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Ehemaliger Oberlandeskirchenrat Auerbach gestorben


21 Sept. 2021

In vielen komplizierten Situationen fand er einvernehmliche Lösungen 

DRESDEN – Der ehemalige Oberlandeskirchenrat Dieter Auerbach verstarb in seiner Heimatstadt Radeberg am 14. September 2021 im Alter von 88 Jahren. Er war bis zu seinem Ruhestand 1998 im Ev.-Luth. Landeskirchenamt Sachsens als theologischer Dezernent für die Arbeitsbereiche Gemeindeaufbau, evangelische und missionarische Dienste, die Seelsorgearbeit und die Einrichtungen der Landeskirche verantwortlich. Als Gebietsdezernent war er für den damaligen Kirchenamtsratsbereich Leipzig mit acht Kirchenbezirken zuständig. In seine Verantwortung fielen auch die Evangelische Akademiearbeit, die Evangelische Publizistik und die Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der Landeskirche. Auerbach war zudem Vorsitzender des Evangelischen Presseverbandes.

Auerbach beeindruckte immer wieder durch seine profunden Kenntnisse zur Landes- und Kirchengeschichte Sachsens, würdigt ihn Landesbischof i.R. Volker Kreß. Für ihn gehörte Dieter Auerbach „zu den letzten theologischen Dezernenten einer Generation, die in überaus komplizierten Zeiten unsere Kirche in leitender Verantwortung begleitet haben. Ihn zeichnete ein geradezu vornehmes Wesen aus, mit dem er in vielen komplizierten Situationen einvernehmliche Lösungen fand“, so Kreß.

Der im vogtländischen Plauen am 30.06.1933 geborene Auerbach studierte in Greifswald und Leipzig Theologie und begann nach seinem Studienabschluss 1956 noch eine Ausbildung zum Möbeltischler. Nach dieser Lehre trat er 1958 seinen Vorbereitungsdienst als Vikar in der sächsischen Landeskirche an. Nach der Ordination 1960 war Auerbach zunächst Pfarrer in Seifersdorf bei Radeberg und von 1970 bis 1973 Inhaber einer Pfarrstelle an der Friedenskirchgemeinde in Radebeul-Kötzschenbroda, bevor er in das Superintendentenamt im damaligen Kirchenbezirk Meißen berufen wurde. In der Zeit als Superintendent übernahm er für zwei Jahre die Hauptvertretung des Direktors der Evangelischen Akademie Meißen. 1983 wurde Auerbach als Oberkirchenrat mit den vollen Aufgaben eines Oberlandeskirchenrates Mitglied des Landeskirchenamtes und der sächsischen Kirchenleitung.

Die Trauerfeier findet am 29. September 2021 um 11:00 Uhr in der Radeberger Stadtkirche statt.

Literatur: Auerbach Dieter: Evangelisches Sachsen, Ev. Verlagsanstalt, 1999

Dieter Auerbach

Ehemaliger Oberlandeskirchenrat Auerbach gestorben


21 Sept. 2021

In vielen komplizierten Situationen fand er einvernehmliche Lösungen 

DRESDEN – Der ehemalige Oberlandeskirchenrat Dieter Auerbach verstarb in seiner Heimatstadt Radeberg am 14. September 2021 im Alter von 88 Jahren. Er war bis zu seinem Ruhestand 1998 im Ev.-Luth. Landeskirchenamt Sachsens als theologischer Dezernent für die Arbeitsbereiche Gemeindeaufbau, evangelische und missionarische Dienste, die Seelsorgearbeit und die Einrichtungen der Landeskirche verantwortlich. Als Gebietsdezernent war er für den damaligen Kirchenamtsratsbereich Leipzig mit acht Kirchenbezirken zuständig. In seine Verantwortung fielen auch die Evangelische Akademiearbeit, die Evangelische Publizistik und die Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der Landeskirche. Auerbach war zudem Vorsitzender des Evangelischen Presseverbandes.

Auerbach beeindruckte immer wieder durch seine profunden Kenntnisse zur Landes- und Kirchengeschichte Sachsens, würdigt ihn Landesbischof i.R. Volker Kreß. Für ihn gehörte Dieter Auerbach „zu den letzten theologischen Dezernenten einer Generation, die in überaus komplizierten Zeiten unsere Kirche in leitender Verantwortung begleitet haben. Ihn zeichnete ein geradezu vornehmes Wesen aus, mit dem er in vielen komplizierten Situationen einvernehmliche Lösungen fand“, so Kreß.

Der im vogtländischen Plauen am 30.06.1933 geborene Auerbach studierte in Greifswald und Leipzig Theologie und begann nach seinem Studienabschluss 1956 noch eine Ausbildung zum Möbeltischler. Nach dieser Lehre trat er 1958 seinen Vorbereitungsdienst als Vikar in der sächsischen Landeskirche an. Nach der Ordination 1960 war Auerbach zunächst Pfarrer in Seifersdorf bei Radeberg und von 1970 bis 1973 Inhaber einer Pfarrstelle an der Friedenskirchgemeinde in Radebeul-Kötzschenbroda, bevor er in das Superintendentenamt im damaligen Kirchenbezirk Meißen berufen wurde. In der Zeit als Superintendent übernahm er für zwei Jahre die Hauptvertretung des Direktors der Evangelischen Akademie Meißen. 1983 wurde Auerbach als Oberkirchenrat mit den vollen Aufgaben eines Oberlandeskirchenrates Mitglied des Landeskirchenamtes und der sächsischen Kirchenleitung.

Die Trauerfeier findet am 29. September 2021 um 11:00 Uhr in der Radeberger Stadtkirche statt.

Literatur: Auerbach Dieter: Evangelisches Sachsen, Ev. Verlagsanstalt, 1999

Dieter Auerbach

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