Themen und Debatten

Kirche als Gesprächsraum gestalten

Im Blick auf unser zukünftiges Miteinander […] betrachten wir es als eine wichtige Aufgabe, weiter an einer von Respekt und Wertschätzung getragenen Debattenkultur zu arbeiten. Wir haben gelernt, dass der Wille zur Gemeinschaft auch mit Schmerzen und Mühen verbunden ist. Wichtig ist, dass wir einander trotz unterschiedlicher Positionen nicht verurteilen.

(aus 27. Landessynode Drucksache 42, Punkt 5 – aus der Debatte zum Gesprächsprozess zum Schriftverständnis)

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Die Landessynode bittet Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, Diskussionen zu strittigen Themen anzubieten und so zu einem respektvollem Miteinander in der Gesellschaft beizutragen. 

Kontroverse Debatten begleiten uns in Gesellschaft, Familie, Arbeitsumfeld und auch in den Kirchgemeinden seit einigen Jahren in besonders intensiver Weise. Wie können wir als Kirche hier den Menschen und dem Miteinander dienen? Wie können Gesprächsräume entstehen oder begleitet werden? Wo fördern wir so das Miteinander und den gegenseitigen Respekt, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen vorfinden? Welche Kompetenzen können bei Mitarbeitenden und in den Gemeinden gestärkt werden und wer kann dabei unterstützen? 

Anregungen, die in der Debatte um die Unterscheidung zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsradikalismus entstanden sind, bieten Impulse zur weiteren Beschäftigung in den verschiedenen Gremien der Kirchgemeinden.

Hier finden Sie die Grundlagentexte aus der Synodalen Debatte: 

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Vier Kandidaten für das Präsidentenamt im Landeskirchenamt


19 Dez. 2018

Eine Kandidatin und drei Kandidaten zur Wahl am 26. Januar 2019 vorgeschlagen

DRESDEN – Im Ergebnis der Kirchenleitungssitzung am 18. Dezember 2018 stehen Kandidaten zur Wahl für das Amt des Präsidenten oder der Präsidentin des Landeskirchenamtes fest. Die Wahl wird durch die 27. Landessynode in einer Sondersitzung am 25./26. Januar 2019 erfolgen. Der derzeitige Präsident des Landeskirchenamtes, Dr. Johannes Kimme, wird im Sommer nächsten Jahres in den Ruhestand treten.

Den Vorschlägen der Kirchenleitung gingen Befragungen der Superintendenten und Kirchenbezirke, der Regionalkirchenämter, des Ältestenrates der Landessynode und des Landeskirchenamtes voraus.

Der Wahlvorschlag der Kirchenleitung kann nach dem Wahlgesetz bis zu drei Personen enthalten. Darüber hinaus kann jedes Mitglied der Landessynode einen weiteren Kandidaten vorschlagen, der von mindestens neun weiteren Mitgliedern der Landessynode unterstützt werden muss.

Die Kirchenleitung hat in ihrem Wahlvorschlag das Mitglied des Ev.-Luth. Landeskirchenamt Sachsens, Oberlandeskirchenrätin Dr. Jördis Bürger (46) aus Dresden, sowie das Mitglied des Landeskirchenamtes der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig, Oberlandeskirchenrat Hans-Peter Vollbach (47) aus Braunschweig, zur Wahl aufgestellt.

Von jeweils einer Gruppe von Mitgliedern der Synode wurden vorgeschlagen und ausreichend unterstützt, der Leiter für Sonderprojekte im Kaufmännischen Ressort bei der Verbundnetz Gas AG (VNG) in Leipzig, Friedrich Nollau (45), sowie Ministerialrat Stephan Gerstenberg (52),  Referatsleiter Lohnsteuer und Betriebsprüfung im Sächsischen Staatsministerium für Finanzen in Dresden.

Alle vier Kandidaten werden sich der Landessynode am Freitag, 25. Januar 2019 im Dresdner Haus der Kirche (Dreikönigskirche), Hauptstraße 23, vorstellen. Es handelt sich dabei um eine öffentliche Sitzung. Am nächsten Tag, 26. Januar, erfolgt die Wahl in mehreren Wahlgängen, sofern nicht jemand im ersten Wahlgang Zweidrittel aller abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinen kann.

Weitere Informationen unter „engagiert“ auf diesem Portal

Eingangsbereich des Landeskirchenamtes
Eingangsbereich des Landeskirchenamtes in der Lukasstraße

Werke und Einrichtungen bieten Kurse und Unterstützung an

Dienst, Werke und Einrichtungen der Landeskirche bieten in ihren Programmen Workshops und Veranstaltungen an,

  • die kontroverse Themen inhaltlich aufnehmen und Informationen wie Austausch anbieten und so eigene öffentliche Gesprächsräume entstehen lassen
  • die Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung, Moderation, Kommunikation stärken und einüben um Menschen in Ihrer Rolle vor Ort zu stärken

Weiter lassen sich Mitarbeitende der Werke und Einrichtungen als Expertinnen und Expertinnen zu verschiedenen Themen für Veranstaltungen vor Ort gern ansprechen.

 

 

 

Informationen dazu finden Sie in den Programmen u.a. folgender Einrichtungen (in Auswahl)

 

Evangelischen Erwachsenenbildung               
https://www.eeb-sachsen.de/angebote.html

  • thematischen Angebote
  • Kurse z.B. zu Dilemma-Diskussion (Kursstart im Herbst 2022), TZI (Themenzentrierter Interaktion), Friedlicher Kommunikation, Gruppenleitertraining, Praxis respektvoller Kommunikation; 

Ehrenamtsakademie Sachsen           
www.ehrenamtsakademie-sachsen.de

  • Abrufangebote, Webinare, Veranstaltungen verschiedener Anbieter mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Leitung, Gesellschaftliche Verantwortung

Evangelische Akademie Sachsen               
https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/

  • Veranstaltungen online und in Präsenz zu aktuellen Zeitfragen
  • Referenten, die Ihre Expertise auch bei Ihren Veranstaltungen einbringen können

TPI Moritzburg               
https://tpi-moritzburg.de/

  • Angebote und Materialien für den Bereich Schule und Bildung, Gemeindepädagogik,

 

 

Landesjugendpfarramt    
www.evjusa.de

  • u.a. Fachbereich politische Jugendbildung
  • Angebote zur Stärkung von Kompetenzen im Bereich der Jugendarbeit (z.B. Juleica)

Ev. Männerarbeit
https://maennerarbeit-sachsen.de/

Ev. Frauenarbeit              
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/

Pastoralkolleg  
https://pastoralkolleg-meissen.de/das-pastoralkolleg/

  • bietet thematische und kompetenzorientierte Kollegs und organisiert und begleitet Tagungen mit der Zielgruppe Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Prädikantinnen und Prädikanten

AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus Sachsen
https://www.kirche-fuer-demokratie.de/

Diakonie Sachsen
– hier https://www.diakonie-sachsen.de/projekte_demokratie_gewinnt_de.html

  • Angebote für Mitarbeitenden der Diakonie z.B. auch in Fragen der Demokratiebildung

Beispiel für Formate

„Wenn wir nicht mehr respektvoll miteinander reden, geht viel verloren. …Wertschätzung und Kritik müssen sich da nicht im Wege stehe. Sondern wenn sie zusammenfinden werden Barrieren abgebaut“
(Pfr. Sebastian Kreß, KG Sebnitz-Hohenstein zu einer Reihe von Gesprächsabenden zu aktuellen Themen. Quelle SZ vom 28.6.2022)

In Kirchgemeinden und Kirchenbezirken wurden in den vergangenen Monaten unterschiedlichste Gesprächsformate, Bürgerdialoge etc. zu aktuellen kontroversen Themen angeboten, so z.B. in der Kirchgemeinde Sebnitz, im Kirchenbezirk Freiberg, Kirchgemeinde Dresden-Leuben, Kirchgemeinde Weinböhle, Kirchgemeinden in Zwönitz, Bautzen oder in Plauen. Erfahrungen lassen sich bei den Gemeinden und Mitarbeitenden dort anfragen.

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