Männerhände die auf einer Laptoptastatur schreiben.
Mitteilungen

Mitteilungen für Haupt- und Ehrenamtliche

Bereich

Bischof Bilz: Kirche muss sich öffnen


15 Okt. 2021

Initiative „Kirche, die weitergeht“

DRESDEN (epd). Sachsens evangelischer Landesbischof Tobias Bilz plädiert für mehr Kreativität in den Gottesdiensten und im Gemeindeleben. Nach der Corona-Pandemie sollten etwa liebgewonnene Gewohnheiten auf den Prüfstand gestellt werden, sagte der Bischof am Donnerstag bei einem Online-Gespräch der Evangelischen Akademie Sachsen. Kirche müsse sich fragen, wie sie Menschen erreicht und unterstützen kann.

Dafür sollten sich Gemeinschaften öffnen. „Wir brauchen mehr als nur die von uns geliebte Gruppe“, sagte Bilz. Dabei sei zum Beispiel auch zu überlegen, ob Angebote mehr konzentriert werden könnten. Zudem müsse Kirche viel mehr auf moderne Kommunikationsformen setzen, um Menschen anzusprechen und um sie dort abholen, wo sie sind. Es brauche das Gespräch und den Austausch, die wechselseitige Kommunikation über das Evangelium.

Durch die Corona-Pandemie sei auch der kirchliche Betrieb angehalten worden. Jetzt müsse gefragt werden: „Womit wollen wir wieder neu starten? Was vermissen wir, wo ist Erleichterung? Kehren wir zum Vorkrisenverhalten zurück?“, aber auch: „Wer braucht uns wirklich?“ Er wünsche sich bei allen bevorstehenden Aufgaben „eine fröhliche Selbstvergessenheit in der Kirche“, sagte Bilz, „wir sind, was wir sind.“

Sachsens evangelischer Akademiedirektor, Stephan Bickhardt, unterstrich die Notwendigkeit zur Veränderung. Das brauche Mut, aber Kirche müsse sich dem stellen. Unter dem Motto „Kirche, die weitergeht“ hat die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens eine Initiative zur Zukunft und Gestaltung des kirchlichen Lebens gestartet.(©epd 14.10.21)

Bischof Bilz: Kirche muss sich öffnen


15 Okt. 2021

Initiative „Kirche, die weitergeht“

DRESDEN (epd). Sachsens evangelischer Landesbischof Tobias Bilz plädiert für mehr Kreativität in den Gottesdiensten und im Gemeindeleben. Nach der Corona-Pandemie sollten etwa liebgewonnene Gewohnheiten auf den Prüfstand gestellt werden, sagte der Bischof am Donnerstag bei einem Online-Gespräch der Evangelischen Akademie Sachsen. Kirche müsse sich fragen, wie sie Menschen erreicht und unterstützen kann.

Dafür sollten sich Gemeinschaften öffnen. „Wir brauchen mehr als nur die von uns geliebte Gruppe“, sagte Bilz. Dabei sei zum Beispiel auch zu überlegen, ob Angebote mehr konzentriert werden könnten. Zudem müsse Kirche viel mehr auf moderne Kommunikationsformen setzen, um Menschen anzusprechen und um sie dort abholen, wo sie sind. Es brauche das Gespräch und den Austausch, die wechselseitige Kommunikation über das Evangelium.

Durch die Corona-Pandemie sei auch der kirchliche Betrieb angehalten worden. Jetzt müsse gefragt werden: „Womit wollen wir wieder neu starten? Was vermissen wir, wo ist Erleichterung? Kehren wir zum Vorkrisenverhalten zurück?“, aber auch: „Wer braucht uns wirklich?“ Er wünsche sich bei allen bevorstehenden Aufgaben „eine fröhliche Selbstvergessenheit in der Kirche“, sagte Bilz, „wir sind, was wir sind.“

Sachsens evangelischer Akademiedirektor, Stephan Bickhardt, unterstrich die Notwendigkeit zur Veränderung. Das brauche Mut, aber Kirche müsse sich dem stellen. Unter dem Motto „Kirche, die weitergeht“ hat die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens eine Initiative zur Zukunft und Gestaltung des kirchlichen Lebens gestartet.(©epd 14.10.21)

Teilen Sie diese Seite