Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche
Bereich
Erster Fachtag zum Gemeindebrief
30 Okt. 2024
Austausch und Vernetzung im Landeskirchenamt in Dresden
DRESDEN - Am 26. Oktober 2024 fand im Landeskirchenamt Dresden ein Fachtag zum Thema „Gemeindebrief“ statt. Im Mittelpunkt stand das neue Gemeindebriefportal der EVLKS. Bei schönstem Herbstwetter trafen sich 44 engagierte Teilnehmende aus ganz Sachsen, darunter Ehrenamtliche und Mitarbeitende aus verschiedenen Stadt- und Dorfgemeinden, um das neue Gemeindebriefportal kennenzulernen, erste Erfahrungen damit auszutauschen und neue Impulse für die Gemeindebriefarbeit zu bekommen. Sie spiegelten die Vielfalt der Landeskirche wieder, denn mit ihnen waren alle Regionen der Landeskirche, Stadt- und Dorfgemeinden und Haupt- und Ehrenamt gleichermaßen vertreten, was für einen regen und inspirierenden Austausch sorgte. Die meisten der Teilnehmenden arbeiteten ehrenamtlich in den Gemeindebriefredaktionen mit und kamen erstmals mit dem Gemeindebriefportal in Kontakt.
Erster Gemeindebrief mit dem neuen Portal erstellt
Gleich zu Beginn konnte ein besonderes Ereignis gefeiert werden: Die Präsentation des ersten Gemeindebriefes, der bereits kurz nach dem offiziellen Start im August mit dem Gemeindebriefportal gestaltet wurde. Die Ev.-Luth. Kirchgemeinden Rochlitz-Wechselburg und Schwarzbach-Thierbaum im Kirchenbezirk Leisnig-Oschatz zeigten ihre Ausgabe für Oktober und November. Frau Doreen Lange, Verwaltungsmitarbeiterin in der Kirchgemeinde in Rochlitz, nahm Blumen als Dank für das Engagement ihrer Gemeinde entgegen. Der neue Gemeindebrief wurde durch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin gestaltet, die die Aufgabe von einer langjährigen Vorgängerin übernommen und im wahrsten Sinne des Wortes einen „Blitzstart“ in das Gemeindebriefportal hingelegt hatte. Dafür gab es großen Applaus von allen Teilnehmenden des Fachtages.
Podiumsdiskussion: Erfahrungen der Pilotgemeinden
In einer Podiumsdiskussion befragte die Leiterin der Stabsstelle für Kommunikation, Tabea Köbsch, Vertreter der sächsischen Pilotgemeinden zu ihren Erfahrungen mit dem Gemeindebriefportal. Die Versöhnungsgemeinde in Leipzig, die St.-Petri-Schloßkirchgemeinde in Chemnitz und das Kirchspiel Dresdner Heidebogen waren drei von sechs Gemeinden, die das Gemeindebriefportal seit 2-3 Jahren getestet hatten. Die Vertreter der drei Gemeinden berichteten, dass das Portal ihre Zusammenarbeit entscheidend verbessert habe. Dank der gemeinsamen digitalen Plattform, in der die Gemeindebriefe erstellt werden, verlaufe die Kommunikation im Team effizienter, da alle jederzeit den Stand der Arbeit im System einsehen können. Neben vielen positiven Aspekten nutzten sie aber auch die Gelegenheit, ihre Ideen zur Verbesserung direkt an den Wartburg-Verlag weiterzugeben.
Workshops: Von Einführung bis Best Practice
Die vier Workshops der Fachtagung boten praxisorientierte Inhalte und deckten verschiedene Aspekte der Gemeindebriefarbeit ab. Im Workshop „Einführung in das Gemeindebriefportal“ erhielten die Teilnehmenden Informationen und erste Einblicke in das Gemeindebriefportal. Eva Deprez, die im Landeskirchenamt in Dresden für das Gemeindebriefportal zuständig ist, zeigte, wie man Beiträge erstellen und bearbeiten kann und beantwortete konkrete Fragen. Im Workshop „Erste Hilfe für Ihren Gemeindebrief“ gab Andy Weinhold, der als Grafiker in der Stabsstelle Kommunikation im Landeskirchenamt arbeitet, zusammen mit Andre Poppowitsch vom Wartburg-Verlag praxisnahe Tipps zur Gestaltung der eigenen mitgebrachten Gemeindebriefe.
Nach einer lockeren Mittagspause, die Zeit für Austausch und Vernetzung bot, ging es weiter mit einem Workshop zu rechtlichen Fragen. Hier brachten die Referenten Erik Kahnt (Datenschutz) und Walter Müller-Wähner (Stabsstelle Kommunikation im Landeskirchenamt) ihr Fachwissen im Blick auf Datenschutz, Impressumspflicht, Bild- und Urheberrecht ein und beantworteten spezifische Fragen der Teilnehmenden. Die Möglichkeit, von der Expertise und Erfahrung langjähriger Arbeit im Gemeindebriefportal zu profitieren, wurde parallel dazu in einem „Best-Practice-Atelier“ mit Andre Poppowitsch (Wartburg-Verlag) von den Anwesenden genutzt.
Abschluss und Ausblick: Zusammenarbeit und Vernetzung stärken
Der Fachtag, welcher der erste Fachtag zum Gemeindebrief in der sächsischen Landeskirche war, wurde von den Anwesenden als Wertschätzung und Unterstützung für ihre Arbeit in den Gemeindebriefredaktionen wahrgenommen. In einer fröhlichen Atmosphäre wurden neue Kontakte geknüpft und Ideen und Inspiration für die eigene Arbeit mitgenommen. Das Ziel, das alle Teilnehmenden verbunden hat, war der Wunsch, für die eigene Gemeinde einen lebendigen und informativen Gemeindebrief zu gestalten. Eine wichtige Erkenntnis des Tages war, dass die Qualität der Zusammenarbeit innerhalb der Redaktionen ein zentraler Aspekt für die Zufriedenheit der einzelnen Redakteur/innen ist. Genau dafür bietet das Gemeindebriefportal gute, digitale Lösungen an. Aber auch weitere Ideen, wie eine Zusammenarbeit und Vernetzung unter den Gemeindebriefredaktionen gestärkt werden könnte, wurden entwickelt und werden nun durch die Stabsstelle Kommunikation im Landeskirchenamt weiterverfolgt werden.
Erster Fachtag zum Gemeindebrief
30 Okt. 2024
Austausch und Vernetzung im Landeskirchenamt in Dresden
DRESDEN - Am 26. Oktober 2024 fand im Landeskirchenamt Dresden ein Fachtag zum Thema „Gemeindebrief“ statt. Im Mittelpunkt stand das neue Gemeindebriefportal der EVLKS. Bei schönstem Herbstwetter trafen sich 44 engagierte Teilnehmende aus ganz Sachsen, darunter Ehrenamtliche und Mitarbeitende aus verschiedenen Stadt- und Dorfgemeinden, um das neue Gemeindebriefportal kennenzulernen, erste Erfahrungen damit auszutauschen und neue Impulse für die Gemeindebriefarbeit zu bekommen. Sie spiegelten die Vielfalt der Landeskirche wieder, denn mit ihnen waren alle Regionen der Landeskirche, Stadt- und Dorfgemeinden und Haupt- und Ehrenamt gleichermaßen vertreten, was für einen regen und inspirierenden Austausch sorgte. Die meisten der Teilnehmenden arbeiteten ehrenamtlich in den Gemeindebriefredaktionen mit und kamen erstmals mit dem Gemeindebriefportal in Kontakt.
Erster Gemeindebrief mit dem neuen Portal erstellt
Gleich zu Beginn konnte ein besonderes Ereignis gefeiert werden: Die Präsentation des ersten Gemeindebriefes, der bereits kurz nach dem offiziellen Start im August mit dem Gemeindebriefportal gestaltet wurde. Die Ev.-Luth. Kirchgemeinden Rochlitz-Wechselburg und Schwarzbach-Thierbaum im Kirchenbezirk Leisnig-Oschatz zeigten ihre Ausgabe für Oktober und November. Frau Doreen Lange, Verwaltungsmitarbeiterin in der Kirchgemeinde in Rochlitz, nahm Blumen als Dank für das Engagement ihrer Gemeinde entgegen. Der neue Gemeindebrief wurde durch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin gestaltet, die die Aufgabe von einer langjährigen Vorgängerin übernommen und im wahrsten Sinne des Wortes einen „Blitzstart“ in das Gemeindebriefportal hingelegt hatte. Dafür gab es großen Applaus von allen Teilnehmenden des Fachtages.
Podiumsdiskussion: Erfahrungen der Pilotgemeinden
In einer Podiumsdiskussion befragte die Leiterin der Stabsstelle für Kommunikation, Tabea Köbsch, Vertreter der sächsischen Pilotgemeinden zu ihren Erfahrungen mit dem Gemeindebriefportal. Die Versöhnungsgemeinde in Leipzig, die St.-Petri-Schloßkirchgemeinde in Chemnitz und das Kirchspiel Dresdner Heidebogen waren drei von sechs Gemeinden, die das Gemeindebriefportal seit 2-3 Jahren getestet hatten. Die Vertreter der drei Gemeinden berichteten, dass das Portal ihre Zusammenarbeit entscheidend verbessert habe. Dank der gemeinsamen digitalen Plattform, in der die Gemeindebriefe erstellt werden, verlaufe die Kommunikation im Team effizienter, da alle jederzeit den Stand der Arbeit im System einsehen können. Neben vielen positiven Aspekten nutzten sie aber auch die Gelegenheit, ihre Ideen zur Verbesserung direkt an den Wartburg-Verlag weiterzugeben.
Workshops: Von Einführung bis Best Practice
Die vier Workshops der Fachtagung boten praxisorientierte Inhalte und deckten verschiedene Aspekte der Gemeindebriefarbeit ab. Im Workshop „Einführung in das Gemeindebriefportal“ erhielten die Teilnehmenden Informationen und erste Einblicke in das Gemeindebriefportal. Eva Deprez, die im Landeskirchenamt in Dresden für das Gemeindebriefportal zuständig ist, zeigte, wie man Beiträge erstellen und bearbeiten kann und beantwortete konkrete Fragen. Im Workshop „Erste Hilfe für Ihren Gemeindebrief“ gab Andy Weinhold, der als Grafiker in der Stabsstelle Kommunikation im Landeskirchenamt arbeitet, zusammen mit Andre Poppowitsch vom Wartburg-Verlag praxisnahe Tipps zur Gestaltung der eigenen mitgebrachten Gemeindebriefe.
Nach einer lockeren Mittagspause, die Zeit für Austausch und Vernetzung bot, ging es weiter mit einem Workshop zu rechtlichen Fragen. Hier brachten die Referenten Erik Kahnt (Datenschutz) und Walter Müller-Wähner (Stabsstelle Kommunikation im Landeskirchenamt) ihr Fachwissen im Blick auf Datenschutz, Impressumspflicht, Bild- und Urheberrecht ein und beantworteten spezifische Fragen der Teilnehmenden. Die Möglichkeit, von der Expertise und Erfahrung langjähriger Arbeit im Gemeindebriefportal zu profitieren, wurde parallel dazu in einem „Best-Practice-Atelier“ mit Andre Poppowitsch (Wartburg-Verlag) von den Anwesenden genutzt.
Abschluss und Ausblick: Zusammenarbeit und Vernetzung stärken
Der Fachtag, welcher der erste Fachtag zum Gemeindebrief in der sächsischen Landeskirche war, wurde von den Anwesenden als Wertschätzung und Unterstützung für ihre Arbeit in den Gemeindebriefredaktionen wahrgenommen. In einer fröhlichen Atmosphäre wurden neue Kontakte geknüpft und Ideen und Inspiration für die eigene Arbeit mitgenommen. Das Ziel, das alle Teilnehmenden verbunden hat, war der Wunsch, für die eigene Gemeinde einen lebendigen und informativen Gemeindebrief zu gestalten. Eine wichtige Erkenntnis des Tages war, dass die Qualität der Zusammenarbeit innerhalb der Redaktionen ein zentraler Aspekt für die Zufriedenheit der einzelnen Redakteur/innen ist. Genau dafür bietet das Gemeindebriefportal gute, digitale Lösungen an. Aber auch weitere Ideen, wie eine Zusammenarbeit und Vernetzung unter den Gemeindebriefredaktionen gestärkt werden könnte, wurden entwickelt und werden nun durch die Stabsstelle Kommunikation im Landeskirchenamt weiterverfolgt werden.