum Glück sind viele Ehrenamtliche in St. Nikolai aktiv, immer wieder konnten Konfirmanden und Konfirmandinnen zusammen mit ihren Eltern und weiteren Engagierten für gemeinsame Aktionen gewonnen werden. Ob „Fußbodendielentrageaktion“ oder Putzen – das Engagement für die eigene Kirche ist groß in Langhennersdorf. Besonders aktive Begleiter waren Ernst und Ursula Naumann. „Es verging kaum ein Tag, an dem er nicht auf der Baustelle war“, berichtet Kaiser. Kurz vor dem Erntedankfest 2021 musste Naumann ins Krankenhaus, die geschmückte und mit Menschen gefüllte Kirche hat der frühere Kirchenvorsteher nur noch auf dem Smartphone sehen können. Am 4. November ist Ernst Naumann gestorben.
In Langhennersdorf blickt man nach vorne: das frisch sanierte Kirchenschiff soll ganz offiziell im Juli wieder „in Betrieb gehen“. Dann wird nämlich zeitgleich auch die Hildebrandt-Orgel in St. Nikolai stolze 300 Jahre alt.
Hinweis:
- Ab Mitte Januar ging das digitale Antragsverfahren auf der Homepage der Stiftung KiBa online. Jetzt ist es für die Kirchengemeinden an der Zeit, ihre Anträge auf Förderung bei der Stiftung einzureichen. KiBa-Förderungen gelten stets für Bauvorhaben in den zwei Folgejahren ab der Zusage.
https://www.stiftung-kiba.de/aktuell/gelder-gerecht-und-verantwortungsvoll-verteilen-5741.php
RaumWunder Kirche
- Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) lobt den Preis der Stiftung KiBa 2022 aus. Der Preis würdigt fundierte Modelle, Konzepte und Ideen, mit denen Kirchengebäude sich für die Bedürfnisse der Menschen aus dem Dorf oder der Stadt öffnen und dabei als Orte der Begegnung mit Gott einladend bleiben. Der Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2022: https://www.stiftung-kiba.de/preis-der-stiftung-kiba-2022.php