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Aufruf zu Friedensgebeten am 24. Februar 2023


07 Feb. 2023

DRESDEN - Die sächsische Landeskirche und der Beauftragte für Friedens- und Versöhnungsarbeit in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Michael Zimmermann, haben sich mit einem Schreiben an die sächsischen Kirchgemeinden gewandt, in dem sie zu Friedensgebeten zum Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine aufrufen. Darin heißt es:

"Am 24. Februar 2023 ist es ein Jahr her, dass die russische Armee in die Ukraine eingedrungen ist. Der Tag erinnert uns an das Leid und die Bestürzung, die damit über die Menschen dort gekommen sind. Täglich hören wir von den Folgen des Krieges. Auch bei uns sind Menschen entsetzt, dass es noch nicht gelungen ist, einen Waffenstillstand zu erreichen. Fragen nach der Unterstützung der Menschen in der Ukraine werden in der Mitte unserer Gesellschaft oft kontrovers diskutiert. Für Christinnen und Christen ist damit die Glaubwürdigkeit des Zeugnisses der „Friedensbewegung Gottes in diese Welt hinein“ verbunden. Wir wollen nicht vergessen, dass auch in anderen Teilen der Welt (z. B. in Syrien, im Jemen) Kriege und Gewalt toben und Menschen ihre Heimat verlieren. Auch sie wollen wir in unsere Gebete mit einschießen. Gemeinsam wollen wir im Vertrauen auf Gott unsere Sorgen benennen, der Versuchung zu Hass und Gewalt widerstehen und uns vom Geist des Friedens leiten lassen."

Erinnert wird an das Wort der Kirchenleitung und den Aufruf der Landessynode im Herbst 2022. In ihrem Wort zum Krieg in der Ukraine hatte diese dazu aufgerufen, für ein baldiges Ende dieses Krieges zu beten, die Notleidenden in den Kriegsregionen, zu unterstützen und das Gespräch mit Menschen über alle Grenzen hinweg zu verstärken. Anlässlich des nun bereits ein Jahr lang währenden Angriffskrieges in der Ukraine werden die Kirchgemeinden gebeten, am 24. Februar zu einem Friedensgebet aufzurufen und die Glocken läuten zu lassen, Räume für Gespräche zur Verfügung zu stellen und im Gottesdienst am darauffolgenden Sonntag besonders für den Frieden zu beten. 

Auf der Website der Evangelischen Friedensarbeit sind Texte für eine Andacht und ein Entwurf für ein Friedensgebet zu finden. Landesbischof Bilz hat in der Reihe „3B – bei Bischof Bilz“ am 5. Februar 2023 ebenfalls zu diesem Thema Stellung genommen. 

Die Evangelische Friedensarbeit lädt am 24. Februar 2023 um 12:00 Uhr zu einem Online-Friedensgebet ein. Der Webinar-Raum ist unter diesem Link (Kenncode: 696634) ab 11:50 Uhr geöffnet.

© Peter Bongard / fundus.media

Aufruf zu Friedensgebeten am 24. Februar 2023


07 Feb. 2023

DRESDEN - Die sächsische Landeskirche und der Beauftragte für Friedens- und Versöhnungsarbeit in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Michael Zimmermann, haben sich mit einem Schreiben an die sächsischen Kirchgemeinden gewandt, in dem sie zu Friedensgebeten zum Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine aufrufen. Darin heißt es:

"Am 24. Februar 2023 ist es ein Jahr her, dass die russische Armee in die Ukraine eingedrungen ist. Der Tag erinnert uns an das Leid und die Bestürzung, die damit über die Menschen dort gekommen sind. Täglich hören wir von den Folgen des Krieges. Auch bei uns sind Menschen entsetzt, dass es noch nicht gelungen ist, einen Waffenstillstand zu erreichen. Fragen nach der Unterstützung der Menschen in der Ukraine werden in der Mitte unserer Gesellschaft oft kontrovers diskutiert. Für Christinnen und Christen ist damit die Glaubwürdigkeit des Zeugnisses der „Friedensbewegung Gottes in diese Welt hinein“ verbunden. Wir wollen nicht vergessen, dass auch in anderen Teilen der Welt (z. B. in Syrien, im Jemen) Kriege und Gewalt toben und Menschen ihre Heimat verlieren. Auch sie wollen wir in unsere Gebete mit einschießen. Gemeinsam wollen wir im Vertrauen auf Gott unsere Sorgen benennen, der Versuchung zu Hass und Gewalt widerstehen und uns vom Geist des Friedens leiten lassen."

Erinnert wird an das Wort der Kirchenleitung und den Aufruf der Landessynode im Herbst 2022. In ihrem Wort zum Krieg in der Ukraine hatte diese dazu aufgerufen, für ein baldiges Ende dieses Krieges zu beten, die Notleidenden in den Kriegsregionen, zu unterstützen und das Gespräch mit Menschen über alle Grenzen hinweg zu verstärken. Anlässlich des nun bereits ein Jahr lang währenden Angriffskrieges in der Ukraine werden die Kirchgemeinden gebeten, am 24. Februar zu einem Friedensgebet aufzurufen und die Glocken läuten zu lassen, Räume für Gespräche zur Verfügung zu stellen und im Gottesdienst am darauffolgenden Sonntag besonders für den Frieden zu beten. 

Auf der Website der Evangelischen Friedensarbeit sind Texte für eine Andacht und ein Entwurf für ein Friedensgebet zu finden. Landesbischof Bilz hat in der Reihe „3B – bei Bischof Bilz“ am 5. Februar 2023 ebenfalls zu diesem Thema Stellung genommen. 

Die Evangelische Friedensarbeit lädt am 24. Februar 2023 um 12:00 Uhr zu einem Online-Friedensgebet ein. Der Webinar-Raum ist unter diesem Link (Kenncode: 696634) ab 11:50 Uhr geöffnet.

© Peter Bongard / fundus.media

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