Themen und Debatten

Kirche als Gesprächsraum gestalten

Im Blick auf unser zukünftiges Miteinander […] betrachten wir es als eine wichtige Aufgabe, weiter an einer von Respekt und Wertschätzung getragenen Debattenkultur zu arbeiten. Wir haben gelernt, dass der Wille zur Gemeinschaft auch mit Schmerzen und Mühen verbunden ist. Wichtig ist, dass wir einander trotz unterschiedlicher Positionen nicht verurteilen.

(aus 27. Landessynode Drucksache 42, Punkt 5 – aus der Debatte zum Gesprächsprozess zum Schriftverständnis)

Bereich

Die Landessynode bittet Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, Diskussionen zu strittigen Themen anzubieten und so zu einem respektvollem Miteinander in der Gesellschaft beizutragen. 

Kontroverse Debatten begleiten uns in Gesellschaft, Familie, Arbeitsumfeld und auch in den Kirchgemeinden seit einigen Jahren in besonders intensiver Weise. Wie können wir als Kirche hier den Menschen und dem Miteinander dienen? Wie können Gesprächsräume entstehen oder begleitet werden? Wo fördern wir so das Miteinander und den gegenseitigen Respekt, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen vorfinden? Welche Kompetenzen können bei Mitarbeitenden und in den Gemeinden gestärkt werden und wer kann dabei unterstützen? 

Anregungen, die in der Debatte um die Unterscheidung zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsradikalismus entstanden sind, bieten Impulse zur weiteren Beschäftigung in den verschiedenen Gremien der Kirchgemeinden.

Hier finden Sie die Grundlagentexte aus der Synodalen Debatte: 

Bereich

  

KiBa-Kirchenkalender 2026 erschienen


09 Okt. 2025

Landeskirche mit Motiven aus Dresden, Oschatz und Weinböhla

DRESDEN | HANNOVER – Aus den vielen Hundert Einsendungen des diesjährigen Fotowettbewerbs von Stiftung KiBa und KD Bank wurden wieder zwölf besonders schöne Aufnahmen für den Kirchenkalender 2026 ausgewählt. Bei einer Größe von 46x39 Zentimeter kommen die abgebildeten Kirchen im Detail oder in malerischer Landschaftskulisse wunderbar zur Geltung.

Der neue KiBa-Kirchenkalender kann zu einem Einzelpreis von 25 Euro (incl. Versand innerhalb Deutschlands) online bestellt werden. Der Versand ist ab jetzt möglich. Unter den zwölf Motiven sind mit Dresden, Oschatz und Weinböhla alleine drei Motive aus lutherisch Sachsen sowie mit der Peterskirche in Görlitz vier aus Sachsen ausgewählt worden.

Das Fotomotiv der Frauenkirche Dresden setzte Heinke Tigran mit großen Seifenblasen am belebten Neumarkt ins helle Abendlicht. Das Motiv wurde zugleich als Titelfoto für den Kalender ausgewählt. Die Seitenansicht der St. Martinskirche Weinböhla hinter dem Dorfteich, fotografiert von Lutz Liebing, zeigt den reich gegliederten neugotischen Kirchenbau, der hinsichtlich des starken Bevölkerungswachstums Ende des 19. Jahrhunderts anstelle des kleineren Vorgängerbaus errichtet wurde. Die beiden Türme der St. Aegidienkirche in Oschatz lässt Markus Thieme in der Fernsicht aus einem blühenden Rapsfeld wachsen. Der  imposante Kirchenbau lässt sich nur erahnen, der hinsichtlich seiner Architektur, Größe und Einbindung in das Ortsbild in Sachsen seinesgleichen sucht.

Der Wettbewerb wird getragen von der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) und der von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegründeten Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa). Aufgabe der Teilnehmenden war es, ungewöhnliche Blickwinkel auf und in Kirchen festzuhalten. Nun werden die insgesamt zwölf Bilder und das Titel-Foto der Dresdner Frauenkirche den Betrachter durchs Jahr 2025 begleiten.

Der nächste Fotowettbewerb, aus dem dann wieder die Motive für den nächsten Kalender ausgewählt werden, startet voraussichtlich Mitte/Ende Januar 2026 mit dem dann bekannt gegebenen Einsendeschluss.

Bestellung

Werke und Einrichtungen bieten Kurse und Unterstützung an

Dienst, Werke und Einrichtungen der Landeskirche bieten in ihren Programmen Workshops und Veranstaltungen an,

  • die kontroverse Themen inhaltlich aufnehmen und Informationen wie Austausch anbieten und so eigene öffentliche Gesprächsräume entstehen lassen
  • die Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung, Moderation, Kommunikation stärken und einüben um Menschen in Ihrer Rolle vor Ort zu stärken

Weiter lassen sich Mitarbeitende der Werke und Einrichtungen als Expertinnen und Expertinnen zu verschiedenen Themen für Veranstaltungen vor Ort gern ansprechen.

 

 

 

Informationen dazu finden Sie in den Programmen u.a. folgender Einrichtungen (in Auswahl)

 

Evangelischen Erwachsenenbildung               
https://www.eeb-sachsen.de/angebote.html

  • thematischen Angebote
  • Kurse z.B. zu Dilemma-Diskussion (Kursstart im Herbst 2022), TZI (Themenzentrierter Interaktion), Friedlicher Kommunikation, Gruppenleitertraining, Praxis respektvoller Kommunikation; 

Ehrenamtsakademie Sachsen           
www.ehrenamtsakademie-sachsen.de

  • Abrufangebote, Webinare, Veranstaltungen verschiedener Anbieter mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Leitung, Gesellschaftliche Verantwortung

Evangelische Akademie Sachsen               
https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/

  • Veranstaltungen online und in Präsenz zu aktuellen Zeitfragen
  • Referenten, die Ihre Expertise auch bei Ihren Veranstaltungen einbringen können

TPI Moritzburg               
https://tpi-moritzburg.de/

  • Angebote und Materialien für den Bereich Schule und Bildung, Gemeindepädagogik,

 

 

Landesjugendpfarramt    
www.evjusa.de

  • u.a. Fachbereich politische Jugendbildung
  • Angebote zur Stärkung von Kompetenzen im Bereich der Jugendarbeit (z.B. Juleica)

Ev. Männerarbeit
https://maennerarbeit-sachsen.de/

Ev. Frauenarbeit              
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/

Pastoralkolleg  
https://pastoralkolleg-meissen.de/das-pastoralkolleg/

  • bietet thematische und kompetenzorientierte Kollegs und organisiert und begleitet Tagungen mit der Zielgruppe Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Prädikantinnen und Prädikanten

AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus Sachsen
https://www.kirche-fuer-demokratie.de/

Diakonie Sachsen
– hier https://www.diakonie-sachsen.de/projekte_demokratie_gewinnt_de.html

  • Angebote für Mitarbeitenden der Diakonie z.B. auch in Fragen der Demokratiebildung

Beispiel für Formate

„Wenn wir nicht mehr respektvoll miteinander reden, geht viel verloren. …Wertschätzung und Kritik müssen sich da nicht im Wege stehe. Sondern wenn sie zusammenfinden werden Barrieren abgebaut“
(Pfr. Sebastian Kreß, KG Sebnitz-Hohenstein zu einer Reihe von Gesprächsabenden zu aktuellen Themen. Quelle SZ vom 28.6.2022)

In Kirchgemeinden und Kirchenbezirken wurden in den vergangenen Monaten unterschiedlichste Gesprächsformate, Bürgerdialoge etc. zu aktuellen kontroversen Themen angeboten, so z.B. in der Kirchgemeinde Sebnitz, im Kirchenbezirk Freiberg, Kirchgemeinde Dresden-Leuben, Kirchgemeinde Weinböhle, Kirchgemeinden in Zwönitz, Bautzen oder in Plauen. Erfahrungen lassen sich bei den Gemeinden und Mitarbeitenden dort anfragen.

Teilen Sie diese Seite