Themen und Debatten

Kirche als Gesprächsraum gestalten

Im Blick auf unser zukünftiges Miteinander […] betrachten wir es als eine wichtige Aufgabe, weiter an einer von Respekt und Wertschätzung getragenen Debattenkultur zu arbeiten. Wir haben gelernt, dass der Wille zur Gemeinschaft auch mit Schmerzen und Mühen verbunden ist. Wichtig ist, dass wir einander trotz unterschiedlicher Positionen nicht verurteilen.

(aus 27. Landessynode Drucksache 42, Punkt 5 – aus der Debatte zum Gesprächsprozess zum Schriftverständnis)

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Die Landessynode bittet Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, Diskussionen zu strittigen Themen anzubieten und so zu einem respektvollem Miteinander in der Gesellschaft beizutragen. 

Kontroverse Debatten begleiten uns in Gesellschaft, Familie, Arbeitsumfeld und auch in den Kirchgemeinden seit einigen Jahren in besonders intensiver Weise. Wie können wir als Kirche hier den Menschen und dem Miteinander dienen? Wie können Gesprächsräume entstehen oder begleitet werden? Wo fördern wir so das Miteinander und den gegenseitigen Respekt, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen vorfinden? Welche Kompetenzen können bei Mitarbeitenden und in den Gemeinden gestärkt werden und wer kann dabei unterstützen? 

Anregungen, die in der Debatte um die Unterscheidung zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsradikalismus entstanden sind, bieten Impulse zur weiteren Beschäftigung in den verschiedenen Gremien der Kirchgemeinden.

Hier finden Sie die Grundlagentexte aus der Synodalen Debatte: 

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Vokationstagung im TPI Moritzburg


11 März 2025

MORITZBURG – Vom 06. bis 07. März.2025 fand am Theologisch-Pädagogischen Institut Moritzburg unter Leitung von Bildungsreferentin Frau Gabriele Mendt und Studienleiterin Frau Dr. Sylvia E. Kleeberg-Hörnlein die diesjährige Vokationstagung statt.

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens hatte 34 junge gut ausgebildete staatliche Lehrerinnen und -lehrer sowie Referendarinnen und Referendare eingeladen, die durch die EVLKS beauftragt sind das Fach Evangelische Religion an staatlichen und freien Schulen zu unterrichten. Neben dem Kennenlernen des TPI Moritzburg als Fortbildungsinstitution der Landeskirche für Lehrkräfte aller Schularten standen auch ein gegenseitiges Kennenlernen zwischen den Teilnehmenden aus den Schularten Grundschule, Oberschule, Gymnasium und berufsbildende Schule im Fokus, sowie der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Landeskirche, der Landessynode, den Kirchenbezirken und dem Landeskirchenamt.

Thematisch fokussierte sich die Veranstaltung auf die didaktische und methodische Auseinandersetzung mit dem Thema Bibeldidaktik. Gerahmt wurde die fachliche Arbeit durch einen Kennenlern-Spaziergang zum Moritzburger Fasanen-Schlösschen und Leuchtturm sowie durch einen festlichen Abend mit Livemusik, gutem Essen, Raum für Grußworte und einen regen Austausch. Die Teilnehmenden lobten die Wertschätzung, den Ort des Austausches und der Weiterbildung. Am 25. März.25 folgt dann die ZWISCHENSTOPP-Vokationstagung für erfahrene Religionslehrkräfte

Hintergrund:

Mit der Vokationstagung lädt die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens staatliche Lehrkräfte, die in den vergangenen Jahren eine Vokation erhalten haben oder gegenwärtig den Erhalt einer Vokation anstreben, sowie an Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst mit dem Fach Evangelische Religion zu einem fachlichen Austausch über aktuelle Anforderungen an den Religionsunterricht und das Engagement der Landeskirche für einen qualitativ hochwertigen Unterricht ein. Die Tagung wird zugleich als schulartübergreifende Fortbildung gestaltet.

Mehr Informationen zum Evangelischen Religionsunterricht.

Teilnehmende gemeinsam am Moritzburger Leuchtturm

Werke und Einrichtungen bieten Kurse und Unterstützung an

Dienst, Werke und Einrichtungen der Landeskirche bieten in ihren Programmen Workshops und Veranstaltungen an,

  • die kontroverse Themen inhaltlich aufnehmen und Informationen wie Austausch anbieten und so eigene öffentliche Gesprächsräume entstehen lassen
  • die Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung, Moderation, Kommunikation stärken und einüben um Menschen in Ihrer Rolle vor Ort zu stärken

Weiter lassen sich Mitarbeitende der Werke und Einrichtungen als Expertinnen und Expertinnen zu verschiedenen Themen für Veranstaltungen vor Ort gern ansprechen.

 

 

 

Informationen dazu finden Sie in den Programmen u.a. folgender Einrichtungen (in Auswahl)

 

Evangelischen Erwachsenenbildung               
https://www.eeb-sachsen.de/angebote.html

  • thematischen Angebote
  • Kurse z.B. zu Dilemma-Diskussion (Kursstart im Herbst 2022), TZI (Themenzentrierter Interaktion), Friedlicher Kommunikation, Gruppenleitertraining, Praxis respektvoller Kommunikation; 

Ehrenamtsakademie Sachsen           
www.ehrenamtsakademie-sachsen.de

  • Abrufangebote, Webinare, Veranstaltungen verschiedener Anbieter mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Leitung, Gesellschaftliche Verantwortung

Evangelische Akademie Sachsen               
https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/

  • Veranstaltungen online und in Präsenz zu aktuellen Zeitfragen
  • Referenten, die Ihre Expertise auch bei Ihren Veranstaltungen einbringen können

TPI Moritzburg               
https://tpi-moritzburg.de/

  • Angebote und Materialien für den Bereich Schule und Bildung, Gemeindepädagogik,

 

 

Landesjugendpfarramt    
www.evjusa.de

  • u.a. Fachbereich politische Jugendbildung
  • Angebote zur Stärkung von Kompetenzen im Bereich der Jugendarbeit (z.B. Juleica)

Ev. Männerarbeit
https://maennerarbeit-sachsen.de/

Ev. Frauenarbeit              
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/

Pastoralkolleg  
https://pastoralkolleg-meissen.de/das-pastoralkolleg/

  • bietet thematische und kompetenzorientierte Kollegs und organisiert und begleitet Tagungen mit der Zielgruppe Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Prädikantinnen und Prädikanten

AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus Sachsen
https://www.kirche-fuer-demokratie.de/

Diakonie Sachsen
– hier https://www.diakonie-sachsen.de/projekte_demokratie_gewinnt_de.html

  • Angebote für Mitarbeitenden der Diakonie z.B. auch in Fragen der Demokratiebildung

Beispiel für Formate

„Wenn wir nicht mehr respektvoll miteinander reden, geht viel verloren. …Wertschätzung und Kritik müssen sich da nicht im Wege stehe. Sondern wenn sie zusammenfinden werden Barrieren abgebaut“
(Pfr. Sebastian Kreß, KG Sebnitz-Hohenstein zu einer Reihe von Gesprächsabenden zu aktuellen Themen. Quelle SZ vom 28.6.2022)

In Kirchgemeinden und Kirchenbezirken wurden in den vergangenen Monaten unterschiedlichste Gesprächsformate, Bürgerdialoge etc. zu aktuellen kontroversen Themen angeboten, so z.B. in der Kirchgemeinde Sebnitz, im Kirchenbezirk Freiberg, Kirchgemeinde Dresden-Leuben, Kirchgemeinde Weinböhle, Kirchgemeinden in Zwönitz, Bautzen oder in Plauen. Erfahrungen lassen sich bei den Gemeinden und Mitarbeitenden dort anfragen.

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