Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche
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Dom & Klang
04 Aug. 2021
„…uns und unseren Nachkommen zu Ruhm und Ehre“
FREIBERG - Bei der Veranstaltung Dom & Klang am Sonnabend, 7. August, um 17:30 Uhr stellt Domführerin Elisabeth Seidler anlässlich des 500. Geburtstages der ersten albertinischen Kurfürsten Moritz von Sachsen in diesem Jahr die unterschiedlichen Grabmale im Chorraum des Freiberger Domes in den Fokus.
Musikalisch wird die Veranstaltung von Stephanie Kaiser (Sopran) und Peter Kubisch am Cembalo begleitet. Die in Freiberg lebenden Musiker ergänzen die Ausführungen zur kurfürstlichen Grablege mit Musik von J.S. Bach, G.F. Sances und J. Dowland aus dem 17. Jahrhundert, aber auch ein zeitgenössisches Stück von D. Argento wird zu hören sein. Die Gäste sitzen an diesem Abend direkt im Chorraum und können so das Gehörte und die einmalige Atmosphäre hautnah erleben.
Der Chorraum ist berühmte Grabstätte der albertinischen Wettiner und birgt eine Vielzahl einmaliger Kunstschätze. Neben zahlreiche Bronze- und Stuckfiguren befinden sich dort eine Reihe von kunstvoll verzierten Zinnsärgen und Messinggrabplatten für die Angehörigen des Fürstenhauses.
Heinrich der Fromme bestimmte mit seinem Testament 1537 den hohen Chor des Freiberger Domes als Grabstätte für sich und seine Nachfahren. Eigentlich wollte er nur schlichte Messingplatten zum Gedenken auslegen lassen. Doch schon für seinen Sohn Moritz von Sachsen, der jung verstarb, wurde bereits 10 Jahre später ein außergewöhnliches Grabmal geschaffen. In zehn Jahren Bauzeit entstand ein gewaltiges Monument aus Marmor und Alabaster, kunstvoll verziert und kunsthistorisch einzigartig.
Später dann ließ der kunstliebende Kurfürst Christian I. den Chorraum unter Leitung des italienischen Architekten Nosseni umgestalten. Entstanden ist die einzigartige und im europäischen Maßstab in einer Reihe mit der Hofkirche in Innsbruck und dem Escorial in Madrid zu nennende Grablege im Freiberger Dom. Neben der außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte und kunsthistorisch bedeutenden Ausstattung der Fürstengruft, ist die Gestaltung des Chorraumes auch Ausdruck des Einflussreichtums und der Macht des damals herrschenden Fürstengeschlechts, wobei Moritz von Sachsen eine herausragende Rolle spielte.
Tickets im Domladen Freiberg unter 03731-22598, verkauf@freiberger-dom.de oder www.reservix.de (zzgl. Gebühren)
- Weiterer Programmtipp: Abendmusik am 12. August um 20:00 Uhr mit Charlotte Marck aus Nizza (Frankreich) zu Gast im Freiberger Dom. Die Preisgekrönte französische Organistin spezialisierte sich mit Ihrem Ensemble Les Ondes auf die nordeuropäische Musik des 15.–18. Jahrhunderts, weshalb Werke bedeutender Komponisten dieser Zeit wie J. S. Bach, M. Weckmann, D. Buxtehude das Programm bestimmen. Aber auch die Hymn Ave Maris Stella des französischen Komponisten N. de Grigny erklingt.
Dom & Klang
04 Aug. 2021
„…uns und unseren Nachkommen zu Ruhm und Ehre“
FREIBERG - Bei der Veranstaltung Dom & Klang am Sonnabend, 7. August, um 17:30 Uhr stellt Domführerin Elisabeth Seidler anlässlich des 500. Geburtstages der ersten albertinischen Kurfürsten Moritz von Sachsen in diesem Jahr die unterschiedlichen Grabmale im Chorraum des Freiberger Domes in den Fokus.
Musikalisch wird die Veranstaltung von Stephanie Kaiser (Sopran) und Peter Kubisch am Cembalo begleitet. Die in Freiberg lebenden Musiker ergänzen die Ausführungen zur kurfürstlichen Grablege mit Musik von J.S. Bach, G.F. Sances und J. Dowland aus dem 17. Jahrhundert, aber auch ein zeitgenössisches Stück von D. Argento wird zu hören sein. Die Gäste sitzen an diesem Abend direkt im Chorraum und können so das Gehörte und die einmalige Atmosphäre hautnah erleben.
Der Chorraum ist berühmte Grabstätte der albertinischen Wettiner und birgt eine Vielzahl einmaliger Kunstschätze. Neben zahlreiche Bronze- und Stuckfiguren befinden sich dort eine Reihe von kunstvoll verzierten Zinnsärgen und Messinggrabplatten für die Angehörigen des Fürstenhauses.
Heinrich der Fromme bestimmte mit seinem Testament 1537 den hohen Chor des Freiberger Domes als Grabstätte für sich und seine Nachfahren. Eigentlich wollte er nur schlichte Messingplatten zum Gedenken auslegen lassen. Doch schon für seinen Sohn Moritz von Sachsen, der jung verstarb, wurde bereits 10 Jahre später ein außergewöhnliches Grabmal geschaffen. In zehn Jahren Bauzeit entstand ein gewaltiges Monument aus Marmor und Alabaster, kunstvoll verziert und kunsthistorisch einzigartig.
Später dann ließ der kunstliebende Kurfürst Christian I. den Chorraum unter Leitung des italienischen Architekten Nosseni umgestalten. Entstanden ist die einzigartige und im europäischen Maßstab in einer Reihe mit der Hofkirche in Innsbruck und dem Escorial in Madrid zu nennende Grablege im Freiberger Dom. Neben der außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte und kunsthistorisch bedeutenden Ausstattung der Fürstengruft, ist die Gestaltung des Chorraumes auch Ausdruck des Einflussreichtums und der Macht des damals herrschenden Fürstengeschlechts, wobei Moritz von Sachsen eine herausragende Rolle spielte.
Tickets im Domladen Freiberg unter 03731-22598, verkauf@freiberger-dom.de oder www.reservix.de (zzgl. Gebühren)
- Weiterer Programmtipp: Abendmusik am 12. August um 20:00 Uhr mit Charlotte Marck aus Nizza (Frankreich) zu Gast im Freiberger Dom. Die Preisgekrönte französische Organistin spezialisierte sich mit Ihrem Ensemble Les Ondes auf die nordeuropäische Musik des 15.–18. Jahrhunderts, weshalb Werke bedeutender Komponisten dieser Zeit wie J. S. Bach, M. Weckmann, D. Buxtehude das Programm bestimmen. Aber auch die Hymn Ave Maris Stella des französischen Komponisten N. de Grigny erklingt.