Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche
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Initiativen um den Buß- und Bettag in Dresden
19 Nov. 2017
Ökumenisches Friedensgebet anlässlich der FriedensDekade
DRESDEN - Die Initiative "Erhebet Eure Herzen!" lädt am morgigen Montag, 20. November, wieder zum Ökumenischen Friedensgebet um 17:00 Uhr in die Dresdner Kreuzkirche ein. Oberlandeskirchenrat i.R. Dr. Christoph Münchow wird das Friedensgebet mitfeiern. Anlässlich der jährlichen FriedensDekade wird Dr. Münchow als Bundesvorsitzender der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden zum Thema „Streit!“ sprechen – dem diesjährigen Motto der Friedensdekade.
Gleichzeitig feiert die Initiative "Erhebet Eure Herzen!" mit dem Friedensgebet auch den ersten Jahrestag ihrer Gründung. Gegründet als Reaktion auf die Ereignisse am Rande des Festgottesdienstes zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2016, gestaltete die Initiative am 14. November 2016 zum ersten Mal ein Friedensgebet in der Kreuzkirche. Im vergangenen Jahr hat die Initiative zahlreiche Friedensgebete durchgeführt und mehrere Demonstrationen für ein friedliches und weltoffenes Dresden organisiert.
Zudem ist die Initiative auch auf zwei Großkundgebungen des Bündnisses "Herz statt Hetze" aufgetreten - zuletzt am 28. Oktober 2017, als über 3.000 Menschen vor der Frauenkirche ein eindrucksvolles Zeichen für ein Dresden ohne Rassismus setzten.
Gedenktag "Nein zu Gewalt an Frauen" mit Fahnenaktion und Abendandacht
Anlässlich des Gedenktages "Nein zu Gewalt an Frauen" (25. November) beteiligen sich die Kirchliche Frauenarbeit und die Gleichstellungsbeauftragte der sächsischen Landeskirche an der internationalen Kampagne von TERRE DES FEMMES e.V. am 23. November mit einer Fahnenaktion und einem Ökumenischen Friedensgebet.
So wird nach dem Buß- und Bettag um 13:30 Uhr am Dienstsitz der Kirchlichen Frauenarbeit und der Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in der Tauscherstraße 44 in Dresden-Blasewitz die Fahne "Frei leben ohne Gewalt" an der Hauswand entrollt. Um 18:00 Uhr laden die Akteurinnen zur einer Ökumenischen Abendandacht in die Unterkirche der Frauenkirche ein.
Die auf das Jahr 2001 zurückgehende Aktion setzt sich für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit ein. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Titel „Mädchen schützen! Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden!“ Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, von der im Jahr 2016 mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen weltweit betroffen waren (UNICEF 2016). In Deutschland liegen die Zahlen nach UNICEF bei 58.000. Weitere 13.000 Mädchen sind gefährdet.
Darüber hinaus erfährt in Europa jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt. Die Kampagne der Schauspielerin Alyssa Milano #MeToo macht sichtbar, wie verbreitet dies ist. Allein in Deutschland sind zehntausende Frauen ihrem Aufruf gefolgt, sich zu outen und ihre Erfahrungen öffentlich zu machen. Auch die Kirchen sehen sich in der Verantwortung, Gewalt und Machtungleichgewichten in den Gesellschaften entgegenzutreten.
Initiativen um den Buß- und Bettag in Dresden
19 Nov. 2017
Ökumenisches Friedensgebet anlässlich der FriedensDekade
DRESDEN - Die Initiative "Erhebet Eure Herzen!" lädt am morgigen Montag, 20. November, wieder zum Ökumenischen Friedensgebet um 17:00 Uhr in die Dresdner Kreuzkirche ein. Oberlandeskirchenrat i.R. Dr. Christoph Münchow wird das Friedensgebet mitfeiern. Anlässlich der jährlichen FriedensDekade wird Dr. Münchow als Bundesvorsitzender der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden zum Thema „Streit!“ sprechen – dem diesjährigen Motto der Friedensdekade.
Gleichzeitig feiert die Initiative "Erhebet Eure Herzen!" mit dem Friedensgebet auch den ersten Jahrestag ihrer Gründung. Gegründet als Reaktion auf die Ereignisse am Rande des Festgottesdienstes zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2016, gestaltete die Initiative am 14. November 2016 zum ersten Mal ein Friedensgebet in der Kreuzkirche. Im vergangenen Jahr hat die Initiative zahlreiche Friedensgebete durchgeführt und mehrere Demonstrationen für ein friedliches und weltoffenes Dresden organisiert.
Zudem ist die Initiative auch auf zwei Großkundgebungen des Bündnisses "Herz statt Hetze" aufgetreten - zuletzt am 28. Oktober 2017, als über 3.000 Menschen vor der Frauenkirche ein eindrucksvolles Zeichen für ein Dresden ohne Rassismus setzten.
Gedenktag "Nein zu Gewalt an Frauen" mit Fahnenaktion und Abendandacht
Anlässlich des Gedenktages "Nein zu Gewalt an Frauen" (25. November) beteiligen sich die Kirchliche Frauenarbeit und die Gleichstellungsbeauftragte der sächsischen Landeskirche an der internationalen Kampagne von TERRE DES FEMMES e.V. am 23. November mit einer Fahnenaktion und einem Ökumenischen Friedensgebet.
So wird nach dem Buß- und Bettag um 13:30 Uhr am Dienstsitz der Kirchlichen Frauenarbeit und der Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in der Tauscherstraße 44 in Dresden-Blasewitz die Fahne "Frei leben ohne Gewalt" an der Hauswand entrollt. Um 18:00 Uhr laden die Akteurinnen zur einer Ökumenischen Abendandacht in die Unterkirche der Frauenkirche ein.
Die auf das Jahr 2001 zurückgehende Aktion setzt sich für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit ein. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Titel „Mädchen schützen! Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden!“ Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, von der im Jahr 2016 mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen weltweit betroffen waren (UNICEF 2016). In Deutschland liegen die Zahlen nach UNICEF bei 58.000. Weitere 13.000 Mädchen sind gefährdet.
Darüber hinaus erfährt in Europa jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt. Die Kampagne der Schauspielerin Alyssa Milano #MeToo macht sichtbar, wie verbreitet dies ist. Allein in Deutschland sind zehntausende Frauen ihrem Aufruf gefolgt, sich zu outen und ihre Erfahrungen öffentlich zu machen. Auch die Kirchen sehen sich in der Verantwortung, Gewalt und Machtungleichgewichten in den Gesellschaften entgegenzutreten.