Themen und Debatten

Kirche als Gesprächsraum gestalten

Im Blick auf unser zukünftiges Miteinander […] betrachten wir es als eine wichtige Aufgabe, weiter an einer von Respekt und Wertschätzung getragenen Debattenkultur zu arbeiten. Wir haben gelernt, dass der Wille zur Gemeinschaft auch mit Schmerzen und Mühen verbunden ist. Wichtig ist, dass wir einander trotz unterschiedlicher Positionen nicht verurteilen.

(aus 27. Landessynode Drucksache 42, Punkt 5 – aus der Debatte zum Gesprächsprozess zum Schriftverständnis)

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Die Landessynode bittet Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, Diskussionen zu strittigen Themen anzubieten und so zu einem respektvollem Miteinander in der Gesellschaft beizutragen. 

Kontroverse Debatten begleiten uns in Gesellschaft, Familie, Arbeitsumfeld und auch in den Kirchgemeinden seit einigen Jahren in besonders intensiver Weise. Wie können wir als Kirche hier den Menschen und dem Miteinander dienen? Wie können Gesprächsräume entstehen oder begleitet werden? Wo fördern wir so das Miteinander und den gegenseitigen Respekt, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen vorfinden? Welche Kompetenzen können bei Mitarbeitenden und in den Gemeinden gestärkt werden und wer kann dabei unterstützen? 

Anregungen, die in der Debatte um die Unterscheidung zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsradikalismus entstanden sind, bieten Impulse zur weiteren Beschäftigung in den verschiedenen Gremien der Kirchgemeinden.

Hier finden Sie die Grundlagentexte aus der Synodalen Debatte: 

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Kindermusical-Aufführungen am Wochenende


24 Okt. 2018

„Israel in Ägypten“ - Kindermusical von Thomas Riegler

CHEMNITZ – In der St. Markuskirche in Chemnitz-Sonnenberg  wird am Sonnabend, 27. Oktober, um 15:00 Uhr das Kindermusical von Thomas Riegler „Israel in Ägypten“ unter Leitung von Kantor Sebastian Schilling im Rahmen eines musikalischen Gottesdienstes aufgeführt.

Während der ersten Herbstferienwoche kamen 22 Kinder aus Kirchgemeinden des Ev.-Luth. Kirchenbezirks Chemnitz zu einer Singewoche in Krummenhennersdorf (Haus zur Grabentour) bei Halsbrücke zusammen.

Neben den musikalischen und szenischen Proben wurden Kostüme geschneidert und Requisiten gebastelt, die auf die alttestamentliche Geschichte vom Exil Israels in Ägypten vor ihrem Auszug vor über 3000 Jahren bezogen sind.

Eine weitere Aufführung des etwa einstündigen Stücks findet am darauffolgenden Sonntag, 28. Oktober, um 9:30 Uhr in der Lutherkirche Chemnitz-Bernsdorf statt.

 

60 Kinder mit Live-Band in Röhrsdorf und Oberfrohna zu erleben

CHEMNITZ | OBERFROHNA – Nach einer Aufführung in der Grundschule in Chemnitz Röhrsdorf am Sonnabend, 27. Oktober, ist das Kindermusical „Glauben heißt Vertrauen“ von Helmut Jost und der Texterin Ruthild Wilson auch am Sonntag, 28. Oktober, ebenfalls um 16:00 Uhr, in Lutherkirche von Oberfrohna zu erleben.

Dort präsentieren über 60 Kinder das Ergebnis ihrer viertägigen Kindermusicalwoche in den Herbstferien. Unter Leitung von Kantor Johannes Baldauf und mit Begleitung einer Live-Band singen und spielen sie die biblische Geschichte von der Heilung des Gelähmten.

Mitreißende Songs, nachdenkliche Balladen sowie packende aber auch anrührenden Solos lassen die Musik vielfarbig und abwechslungsreich erklingen. Sie bewirkt im Einklang mit der szenischen Gestaltung, dass die Geschichte, wie Jesus einen Gelähmten (Ruben) heilt, den Zuhörern überzeugend nahe gebracht wird.

Nur durch einen findigen Einfall können die vier Freunde des Gelähmten mit diesem bis zu Jesus vordringen, der wie ein Popstar von Menschenmassen umringt ist. Die Begegnung zwischen Jesus und Ruben trifft allerdings auf heftigen Widerspruch, doch am Ende erfahren alle, dass Jesus nicht nur körperlich heil macht.

Plakat über Szene der Heilung des Gelähmten

Werke und Einrichtungen bieten Kurse und Unterstützung an

Dienst, Werke und Einrichtungen der Landeskirche bieten in ihren Programmen Workshops und Veranstaltungen an,

  • die kontroverse Themen inhaltlich aufnehmen und Informationen wie Austausch anbieten und so eigene öffentliche Gesprächsräume entstehen lassen
  • die Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung, Moderation, Kommunikation stärken und einüben um Menschen in Ihrer Rolle vor Ort zu stärken

Weiter lassen sich Mitarbeitende der Werke und Einrichtungen als Expertinnen und Expertinnen zu verschiedenen Themen für Veranstaltungen vor Ort gern ansprechen.

 

 

 

Informationen dazu finden Sie in den Programmen u.a. folgender Einrichtungen (in Auswahl)

 

Evangelischen Erwachsenenbildung               
https://www.eeb-sachsen.de/angebote.html

  • thematischen Angebote
  • Kurse z.B. zu Dilemma-Diskussion (Kursstart im Herbst 2022), TZI (Themenzentrierter Interaktion), Friedlicher Kommunikation, Gruppenleitertraining, Praxis respektvoller Kommunikation; 

Ehrenamtsakademie Sachsen           
www.ehrenamtsakademie-sachsen.de

  • Abrufangebote, Webinare, Veranstaltungen verschiedener Anbieter mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Leitung, Gesellschaftliche Verantwortung

Evangelische Akademie Sachsen               
https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/

  • Veranstaltungen online und in Präsenz zu aktuellen Zeitfragen
  • Referenten, die Ihre Expertise auch bei Ihren Veranstaltungen einbringen können

TPI Moritzburg               
https://tpi-moritzburg.de/

  • Angebote und Materialien für den Bereich Schule und Bildung, Gemeindepädagogik,

 

 

Landesjugendpfarramt    
www.evjusa.de

  • u.a. Fachbereich politische Jugendbildung
  • Angebote zur Stärkung von Kompetenzen im Bereich der Jugendarbeit (z.B. Juleica)

Ev. Männerarbeit
https://maennerarbeit-sachsen.de/

Ev. Frauenarbeit              
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/

Pastoralkolleg  
https://pastoralkolleg-meissen.de/das-pastoralkolleg/

  • bietet thematische und kompetenzorientierte Kollegs und organisiert und begleitet Tagungen mit der Zielgruppe Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Prädikantinnen und Prädikanten

AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus Sachsen
https://www.kirche-fuer-demokratie.de/

Diakonie Sachsen
– hier https://www.diakonie-sachsen.de/projekte_demokratie_gewinnt_de.html

  • Angebote für Mitarbeitenden der Diakonie z.B. auch in Fragen der Demokratiebildung

Beispiel für Formate

„Wenn wir nicht mehr respektvoll miteinander reden, geht viel verloren. …Wertschätzung und Kritik müssen sich da nicht im Wege stehe. Sondern wenn sie zusammenfinden werden Barrieren abgebaut“
(Pfr. Sebastian Kreß, KG Sebnitz-Hohenstein zu einer Reihe von Gesprächsabenden zu aktuellen Themen. Quelle SZ vom 28.6.2022)

In Kirchgemeinden und Kirchenbezirken wurden in den vergangenen Monaten unterschiedlichste Gesprächsformate, Bürgerdialoge etc. zu aktuellen kontroversen Themen angeboten, so z.B. in der Kirchgemeinde Sebnitz, im Kirchenbezirk Freiberg, Kirchgemeinde Dresden-Leuben, Kirchgemeinde Weinböhle, Kirchgemeinden in Zwönitz, Bautzen oder in Plauen. Erfahrungen lassen sich bei den Gemeinden und Mitarbeitenden dort anfragen.

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