Themen und Debatten

Kirche als Gesprächsraum gestalten

Im Blick auf unser zukünftiges Miteinander […] betrachten wir es als eine wichtige Aufgabe, weiter an einer von Respekt und Wertschätzung getragenen Debattenkultur zu arbeiten. Wir haben gelernt, dass der Wille zur Gemeinschaft auch mit Schmerzen und Mühen verbunden ist. Wichtig ist, dass wir einander trotz unterschiedlicher Positionen nicht verurteilen.

(aus 27. Landessynode Drucksache 42, Punkt 5 – aus der Debatte zum Gesprächsprozess zum Schriftverständnis)

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Die Landessynode bittet Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, Diskussionen zu strittigen Themen anzubieten und so zu einem respektvollem Miteinander in der Gesellschaft beizutragen. 

Kontroverse Debatten begleiten uns in Gesellschaft, Familie, Arbeitsumfeld und auch in den Kirchgemeinden seit einigen Jahren in besonders intensiver Weise. Wie können wir als Kirche hier den Menschen und dem Miteinander dienen? Wie können Gesprächsräume entstehen oder begleitet werden? Wo fördern wir so das Miteinander und den gegenseitigen Respekt, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen vorfinden? Welche Kompetenzen können bei Mitarbeitenden und in den Gemeinden gestärkt werden und wer kann dabei unterstützen? 

Anregungen, die in der Debatte um die Unterscheidung zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsradikalismus entstanden sind, bieten Impulse zur weiteren Beschäftigung in den verschiedenen Gremien der Kirchgemeinden.

Hier finden Sie die Grundlagentexte aus der Synodalen Debatte: 

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Rucksackaktion für Tansania


11 Dez. 2023

Diesjährige Aktion des Kirchenbezirks läuft noch diese Woche

BAUTZEN – Derzeit werden im Kirchenbezirk Bautzen Schulrucksäcke für zukünftige Erstklässler im ostafrikanischen Tansania gepackt. Im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen dem Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz und dem südlichen Kirchenkreis der tansanischen Diözese Meru hat man sich erneut das Ziel gesetzt, 4.000 Schulrucksäcke mit dem nötigen Schulbedarf zu packen.

Jeder kann sich an der Aktion bis zum 3. Advent, 17. Dezember, beteiligen und für zehn Euro einen der kleinen blauen Rücksäcke erwerben. U.a. sollte er mit Heften, Stiften, Lineal, Radiergummi, Spitzer, aber auch mit Esslöffel, Gästehandtuch, Plastikteller und -tasse sowie einer Grußkarte bestückt werden. Abgegeben werden die Rucksäcke in der Kirchgemeinde, bevor die wertvolle Fracht auf den langen Transportweg geht. Der Schulrucksack hat im Partnerkirchenkreis den Stellenwert einer hiesigen Zuckertüte.

Die 18. Rucksackaktion für Tansania begann in diesem Jahr wieder zu St. Martin am 11. November und steht neben zahlreichen Hilfsprojekten in der Kirchenpartnerschaft mit dem Meru-Süd-Distrikt. Seit 1996 wurden konkrete Projekte im Bildungs- und Gesundheitsbereich, in baulichen Vorhaben bis hin zur Unterstützung von Schulspeisungen gerade in Dürreperioden umgesetzt. Gegenseitige Besuche vertieften immer wieder die Kontakte und bestätigten die Besucher von der Notwendigkeit der Hilfen.

Die Projekte der Partnerschaft werden zwischen den beiden Partnerkomitees in Meru und Bautzen abgesprochen. In der Regel wird ergänzend geholfen, denn eine Grundleistung wird meist von den Partnern in Tansania erbracht. Die verschiedenen Projekte werden durch die Kirchgemeinden im Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz, durch Institutionen und durch viele Einzelpersonen regelmäßig unterstützt.
Der ostafrikanische Kirchenkreis liegt südlich des zweithöchsten afrikanischen Berges Mt. Meru im Gebiet einer Trockensavanne, in der an vielen Orten Wassermangel herrscht. Die Bewohner leben vom landwirtschaftlichen Anbau.

Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz

Mit Rucksäcken das neue Schuljahr 2024 beginnen.

Werke und Einrichtungen bieten Kurse und Unterstützung an

Dienst, Werke und Einrichtungen der Landeskirche bieten in ihren Programmen Workshops und Veranstaltungen an,

  • die kontroverse Themen inhaltlich aufnehmen und Informationen wie Austausch anbieten und so eigene öffentliche Gesprächsräume entstehen lassen
  • die Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung, Moderation, Kommunikation stärken und einüben um Menschen in Ihrer Rolle vor Ort zu stärken

Weiter lassen sich Mitarbeitende der Werke und Einrichtungen als Expertinnen und Expertinnen zu verschiedenen Themen für Veranstaltungen vor Ort gern ansprechen.

 

 

 

Informationen dazu finden Sie in den Programmen u.a. folgender Einrichtungen (in Auswahl)

 

Evangelischen Erwachsenenbildung               
https://www.eeb-sachsen.de/angebote.html

  • thematischen Angebote
  • Kurse z.B. zu Dilemma-Diskussion (Kursstart im Herbst 2022), TZI (Themenzentrierter Interaktion), Friedlicher Kommunikation, Gruppenleitertraining, Praxis respektvoller Kommunikation; 

Ehrenamtsakademie Sachsen           
www.ehrenamtsakademie-sachsen.de

  • Abrufangebote, Webinare, Veranstaltungen verschiedener Anbieter mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Leitung, Gesellschaftliche Verantwortung

Evangelische Akademie Sachsen               
https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/

  • Veranstaltungen online und in Präsenz zu aktuellen Zeitfragen
  • Referenten, die Ihre Expertise auch bei Ihren Veranstaltungen einbringen können

TPI Moritzburg               
https://tpi-moritzburg.de/

  • Angebote und Materialien für den Bereich Schule und Bildung, Gemeindepädagogik,

 

 

Landesjugendpfarramt    
www.evjusa.de

  • u.a. Fachbereich politische Jugendbildung
  • Angebote zur Stärkung von Kompetenzen im Bereich der Jugendarbeit (z.B. Juleica)

Ev. Männerarbeit
https://maennerarbeit-sachsen.de/

Ev. Frauenarbeit              
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/

Pastoralkolleg  
https://pastoralkolleg-meissen.de/das-pastoralkolleg/

  • bietet thematische und kompetenzorientierte Kollegs und organisiert und begleitet Tagungen mit der Zielgruppe Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Prädikantinnen und Prädikanten

AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus Sachsen
https://www.kirche-fuer-demokratie.de/

Diakonie Sachsen
– hier https://www.diakonie-sachsen.de/projekte_demokratie_gewinnt_de.html

  • Angebote für Mitarbeitenden der Diakonie z.B. auch in Fragen der Demokratiebildung

Beispiel für Formate

„Wenn wir nicht mehr respektvoll miteinander reden, geht viel verloren. …Wertschätzung und Kritik müssen sich da nicht im Wege stehe. Sondern wenn sie zusammenfinden werden Barrieren abgebaut“
(Pfr. Sebastian Kreß, KG Sebnitz-Hohenstein zu einer Reihe von Gesprächsabenden zu aktuellen Themen. Quelle SZ vom 28.6.2022)

In Kirchgemeinden und Kirchenbezirken wurden in den vergangenen Monaten unterschiedlichste Gesprächsformate, Bürgerdialoge etc. zu aktuellen kontroversen Themen angeboten, so z.B. in der Kirchgemeinde Sebnitz, im Kirchenbezirk Freiberg, Kirchgemeinde Dresden-Leuben, Kirchgemeinde Weinböhle, Kirchgemeinden in Zwönitz, Bautzen oder in Plauen. Erfahrungen lassen sich bei den Gemeinden und Mitarbeitenden dort anfragen.

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