Themen und Debatten

Kirche als Gesprächsraum gestalten

Im Blick auf unser zukünftiges Miteinander […] betrachten wir es als eine wichtige Aufgabe, weiter an einer von Respekt und Wertschätzung getragenen Debattenkultur zu arbeiten. Wir haben gelernt, dass der Wille zur Gemeinschaft auch mit Schmerzen und Mühen verbunden ist. Wichtig ist, dass wir einander trotz unterschiedlicher Positionen nicht verurteilen.

(aus 27. Landessynode Drucksache 42, Punkt 5 – aus der Debatte zum Gesprächsprozess zum Schriftverständnis)

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Die Landessynode bittet Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, Diskussionen zu strittigen Themen anzubieten und so zu einem respektvollem Miteinander in der Gesellschaft beizutragen. 

Kontroverse Debatten begleiten uns in Gesellschaft, Familie, Arbeitsumfeld und auch in den Kirchgemeinden seit einigen Jahren in besonders intensiver Weise. Wie können wir als Kirche hier den Menschen und dem Miteinander dienen? Wie können Gesprächsräume entstehen oder begleitet werden? Wo fördern wir so das Miteinander und den gegenseitigen Respekt, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen vorfinden? Welche Kompetenzen können bei Mitarbeitenden und in den Gemeinden gestärkt werden und wer kann dabei unterstützen? 

Anregungen, die in der Debatte um die Unterscheidung zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsradikalismus entstanden sind, bieten Impulse zur weiteren Beschäftigung in den verschiedenen Gremien der Kirchgemeinden.

Hier finden Sie die Grundlagentexte aus der Synodalen Debatte: 

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Musikprogramm für Meißner Dom vorgestellt


25 Apr. 2024

Eine breite Palette von Neuem und Bewährtem

MEISSEN - Mit über 160 Dommusiken pro Saison im Dom zu Meißen gehört das Hochstift Meißen zu den bedeutenden Konzertveranstaltern der Region. Dank der Förderung des Kulturraums Meißen, Sächsische Schweiz, Osterzgebirge, der Kirchenmusikstiftung Ziegler und „last but not least“ privater Spenden und Kollekten wird in dieser Saison ein vielfältiges breitgefächertes Programm zu moderaten Preisen im Dom zu erleben sein. Über die musikalische Sommersaison informierten die Öffentlichkeitsbeauftragte Friederike Hartmann und Domkantor Thorsten Göbel.

„Die Tickets kosten für Vollzahler 15 bis maximal 20 Euro und für junge Menschen bis 16 Jahre ist bei allen musikalischen Veranstaltungen der Eintritt frei“, erläutert Friederike Hartmann. „Mit dem übertragbaren, flexibel einsetzbaren 5für4-Ticket können Konzertfreunde 20 Prozent sparen. Unsere personengebundene Dauerkarte 2024 für 20,24 Euro berechtigt das ganze Jahr über beliebig oft zur Dombesichtigung und zum Besuch der Mittagsorgelmusik“, so die PR-Referentin des Hochstifts.

Von Mai bis Ende Oktober gibt es täglich Montag bis Samstag musikalische Kostbarkeiten in „30 Minuten Mittagsorgelmusik“ mit Domkantor Thorsten Göbel und Gästen zu erleben. Der Domkantor sieht seinem diesjährigen Konzertmarathon bereits mit Freude entgegen. In 15 Geistlichen Abendmusiken präsentiert er darüber hinaus die ganze Vielfalt der musikalischen Möglichkeiten im Dom. „22 Berufsjahre als Kirchenmusiker mit vielen Erfahrungen bereicherten mich auch durch die Zusammenarbeit mit Musikern aller Genres. Gern lade ich diese hervorragenden Künstler zu uns nach Meißen ein. Die wunderbare gotische Kathedrale als Klangraum ist für unsere Gäste Herausforderung und Belohnung zugleich“, erklärt Thorsten Göbel.

Klassiker der Kirchenmusik sind eine Säule des Programms: festliche Blechbläserklänge, seltene Besetzungen wie Flöte, (Alp-)Horn und Orgel oder der außerordentlich anspruchsvolle dritte Teil der Bach‘schen Orgelmesse unter dem Titel „Bach ganz groß“. Ein Highlight verspricht im September das Mussorsky-Konzert mit den berühmten sinfonischen Dichtungen „Bilder einer Ausstellung“ und „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ in einer Transkription für Orgel und Schlagzeug mit Martin Schmeding (Orgel) und Olaf Tschoppe (Schlagzeug).

Musikalische Spannung versprechen Cross-Over-Konzerte mit Saxophon und E-Gitarre, die neue Töne „new sounds“ in den Dom bringen. Unsere internationalen musikalischen Gäste kommen aus Spanien, den Niederlanden, Polen und Deutschland. Liebgewonnene Kooperationen mit regionalen Ensembles werden unter dem Label „zu Gast bei Freunden“ zusammengefasst.

Dom-Musik-Familienkonzerte werden weiter ausgebaut. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr mit Prokofjews „Peter und der Wolf“ wird dieses Stück in den Herbstferien auf vielfachen Wunsch erneut zu erleben sein. Als Benefizkonzert für das Bauvorhaben „Neue Domorgel“ wird bereits im September das musikalische Märchen „Der kleine hässliche Vogel“ des Riesaer Komponisten Rainer Hrasky zu erleben sein.

Die touristischen Premiumangebote „Organ & Bikes“-Tour und „Organ & Crimes“-Tour in Kooperation mit der Stadt Meißen laufen weiter und runden das Spielzeitangebot ab.

„Unser vielfältiges Programm liegt als Broschüre an vielen Stellen in Meißen aus und kann unter www.dom-zu-meissen.de heruntergeladen werden. Im Onlineshop sind Tickets jederzeit ohne zusätzliche Gebühren erhältlich und wir freuen uns auf viele neugierige Musikfreunde“, fasst Friederike Hartmann zusammen. „Gleich im Auftaktkonzert wird es temperamentvoll mit der südamerikanischen Messe von Ariel Ramirez „Misa Criolla“. Die Gitarristen im ensemble misnensis sind echte Südamerikaner“ verrät Domkantor Thorsten Göbel, „Mit virtuosen Gesangssolisten der Elblandphilharmonie Sachsen und unserem Domchor freuen wir uns schon auf dieses Konzert, in dem außerdem Werke von Mozart und Vivaldi erklingen werden.“

Weitere Informationen auf www.dom-zu-meissen.de

Friederike Hartmann und Domkantor Thorsten Göbel stellten auf der Westempore des Doms die musikalische Sommersaison vor.

Werke und Einrichtungen bieten Kurse und Unterstützung an

Dienst, Werke und Einrichtungen der Landeskirche bieten in ihren Programmen Workshops und Veranstaltungen an,

  • die kontroverse Themen inhaltlich aufnehmen und Informationen wie Austausch anbieten und so eigene öffentliche Gesprächsräume entstehen lassen
  • die Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung, Moderation, Kommunikation stärken und einüben um Menschen in Ihrer Rolle vor Ort zu stärken

Weiter lassen sich Mitarbeitende der Werke und Einrichtungen als Expertinnen und Expertinnen zu verschiedenen Themen für Veranstaltungen vor Ort gern ansprechen.

 

 

 

Informationen dazu finden Sie in den Programmen u.a. folgender Einrichtungen (in Auswahl)

 

Evangelischen Erwachsenenbildung               
https://www.eeb-sachsen.de/angebote.html

  • thematischen Angebote
  • Kurse z.B. zu Dilemma-Diskussion (Kursstart im Herbst 2022), TZI (Themenzentrierter Interaktion), Friedlicher Kommunikation, Gruppenleitertraining, Praxis respektvoller Kommunikation; 

Ehrenamtsakademie Sachsen           
www.ehrenamtsakademie-sachsen.de

  • Abrufangebote, Webinare, Veranstaltungen verschiedener Anbieter mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Leitung, Gesellschaftliche Verantwortung

Evangelische Akademie Sachsen               
https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/

  • Veranstaltungen online und in Präsenz zu aktuellen Zeitfragen
  • Referenten, die Ihre Expertise auch bei Ihren Veranstaltungen einbringen können

TPI Moritzburg               
https://tpi-moritzburg.de/

  • Angebote und Materialien für den Bereich Schule und Bildung, Gemeindepädagogik,

 

 

Landesjugendpfarramt    
www.evjusa.de

  • u.a. Fachbereich politische Jugendbildung
  • Angebote zur Stärkung von Kompetenzen im Bereich der Jugendarbeit (z.B. Juleica)

Ev. Männerarbeit
https://maennerarbeit-sachsen.de/

Ev. Frauenarbeit              
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/

Pastoralkolleg  
https://pastoralkolleg-meissen.de/das-pastoralkolleg/

  • bietet thematische und kompetenzorientierte Kollegs und organisiert und begleitet Tagungen mit der Zielgruppe Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Prädikantinnen und Prädikanten

AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus Sachsen
https://www.kirche-fuer-demokratie.de/

Diakonie Sachsen
– hier https://www.diakonie-sachsen.de/projekte_demokratie_gewinnt_de.html

  • Angebote für Mitarbeitenden der Diakonie z.B. auch in Fragen der Demokratiebildung

Beispiel für Formate

„Wenn wir nicht mehr respektvoll miteinander reden, geht viel verloren. …Wertschätzung und Kritik müssen sich da nicht im Wege stehe. Sondern wenn sie zusammenfinden werden Barrieren abgebaut“
(Pfr. Sebastian Kreß, KG Sebnitz-Hohenstein zu einer Reihe von Gesprächsabenden zu aktuellen Themen. Quelle SZ vom 28.6.2022)

In Kirchgemeinden und Kirchenbezirken wurden in den vergangenen Monaten unterschiedlichste Gesprächsformate, Bürgerdialoge etc. zu aktuellen kontroversen Themen angeboten, so z.B. in der Kirchgemeinde Sebnitz, im Kirchenbezirk Freiberg, Kirchgemeinde Dresden-Leuben, Kirchgemeinde Weinböhle, Kirchgemeinden in Zwönitz, Bautzen oder in Plauen. Erfahrungen lassen sich bei den Gemeinden und Mitarbeitenden dort anfragen.

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