Männerhände die auf einer Laptoptastatur schreiben.
Mitteilungen

Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche

Bereich

Dresden bekommt "Pilgerweg der Versöhnung"


10 Mai 2021

Künftig sollen fünf Nagelkreuzzentren verbunden werden

DRESDEN - Ein „Pilgerweg der Versöhnung“ soll künftig in Dresden die fünf Nagelkreuzzentren verbinden. Ein erstes Teilstück wurde am Sonntag eröffnet, wie die Dresdner Kirchenbezirke mitteilten. Es führt von der Schifferkirche „Maria am Wasser“ in Dresden-Hosterwitz bis zur Kirche der Diakonissenanstalt in der Äußeren Neustadt. Beide sind Teil der internationalen Nagelkreuzgemeinschaft.

An acht Stationen des ersten Pilgerabschnitts würden historische oder aktuelle Ereignisse zu den Themen Frieden und Versöhnung benannt und Impulse zum Nachdenken gegeben, hieß es. Unter anderem thematisiert eine Station den Freitod des jüdischen Grafikers Bruno Gimpel und die Folgen von Antisemitismus. Der Friedhof an der Kirche in Dresden-Loschwitz sowie die Gedenkstätte Bautzner Straße sind weitere Stationen auf dem Teilstück zur Diakonissenanstalt.

Nagelkreuzzentren gibt es weltweit, allein in Deutschland etwa 70. Ihr Symbol ist das sogenannte Nagelkreuz, ein Zeichen für Frieden und Versöhnung. Nach Angriffen deutscher Bomber auf das britische Coventry im November 1940 fügte Pfarrer Arthur Wales das besondere Kreuz aus drei eisernen Zimmermannsnägeln zusammen, die bei Aufräumarbeiten gefunden worden waren. Sie hatten jahrhundertelang die Balken des Kirchengewölbes gehalten.

Der Dresdner „Pilgerweg der Versöhnung“ soll perspektivisch noch zur Frauenkirche, zur Kreuzkirche und zur Gedenkstätte Sophienkirche im Stadtzentrum führen. Alle drei Standorte sind Nagelkreuzzentren. (©epd 9.5.2021)

Dresden bekommt "Pilgerweg der Versöhnung"


10 Mai 2021

Künftig sollen fünf Nagelkreuzzentren verbunden werden

DRESDEN - Ein „Pilgerweg der Versöhnung“ soll künftig in Dresden die fünf Nagelkreuzzentren verbinden. Ein erstes Teilstück wurde am Sonntag eröffnet, wie die Dresdner Kirchenbezirke mitteilten. Es führt von der Schifferkirche „Maria am Wasser“ in Dresden-Hosterwitz bis zur Kirche der Diakonissenanstalt in der Äußeren Neustadt. Beide sind Teil der internationalen Nagelkreuzgemeinschaft.

An acht Stationen des ersten Pilgerabschnitts würden historische oder aktuelle Ereignisse zu den Themen Frieden und Versöhnung benannt und Impulse zum Nachdenken gegeben, hieß es. Unter anderem thematisiert eine Station den Freitod des jüdischen Grafikers Bruno Gimpel und die Folgen von Antisemitismus. Der Friedhof an der Kirche in Dresden-Loschwitz sowie die Gedenkstätte Bautzner Straße sind weitere Stationen auf dem Teilstück zur Diakonissenanstalt.

Nagelkreuzzentren gibt es weltweit, allein in Deutschland etwa 70. Ihr Symbol ist das sogenannte Nagelkreuz, ein Zeichen für Frieden und Versöhnung. Nach Angriffen deutscher Bomber auf das britische Coventry im November 1940 fügte Pfarrer Arthur Wales das besondere Kreuz aus drei eisernen Zimmermannsnägeln zusammen, die bei Aufräumarbeiten gefunden worden waren. Sie hatten jahrhundertelang die Balken des Kirchengewölbes gehalten.

Der Dresdner „Pilgerweg der Versöhnung“ soll perspektivisch noch zur Frauenkirche, zur Kreuzkirche und zur Gedenkstätte Sophienkirche im Stadtzentrum führen. Alle drei Standorte sind Nagelkreuzzentren. (©epd 9.5.2021)

Teilen Sie diese Seite