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Dresdner Bäcker mit Spendenscheck für GAW i.S.


10 Dez. 2017

Reformationsbrötchen-Erlös geht an griechisches Flüchtlingsprojekt

DRESDEN - Vertreter der Dresdner Bäcker- und Konditoreninnung überreichten im ‚Haus der Kirche|Dreikönigskirche‘ in Dresden einen Spendenscheck in Höhe von 2.400 Euro an den Vorsitzenden des Gustav-Adolf-Werks in Sachsen e.V., Pfarrer Arndt Haubold (Markkleeberg). Das Geld ist der Erlös von den rund 2.000 Reformationsbrötchen, die am 31. Oktober 2017 am Neumarkt zur Jubiläumsfeier gegen eine Spende an Besucher des Dresdner Festes „Mitfeiern! Die Reformation wird 500“ verteilt worden sind.

Die Summe geht nun an die griechisch-evangelische Kirche in Serres in Zentralmakedonien. Die kleine evangelische Gemeinde in Griechenland unterstützt seit 2015 Flüchtlinge. Sie selbst entstand nach dem griechisch-türkischen Krieg durch Umsiedlung griechischer Flüchtlinge aus der heutigen Türkei. Sie wird durch das Gustav-Adolf-Werk Sachsen e.V. begleitet, einem protestantischen Hilfswerk, das evangelische Minderheiten im Ausland unterstützt. Arndt Haubold, Vereinsvorsitzender des Gustav-Adolf-Werks in Sachsen e.V., nahm das Geld stellvertretend entgegen.

Das Projekt der sächsischen GAW-Hauptgruppe fand bereits vorher Eingang in den Gesamt-Projektkatalog 2017 des GAW, dessen dort enthaltende Projekte jetzt die Finanzierungszusagen erhalten haben.

 

Projektkatalog 2017 des Gustav-Adolf-Werks erfüllt

LEIPZIG – Der Projektkatalog des Gustav-Adolf-Werks (GAW) 2017 mit 130 Projekten und 1,6 Millionen Euro ist zum 1. Advent erfüllt worden. Alle aufgenommenen Projekte aus den 50 Partnerkirchen weltweit können im geplanten Umfang gefördert werden.

Der Generalsekretär des GAW, Pfarrer Enno Haaks, der derzeit Partnerkirchen in Lateinamerika besucht, betont, dass die Diasporaarbeit des GAW sich nicht nur um finanzielle Unterstützung dreht, sondern dass es auch um Verbundenheit geht: „Wir erleben vor Ort, wie wichtig die Diasporafürsorge und die weltweite evangelische Verbundenheit und Solidarität sind. In einer Welt, die unübersichtlicher geworden ist, haben es Minderheiten doppelt so schwer, wahrgenommen zu werden. Umso wichtiger ist unsere Arbeit für Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit.“

Manchmal setzt schon eine Zusage zur Hilfe eigene Kräfte frei

Ein Beispiel dafür ist die Stadt Dolores in Uruguay, die am 15. April 2016 von einem Tornado heimgesucht wurde. Viele Häuser der Stadt wurden zerstört. Auch von der evangelischen Waldenserkirche blieben nur Mauerfragmente stehen. Carola Tron, Moderatorin der Waldenserkirche am La Plata und Pfarrerin der Gemeinde Dolores berichtet, wie positiv sich das Angebot der Wiederaufbauhilfe aus Deutschland, aus dem GAW, auf die Gemeinde auswirkte: „Das tat unwahrscheinlich gut und hat den Kopf frei gemacht. Unsere erste Sorge war, dass wir den vielen Opfern des Tornados in der Stadt helfen wollten.“

Inzwischen konnte in Dolores die neue Kirche geweiht werden. An die Katastrophe erinnert nur ein Stück Mauer, die als Denkmal erhalten bleiben soll. Eine besondere Rolle kam auch 2017 den Projekten evangelischer Kirchen in Syrien zu: diakonische Aufgaben, Reparaturen und Wiederaufbau von kirchlichen Gebäuden sowie die Aufrechthaltung des Schulbetriebs in den evangelischen Schulen in Syrien.

„Wir sind als GAW allen Spendern dankbar, die dabei geholfen haben, dass wir die Zusagen an unsere Partner erfüllen können“, sagt Generalsekretär Haaks.

________________________________________

Gustav-Adolf-Werk e.V. ist das Diasporawerk der EKD und nimmt gemäß Artikel 16 der Grundordnung der EKD vom 13. Juli 1948  im Zusammenwirken mit der EKD, ihren Gliedkirchen und Gemeinden die besondere Verantwortung für den Dienst in der Diaspora wahr. Die Arbeit wird von bundesweit 21 Hauptgruppen und 19 Frauengruppen getragen. Das GAW hilft seinen Partnerkirchen beim Gemeindeaufbau, bei der Renovierung, beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen, bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben, bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern u. a. Jährlich werden verschiedene Projekte mit mehr als zwei Millionen Euro unterstützt.

Spendenübergabe in der Dreikönigskirche (Foto: Ev. Kirche DD; GAWi.S.
Pfarrer Arndt Haubold (l.) nimmt den Spendenscheck von den Bäckern entgegen. Superintendent Albrecht Nollau (r.), Dresden Nord

Dresdner Bäcker mit Spendenscheck für GAW i.S.


10 Dez. 2017

Reformationsbrötchen-Erlös geht an griechisches Flüchtlingsprojekt

DRESDEN - Vertreter der Dresdner Bäcker- und Konditoreninnung überreichten im ‚Haus der Kirche|Dreikönigskirche‘ in Dresden einen Spendenscheck in Höhe von 2.400 Euro an den Vorsitzenden des Gustav-Adolf-Werks in Sachsen e.V., Pfarrer Arndt Haubold (Markkleeberg). Das Geld ist der Erlös von den rund 2.000 Reformationsbrötchen, die am 31. Oktober 2017 am Neumarkt zur Jubiläumsfeier gegen eine Spende an Besucher des Dresdner Festes „Mitfeiern! Die Reformation wird 500“ verteilt worden sind.

Die Summe geht nun an die griechisch-evangelische Kirche in Serres in Zentralmakedonien. Die kleine evangelische Gemeinde in Griechenland unterstützt seit 2015 Flüchtlinge. Sie selbst entstand nach dem griechisch-türkischen Krieg durch Umsiedlung griechischer Flüchtlinge aus der heutigen Türkei. Sie wird durch das Gustav-Adolf-Werk Sachsen e.V. begleitet, einem protestantischen Hilfswerk, das evangelische Minderheiten im Ausland unterstützt. Arndt Haubold, Vereinsvorsitzender des Gustav-Adolf-Werks in Sachsen e.V., nahm das Geld stellvertretend entgegen.

Das Projekt der sächsischen GAW-Hauptgruppe fand bereits vorher Eingang in den Gesamt-Projektkatalog 2017 des GAW, dessen dort enthaltende Projekte jetzt die Finanzierungszusagen erhalten haben.

 

Projektkatalog 2017 des Gustav-Adolf-Werks erfüllt

LEIPZIG – Der Projektkatalog des Gustav-Adolf-Werks (GAW) 2017 mit 130 Projekten und 1,6 Millionen Euro ist zum 1. Advent erfüllt worden. Alle aufgenommenen Projekte aus den 50 Partnerkirchen weltweit können im geplanten Umfang gefördert werden.

Der Generalsekretär des GAW, Pfarrer Enno Haaks, der derzeit Partnerkirchen in Lateinamerika besucht, betont, dass die Diasporaarbeit des GAW sich nicht nur um finanzielle Unterstützung dreht, sondern dass es auch um Verbundenheit geht: „Wir erleben vor Ort, wie wichtig die Diasporafürsorge und die weltweite evangelische Verbundenheit und Solidarität sind. In einer Welt, die unübersichtlicher geworden ist, haben es Minderheiten doppelt so schwer, wahrgenommen zu werden. Umso wichtiger ist unsere Arbeit für Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit.“

Manchmal setzt schon eine Zusage zur Hilfe eigene Kräfte frei

Ein Beispiel dafür ist die Stadt Dolores in Uruguay, die am 15. April 2016 von einem Tornado heimgesucht wurde. Viele Häuser der Stadt wurden zerstört. Auch von der evangelischen Waldenserkirche blieben nur Mauerfragmente stehen. Carola Tron, Moderatorin der Waldenserkirche am La Plata und Pfarrerin der Gemeinde Dolores berichtet, wie positiv sich das Angebot der Wiederaufbauhilfe aus Deutschland, aus dem GAW, auf die Gemeinde auswirkte: „Das tat unwahrscheinlich gut und hat den Kopf frei gemacht. Unsere erste Sorge war, dass wir den vielen Opfern des Tornados in der Stadt helfen wollten.“

Inzwischen konnte in Dolores die neue Kirche geweiht werden. An die Katastrophe erinnert nur ein Stück Mauer, die als Denkmal erhalten bleiben soll. Eine besondere Rolle kam auch 2017 den Projekten evangelischer Kirchen in Syrien zu: diakonische Aufgaben, Reparaturen und Wiederaufbau von kirchlichen Gebäuden sowie die Aufrechthaltung des Schulbetriebs in den evangelischen Schulen in Syrien.

„Wir sind als GAW allen Spendern dankbar, die dabei geholfen haben, dass wir die Zusagen an unsere Partner erfüllen können“, sagt Generalsekretär Haaks.

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Gustav-Adolf-Werk e.V. ist das Diasporawerk der EKD und nimmt gemäß Artikel 16 der Grundordnung der EKD vom 13. Juli 1948  im Zusammenwirken mit der EKD, ihren Gliedkirchen und Gemeinden die besondere Verantwortung für den Dienst in der Diaspora wahr. Die Arbeit wird von bundesweit 21 Hauptgruppen und 19 Frauengruppen getragen. Das GAW hilft seinen Partnerkirchen beim Gemeindeaufbau, bei der Renovierung, beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen, bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben, bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern u. a. Jährlich werden verschiedene Projekte mit mehr als zwei Millionen Euro unterstützt.

Spendenübergabe in der Dreikönigskirche (Foto: Ev. Kirche DD; GAWi.S.
Pfarrer Arndt Haubold (l.) nimmt den Spendenscheck von den Bäckern entgegen. Superintendent Albrecht Nollau (r.), Dresden Nord

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