Themen und Debatten

Kirche als Gesprächsraum gestalten

Im Blick auf unser zukünftiges Miteinander […] betrachten wir es als eine wichtige Aufgabe, weiter an einer von Respekt und Wertschätzung getragenen Debattenkultur zu arbeiten. Wir haben gelernt, dass der Wille zur Gemeinschaft auch mit Schmerzen und Mühen verbunden ist. Wichtig ist, dass wir einander trotz unterschiedlicher Positionen nicht verurteilen.

(aus 27. Landessynode Drucksache 42, Punkt 5 – aus der Debatte zum Gesprächsprozess zum Schriftverständnis)

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Die Landessynode bittet Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, Diskussionen zu strittigen Themen anzubieten und so zu einem respektvollem Miteinander in der Gesellschaft beizutragen. 

Kontroverse Debatten begleiten uns in Gesellschaft, Familie, Arbeitsumfeld und auch in den Kirchgemeinden seit einigen Jahren in besonders intensiver Weise. Wie können wir als Kirche hier den Menschen und dem Miteinander dienen? Wie können Gesprächsräume entstehen oder begleitet werden? Wo fördern wir so das Miteinander und den gegenseitigen Respekt, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen vorfinden? Welche Kompetenzen können bei Mitarbeitenden und in den Gemeinden gestärkt werden und wer kann dabei unterstützen? 

Anregungen, die in der Debatte um die Unterscheidung zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsradikalismus entstanden sind, bieten Impulse zur weiteren Beschäftigung in den verschiedenen Gremien der Kirchgemeinden.

Hier finden Sie die Grundlagentexte aus der Synodalen Debatte: 

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Mira Körlin neue Rundfunkbeauftragte der sächsischen Landeskirche


06 Aug. 2024

DRESDEN – Mira Körlin (47) wird neue Rundfunkbeauftragte der sächsischen Landeskirche. Die derzeitige Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirke Dresdens wird am 1. September 2024 die Stelle der Rundfunkbeauftragten der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens antreten. Sie übernimmt diese Aufgabe von Pfarrer Holger Treutmann, der bereits seit 1. Juli 2024 als Persönlicher Referent des Landesbischofs tätig ist.

„Die Rede von Gott im öffentlichen Raum bleibt unsere Aufgabe als Kirche – auch im Rundfunk. Wir freuen uns, dass wir mit Mira Körlin eine versierte Fachfrau gewinnen konnten“, sagt Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz, der als Dezernent für Bildung, Kirchenmusik, Diakonie und Medien auch für die kirchliche Rundfunkarbeit zuständig ist.

Mira Körlin studierte Kommunikationswissenschaft, Ev. Theologie und Germanistik und war bereits als Studentin in der Hörfunkarbeit tätig. Nach einer Anstellung in der Pressestelle der Sächsischen Staatskanzlei übernahm sie die Öffentlichkeitsarbeit im Ev.-Luth. Kirchenbezirk Dresden Mitte und Dresden Nord. Sie ist über viele Jahre Autorin für die Worte zum Tag beim MDR und moderierte das TV-Magazin „Evangelisch in Sachsen“, welches die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens seit elf Jahren produzieren lässt.

Als Rundfunkbeauftragte der sächsischen Landeskirche hält sie künftig die Kontakte zu den öffentlich-rechtlichen Sendern, insbesondere zum Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), und ist verantwortlich für die Rundfunkandachten und Hörfunk-Gottesdienste auf dem Gebiet der sächsischen Landeskirche.

„Die kirchliche Rundfunkarbeit erreicht täglich hunderttausende Hörerinnen und Hörer“, so Mira Körlin. „Dies ist Verantwortung und Chance zugleich, auch im Hinblick auf die sich wandelnde Mediennutzung.“

Neben der kirchlichen Rundfunkbeauftragung wird Frau Körlin ab 1. September 2024 auch die Medienarbeit für Landesbischof Tobias Bilz übernehmen.

Mira Körlin (Foto: privat)

Werke und Einrichtungen bieten Kurse und Unterstützung an

Dienst, Werke und Einrichtungen der Landeskirche bieten in ihren Programmen Workshops und Veranstaltungen an,

  • die kontroverse Themen inhaltlich aufnehmen und Informationen wie Austausch anbieten und so eigene öffentliche Gesprächsräume entstehen lassen
  • die Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung, Moderation, Kommunikation stärken und einüben um Menschen in Ihrer Rolle vor Ort zu stärken

Weiter lassen sich Mitarbeitende der Werke und Einrichtungen als Expertinnen und Expertinnen zu verschiedenen Themen für Veranstaltungen vor Ort gern ansprechen.

 

 

 

Informationen dazu finden Sie in den Programmen u.a. folgender Einrichtungen (in Auswahl)

 

Evangelischen Erwachsenenbildung               
https://www.eeb-sachsen.de/angebote.html

  • thematischen Angebote
  • Kurse z.B. zu Dilemma-Diskussion (Kursstart im Herbst 2022), TZI (Themenzentrierter Interaktion), Friedlicher Kommunikation, Gruppenleitertraining, Praxis respektvoller Kommunikation; 

Ehrenamtsakademie Sachsen           
www.ehrenamtsakademie-sachsen.de

  • Abrufangebote, Webinare, Veranstaltungen verschiedener Anbieter mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Leitung, Gesellschaftliche Verantwortung

Evangelische Akademie Sachsen               
https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/

  • Veranstaltungen online und in Präsenz zu aktuellen Zeitfragen
  • Referenten, die Ihre Expertise auch bei Ihren Veranstaltungen einbringen können

TPI Moritzburg               
https://tpi-moritzburg.de/

  • Angebote und Materialien für den Bereich Schule und Bildung, Gemeindepädagogik,

 

 

Landesjugendpfarramt    
www.evjusa.de

  • u.a. Fachbereich politische Jugendbildung
  • Angebote zur Stärkung von Kompetenzen im Bereich der Jugendarbeit (z.B. Juleica)

Ev. Männerarbeit
https://maennerarbeit-sachsen.de/

Ev. Frauenarbeit              
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/

Pastoralkolleg  
https://pastoralkolleg-meissen.de/das-pastoralkolleg/

  • bietet thematische und kompetenzorientierte Kollegs und organisiert und begleitet Tagungen mit der Zielgruppe Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Prädikantinnen und Prädikanten

AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus Sachsen
https://www.kirche-fuer-demokratie.de/

Diakonie Sachsen
– hier https://www.diakonie-sachsen.de/projekte_demokratie_gewinnt_de.html

  • Angebote für Mitarbeitenden der Diakonie z.B. auch in Fragen der Demokratiebildung

Beispiel für Formate

„Wenn wir nicht mehr respektvoll miteinander reden, geht viel verloren. …Wertschätzung und Kritik müssen sich da nicht im Wege stehe. Sondern wenn sie zusammenfinden werden Barrieren abgebaut“
(Pfr. Sebastian Kreß, KG Sebnitz-Hohenstein zu einer Reihe von Gesprächsabenden zu aktuellen Themen. Quelle SZ vom 28.6.2022)

In Kirchgemeinden und Kirchenbezirken wurden in den vergangenen Monaten unterschiedlichste Gesprächsformate, Bürgerdialoge etc. zu aktuellen kontroversen Themen angeboten, so z.B. in der Kirchgemeinde Sebnitz, im Kirchenbezirk Freiberg, Kirchgemeinde Dresden-Leuben, Kirchgemeinde Weinböhle, Kirchgemeinden in Zwönitz, Bautzen oder in Plauen. Erfahrungen lassen sich bei den Gemeinden und Mitarbeitenden dort anfragen.

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