Kirche als Gesprächsraum gestalten
Im Blick auf unser zukünftiges Miteinander […] betrachten wir es als eine wichtige Aufgabe, weiter an einer von Respekt und Wertschätzung getragenen Debattenkultur zu arbeiten. Wir haben gelernt, dass der Wille zur Gemeinschaft auch mit Schmerzen und Mühen verbunden ist. Wichtig ist, dass wir einander trotz unterschiedlicher Positionen nicht verurteilen.
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Die Landessynode bittet Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, Diskussionen zu strittigen Themen anzubieten und so zu einem respektvollem Miteinander in der Gesellschaft beizutragen.
Kontroverse Debatten begleiten uns in Gesellschaft, Familie, Arbeitsumfeld und auch in den Kirchgemeinden seit einigen Jahren in besonders intensiver Weise. Wie können wir als Kirche hier den Menschen und dem Miteinander dienen? Wie können Gesprächsräume entstehen oder begleitet werden? Wo fördern wir so das Miteinander und den gegenseitigen Respekt, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen vorfinden? Welche Kompetenzen können bei Mitarbeitenden und in den Gemeinden gestärkt werden und wer kann dabei unterstützen?
Anregungen, die in der Debatte um die Unterscheidung zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsradikalismus entstanden sind, bieten Impulse zur weiteren Beschäftigung in den verschiedenen Gremien der Kirchgemeinden.
Hier finden Sie die Grundlagentexte aus der Synodalen Debatte:
- Schlussbericht der Spurgruppe zur Unterscheidung zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsradikalismus vom 27. März 2021 (Digitale Tagung der 28. Landessynode)
- „Ertrage einer den andern (Kolosser 3,13a) - Kirche als Gesprächsraum gestalten“ Wort der 28. Landessynode 15.11.2021
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Osanna-Brot und Glockenbrötchen für Glockenprojekt
30 Nov. 2018
Öffentliche Spendenübergabe und anschließendes Adventskonzert
LEIPZIG – Das Glockenprojekt der Leipziger Nikolaikirche erhält am 1. Dezember von der Leipziger Bäckerei Lukas eine Spende von 7.700 Euro. Nikolaipfarrer Bernhard Stief wird in einer symbolischen Scheckübergabe die Spendensumme vom Inhaber Lukas Grieser in der Nikolaikirche um 17:00 Uhr entgegennehmen.
Die Lukas-Bäckerei hat seit April 2018 das Glockenprojekt der Nikolaigemeinde mit dem Verkauf der „Osanna-Brote“ und den „Glockenbrötchen“ unterstützt. Von jedem verkauften Osanna-Brot gingen 50 Cent und für jedes Glockenbrötchen 10 Cent an das Glockenprojekt.
Im Anschluss öffentlichen Spendenübergabe findet eine Adventsmusik mit dem BachChor an der Nikolaikirche und dem Festivalorchester Leipzig unter Leitung von Nikolaikantor Jürgen Wolf statt. Es werden die Kantaten „Nun komm der Heiden Heiland“ (BWV 61, 62) und die „Ouverture H-Moll“ (BWV 1067) von Johann Sebastian Bach zu hören sein.
Am 9. Oktober 2019, am 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution, soll das restaurierte und ergänzte Geläut mit acht Glocken von der Nikolaikirche über die Stadt Leipzig zu hören sein. Die Leipziger Nikolaikirche steht für die Friedliche Revolution von 1989 und das Glockenprojekt steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck.
Weitere Unterstützung erhielt für die Wiederherstellung des Geläuts durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Sparkasse Leipzig dadurch, Spenden bis zu einem Höchstbetrag von 136.000 Euro zu verdreifachen. Im August 2018 kamen bereits nach acht Monaten 100.000 Euro an Spenden zusammen, die sich seitdem erhöht haben, nicht zuletzt durch die Lukas-Bäckerei.
Die Kirchgemeinde bittet weiterhin um Unterstützung und freut sich über jeden gespendeten Euro.
Spendenkonto: Stadt- und Kreissparkasse Leipzig
IBAN: DE19 8605 5592 1100 2019 00
BIC: WELADE8LXXX
Verwendungszweck: Aus 1 mach 3
Werke und Einrichtungen bieten Kurse und Unterstützung an
Dienst, Werke und Einrichtungen der Landeskirche bieten in ihren Programmen Workshops und Veranstaltungen an,
- die kontroverse Themen inhaltlich aufnehmen und Informationen wie Austausch anbieten und so eigene öffentliche Gesprächsräume entstehen lassen
- die Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung, Moderation, Kommunikation stärken und einüben um Menschen in Ihrer Rolle vor Ort zu stärken
Weiter lassen sich Mitarbeitende der Werke und Einrichtungen als Expertinnen und Expertinnen zu verschiedenen Themen für Veranstaltungen vor Ort gern ansprechen.
Informationen dazu finden Sie in den Programmen u.a. folgender Einrichtungen (in Auswahl)
Evangelischen Erwachsenenbildung
https://www.eeb-sachsen.de/angebote.html
- thematischen Angebote
- Kurse z.B. zu Dilemma-Diskussion (Kursstart im Herbst 2022), TZI (Themenzentrierter Interaktion), Friedlicher Kommunikation, Gruppenleitertraining, Praxis respektvoller Kommunikation;
Ehrenamtsakademie Sachsen
www.ehrenamtsakademie-sachsen.de
- Abrufangebote, Webinare, Veranstaltungen verschiedener Anbieter mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Leitung, Gesellschaftliche Verantwortung
Evangelische Akademie Sachsen
https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/
- Veranstaltungen online und in Präsenz zu aktuellen Zeitfragen
- Referenten, die Ihre Expertise auch bei Ihren Veranstaltungen einbringen können
TPI Moritzburg
https://tpi-moritzburg.de/
- Angebote und Materialien für den Bereich Schule und Bildung, Gemeindepädagogik,
Landesjugendpfarramt
www.evjusa.de
- u.a. Fachbereich politische Jugendbildung
- Angebote zur Stärkung von Kompetenzen im Bereich der Jugendarbeit (z.B. Juleica)
Ev. Männerarbeit
https://maennerarbeit-sachsen.de/
Ev. Frauenarbeit
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/
Pastoralkolleg
https://pastoralkolleg-meissen.de/das-pastoralkolleg/
- bietet thematische und kompetenzorientierte Kollegs und organisiert und begleitet Tagungen mit der Zielgruppe Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Prädikantinnen und Prädikanten
AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus Sachsen
https://www.kirche-fuer-demokratie.de/
Diakonie Sachsen
– hier https://www.diakonie-sachsen.de/projekte_demokratie_gewinnt_de.html
- Angebote für Mitarbeitenden der Diakonie z.B. auch in Fragen der Demokratiebildung
Beispiel für Formate
„Wenn wir nicht mehr respektvoll miteinander reden, geht viel verloren. …Wertschätzung und Kritik müssen sich da nicht im Wege stehe. Sondern wenn sie zusammenfinden werden Barrieren abgebaut“
(Pfr. Sebastian Kreß, KG Sebnitz-Hohenstein zu einer Reihe von Gesprächsabenden zu aktuellen Themen. Quelle SZ vom 28.6.2022)
In Kirchgemeinden und Kirchenbezirken wurden in den vergangenen Monaten unterschiedlichste Gesprächsformate, Bürgerdialoge etc. zu aktuellen kontroversen Themen angeboten, so z.B. in der Kirchgemeinde Sebnitz, im Kirchenbezirk Freiberg, Kirchgemeinde Dresden-Leuben, Kirchgemeinde Weinböhle, Kirchgemeinden in Zwönitz, Bautzen oder in Plauen. Erfahrungen lassen sich bei den Gemeinden und Mitarbeitenden dort anfragen.