Themen und Debatten

Kirche als Gesprächsraum gestalten

Im Blick auf unser zukünftiges Miteinander […] betrachten wir es als eine wichtige Aufgabe, weiter an einer von Respekt und Wertschätzung getragenen Debattenkultur zu arbeiten. Wir haben gelernt, dass der Wille zur Gemeinschaft auch mit Schmerzen und Mühen verbunden ist. Wichtig ist, dass wir einander trotz unterschiedlicher Positionen nicht verurteilen.

(aus 27. Landessynode Drucksache 42, Punkt 5 – aus der Debatte zum Gesprächsprozess zum Schriftverständnis)

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Die Landessynode bittet Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, Diskussionen zu strittigen Themen anzubieten und so zu einem respektvollem Miteinander in der Gesellschaft beizutragen. 

Kontroverse Debatten begleiten uns in Gesellschaft, Familie, Arbeitsumfeld und auch in den Kirchgemeinden seit einigen Jahren in besonders intensiver Weise. Wie können wir als Kirche hier den Menschen und dem Miteinander dienen? Wie können Gesprächsräume entstehen oder begleitet werden? Wo fördern wir so das Miteinander und den gegenseitigen Respekt, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen vorfinden? Welche Kompetenzen können bei Mitarbeitenden und in den Gemeinden gestärkt werden und wer kann dabei unterstützen? 

Anregungen, die in der Debatte um die Unterscheidung zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsradikalismus entstanden sind, bieten Impulse zur weiteren Beschäftigung in den verschiedenen Gremien der Kirchgemeinden.

Hier finden Sie die Grundlagentexte aus der Synodalen Debatte: 

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‚Tag des Friedhofs‘ und ein neuer Dresdner Friedhofswegweiser


15 Sept. 2017

Einladung zu Veranstaltungen auf Dresdner Friedhöfen am 17. September

 

DRESDEN – Auf vielen Friedhöfen Sachsens gibt es am ‚Tag des Friedhofs‘ am 17. September Führungen, Konzerte und Gespräche. In Leipzig-Miltitz findet um 14:30 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst auf der Wiese vor der Kapelle des Waldfriedhofs (Auenweg 72) statt. Danach ist die Begegnung mit Steinmetzen, Bestattern, Mitarbeitern der Gärtnerei und der Friedhofsverwaltung möglich.

In Dresden ist der Tag des Friedhofs ein gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt Dresden, der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und der Katholischen Kirchhofstiftung zu Dresden. Er wird in diesem Jahr besonders unterstützt durch das Städtische Friedhofs- und Bestattungswesen Dresden, die Staatsoperette Dresden, die Museen der Stadt Dresden, die Stiftung Frauenkirche Dresden, die Dresdner Philharmonie, den Dresdner Kreuzchor und die Striesener Friedhofsgärtnerei.

Vielfältige und oft nicht alltägliche Veranstaltungen ermöglichen es, die Themen Friedhof, Erinnerung und Gedenken auf ganz neue Weise zu erleben. Es wird Führungen geben, Gesprächsrunden, Theateraufführungen und vieles mehr. Friedhofsverwalter beantworten Fragen rund um Bestattung und Vorsorge, Grabgestaltung oder auch zu Grabpatenschaften. Die Friedhofsgärtner bieten vielfältige Anregungen und Ideen für Trauerfloristik und den Blumenschmuck der Gräber. Auch Holzbildhauer und Steinmetze gewähren Einblicke in ihre Arbeit.

Für besondere Aufmerksamkeit dürfte die zum Tag des Friedhofs veröffentlichte zweite Auflage des Dresdner Friedhofswegweisers „Diesseits und Jenseits“ bei den Besuchern des Friedhofstages sorgen. Der Friedhofswegweiser liegt an diesem Tag zur Ansicht aus. Er bietet in kompakter und übersichtlicher Form Porträts aller Dresdner Friedhöfe. Hinzu kommen unter anderem wertvolle und ausführliche Informationen zu Themen wie Bestattung, Nachlassregelung, Vorsorge und Grabpflege.

Der Friedhofswegweiser ist ab Anfang Oktober kostenlos in der Stadtverwaltung und allen Dresdner Friedhöfen erhältlich.

 

Bild: Engel einer großen historischen Grablege (Foto: evlks, OK)

Werke und Einrichtungen bieten Kurse und Unterstützung an

Dienst, Werke und Einrichtungen der Landeskirche bieten in ihren Programmen Workshops und Veranstaltungen an,

  • die kontroverse Themen inhaltlich aufnehmen und Informationen wie Austausch anbieten und so eigene öffentliche Gesprächsräume entstehen lassen
  • die Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung, Moderation, Kommunikation stärken und einüben um Menschen in Ihrer Rolle vor Ort zu stärken

Weiter lassen sich Mitarbeitende der Werke und Einrichtungen als Expertinnen und Expertinnen zu verschiedenen Themen für Veranstaltungen vor Ort gern ansprechen.

 

 

 

Informationen dazu finden Sie in den Programmen u.a. folgender Einrichtungen (in Auswahl)

 

Evangelischen Erwachsenenbildung               
https://www.eeb-sachsen.de/angebote.html

  • thematischen Angebote
  • Kurse z.B. zu Dilemma-Diskussion (Kursstart im Herbst 2022), TZI (Themenzentrierter Interaktion), Friedlicher Kommunikation, Gruppenleitertraining, Praxis respektvoller Kommunikation; 

Ehrenamtsakademie Sachsen           
www.ehrenamtsakademie-sachsen.de

  • Abrufangebote, Webinare, Veranstaltungen verschiedener Anbieter mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Leitung, Gesellschaftliche Verantwortung

Evangelische Akademie Sachsen               
https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/

  • Veranstaltungen online und in Präsenz zu aktuellen Zeitfragen
  • Referenten, die Ihre Expertise auch bei Ihren Veranstaltungen einbringen können

TPI Moritzburg               
https://tpi-moritzburg.de/

  • Angebote und Materialien für den Bereich Schule und Bildung, Gemeindepädagogik,

 

 

Landesjugendpfarramt    
www.evjusa.de

  • u.a. Fachbereich politische Jugendbildung
  • Angebote zur Stärkung von Kompetenzen im Bereich der Jugendarbeit (z.B. Juleica)

Ev. Männerarbeit
https://maennerarbeit-sachsen.de/

Ev. Frauenarbeit              
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/

Pastoralkolleg  
https://pastoralkolleg-meissen.de/das-pastoralkolleg/

  • bietet thematische und kompetenzorientierte Kollegs und organisiert und begleitet Tagungen mit der Zielgruppe Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Prädikantinnen und Prädikanten

AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus Sachsen
https://www.kirche-fuer-demokratie.de/

Diakonie Sachsen
– hier https://www.diakonie-sachsen.de/projekte_demokratie_gewinnt_de.html

  • Angebote für Mitarbeitenden der Diakonie z.B. auch in Fragen der Demokratiebildung

Beispiel für Formate

„Wenn wir nicht mehr respektvoll miteinander reden, geht viel verloren. …Wertschätzung und Kritik müssen sich da nicht im Wege stehe. Sondern wenn sie zusammenfinden werden Barrieren abgebaut“
(Pfr. Sebastian Kreß, KG Sebnitz-Hohenstein zu einer Reihe von Gesprächsabenden zu aktuellen Themen. Quelle SZ vom 28.6.2022)

In Kirchgemeinden und Kirchenbezirken wurden in den vergangenen Monaten unterschiedlichste Gesprächsformate, Bürgerdialoge etc. zu aktuellen kontroversen Themen angeboten, so z.B. in der Kirchgemeinde Sebnitz, im Kirchenbezirk Freiberg, Kirchgemeinde Dresden-Leuben, Kirchgemeinde Weinböhle, Kirchgemeinden in Zwönitz, Bautzen oder in Plauen. Erfahrungen lassen sich bei den Gemeinden und Mitarbeitenden dort anfragen.

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