Themen und Debatten

Kirche als Gesprächsraum gestalten

Im Blick auf unser zukünftiges Miteinander […] betrachten wir es als eine wichtige Aufgabe, weiter an einer von Respekt und Wertschätzung getragenen Debattenkultur zu arbeiten. Wir haben gelernt, dass der Wille zur Gemeinschaft auch mit Schmerzen und Mühen verbunden ist. Wichtig ist, dass wir einander trotz unterschiedlicher Positionen nicht verurteilen.

(aus 27. Landessynode Drucksache 42, Punkt 5 – aus der Debatte zum Gesprächsprozess zum Schriftverständnis)

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Die Landessynode bittet Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, Diskussionen zu strittigen Themen anzubieten und so zu einem respektvollem Miteinander in der Gesellschaft beizutragen. 

Kontroverse Debatten begleiten uns in Gesellschaft, Familie, Arbeitsumfeld und auch in den Kirchgemeinden seit einigen Jahren in besonders intensiver Weise. Wie können wir als Kirche hier den Menschen und dem Miteinander dienen? Wie können Gesprächsräume entstehen oder begleitet werden? Wo fördern wir so das Miteinander und den gegenseitigen Respekt, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen vorfinden? Welche Kompetenzen können bei Mitarbeitenden und in den Gemeinden gestärkt werden und wer kann dabei unterstützen? 

Anregungen, die in der Debatte um die Unterscheidung zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsradikalismus entstanden sind, bieten Impulse zur weiteren Beschäftigung in den verschiedenen Gremien der Kirchgemeinden.

Hier finden Sie die Grundlagentexte aus der Synodalen Debatte: 

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Frauenkirchen-Festtage zum 12. Kirchweihfest


23 Okt. 2017

Festgottesdienst zum 12. Kirchweihfest mit Landesbischof Dr. Carsten Rentzig

DRESDEN - Vom 26. bis 29. Oktober lädt die Fördergesellschaft Frauenkirche zu den Frauenkirchen-Festtagen 2017 ein. Das vielfältige Programm reicht von Vorträgen über Gottesdienste und Konzerte bis hin zu thematischen Führungen.
Den Auftakt bildet der Eröffnungsvortrag über „Reformation und Kirchenbau in Mitteleuropa“ mit Prof. Dr. Hans-Georg Lippert aus Dresden am 26. Oktober, 19:30 Uhr, in der Unterkirche der Frauenkirche.

Am Sonnabend, 28. Oktober, findet im Haus der Kirche|Dreikönigskirche die 14. Ordentliche Mitgliederversammlung statt. Dazu haben sich mehr als 180 in- und ausländische Teilnehmer angemeldet. Den öffentlichen Festvortrag um14:30 Uhr wird Frank Richter, Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche Dresden, zum Thema „Die aktuelle Situation unserer Gesellschaft – Einordnungen aus der Perspektive der Friedens- und Versöhnungsbotschaft der Frauenkirche“ halten.

Zahlreiche Vereine und Initiativen sind der Fördergesellschaft verbunden, so u.a. der Initiativkreis Barfüßerkirche Erfurt, der die Möglichkeit zur Präsentation und zum Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern der Fördergesellschaft nutzt. Thematische Führungen laden die Vereinsmitglieder ins Kulturkraftwerk Dresden-Mitte, in die Orgelbau-Werkstatt der Fa. Jehmlich Dresden und auf den Dresdner Neumarkt ein.

Am Sonnabend, 28. Oktober, 20:00 Uhr, erklingt unter der Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert die Sinfonie Nr. 2 „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Geistlicher Höhepunkt der Festtage ist der Festgottesdienst zum 12. Kirchweihfest mit Landesbischof Dr. Carsten Rentzig, Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke und Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt am Sonntag, 29. Oktober, um 11:00 Uhr.

Am Kirchweihnachmittag um 16:00 Uhr ist in der Geistlichen Sonntagsmusik Jan Dismas Zelenkas „Kyrie und Gloria aus der Missa Votiva“ ZWV 18 unter der Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert zu hören. An der Orgel musiziert Frauenkirchenorganist Samuel Kummer. Das Geistliche Wort hält Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt.

Den Abschluss dieses Tages bildet der Ökumenische Gottesdienst am Sonntag, 29. Oktober, um 18:00 Uhr, in der Frauenkirche mit Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke, Superintendent Christian Behr und dem Stadtökumenekreis.
Dem Reformationsjubiläum ist am Montag, 30. Oktober, 20:00 Uhr, das „Reformationskonzert zum 500-jährigen Jubiläum“ gewidmet. Zur Aufführung kommen Daniel Schnyders Oratorium „Eine feste Burg“ nach Texten der Luther-Bibel (Auftragswerk der Fördergesellschaft Frauenkirche – Uraufführung am 26. Oktober 2013) und Werke von Heinrich Schütz, Giovanni Gabrieli und Johann Sebastian Bach. Ausführende sind Solisten, das Sächsische Vocalensemble und der dresdner motettenchor (Einstudierung Matthias Jung), das Violoncello-Quartett mit Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle, das Blechbläserensemble Ludwig Güttler und die Virtuosi Saxoniae unter der Leitung von Ludwig Güttler.

Traditionell zu den Frauenkirchen-Festtagen erscheint der neue Band des Jahrbuchs „Die Dresdner Frauenkirche“. Er steht im Zeichen des 500. Jubiläums der Reformation, berührt aber auch andere Themenkreise. So wird die Bedeutung der Reformation und deren ökumenisches Anliegen in der Gegenwart ebenso dargestellt, wie die Geschichte der Konfessionalisierung des Luthertums. Gezeigt wird die Ausschmückung von Kirchen mit Porträtzyklen von Pastoren und Superintendenten in der Nachfolge Luthers als Höhepunkt reformatorischer Erinnerungskultur. Mehrere Beiträge sind dem Coselpalais in unmittelbarer Nachbarschaft der Frauenkirche gewidmet. Ein Inhaltsverzeichnis der Bände 12-20 ergänzt das Jahrbuch.

Das Jahrbuch ist zum Preis von 29,95 € im Buchhandel erhältlich. Karten für die Konzerte sind erhältlich beim Ticketservice der Stiftung Frauenkirche, 01067 Dresden, Georg-Treu-Platz 3, 1. OG (Montag bis Freitag 9-18 Uhr, Sonnabend 9-15 Uhr), Telefon: 0351 / 656 06 701 E-Mail

Frauenkirche Dresden

Bild: Blick in die vollbesetzte Frauenkirche bei einer der vielen Veranstaltungen (Foto: evlks, OK)
Hauptraum der Frauenkirche bei einer der vielen Veranstaltungen

Werke und Einrichtungen bieten Kurse und Unterstützung an

Dienst, Werke und Einrichtungen der Landeskirche bieten in ihren Programmen Workshops und Veranstaltungen an,

  • die kontroverse Themen inhaltlich aufnehmen und Informationen wie Austausch anbieten und so eigene öffentliche Gesprächsräume entstehen lassen
  • die Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung, Moderation, Kommunikation stärken und einüben um Menschen in Ihrer Rolle vor Ort zu stärken

Weiter lassen sich Mitarbeitende der Werke und Einrichtungen als Expertinnen und Expertinnen zu verschiedenen Themen für Veranstaltungen vor Ort gern ansprechen.

 

 

 

Informationen dazu finden Sie in den Programmen u.a. folgender Einrichtungen (in Auswahl)

 

Evangelischen Erwachsenenbildung               
https://www.eeb-sachsen.de/angebote.html

  • thematischen Angebote
  • Kurse z.B. zu Dilemma-Diskussion (Kursstart im Herbst 2022), TZI (Themenzentrierter Interaktion), Friedlicher Kommunikation, Gruppenleitertraining, Praxis respektvoller Kommunikation; 

Ehrenamtsakademie Sachsen           
www.ehrenamtsakademie-sachsen.de

  • Abrufangebote, Webinare, Veranstaltungen verschiedener Anbieter mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Leitung, Gesellschaftliche Verantwortung

Evangelische Akademie Sachsen               
https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/

  • Veranstaltungen online und in Präsenz zu aktuellen Zeitfragen
  • Referenten, die Ihre Expertise auch bei Ihren Veranstaltungen einbringen können

TPI Moritzburg               
https://tpi-moritzburg.de/

  • Angebote und Materialien für den Bereich Schule und Bildung, Gemeindepädagogik,

 

 

Landesjugendpfarramt    
www.evjusa.de

  • u.a. Fachbereich politische Jugendbildung
  • Angebote zur Stärkung von Kompetenzen im Bereich der Jugendarbeit (z.B. Juleica)

Ev. Männerarbeit
https://maennerarbeit-sachsen.de/

Ev. Frauenarbeit              
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/

Pastoralkolleg  
https://pastoralkolleg-meissen.de/das-pastoralkolleg/

  • bietet thematische und kompetenzorientierte Kollegs und organisiert und begleitet Tagungen mit der Zielgruppe Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Prädikantinnen und Prädikanten

AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus Sachsen
https://www.kirche-fuer-demokratie.de/

Diakonie Sachsen
– hier https://www.diakonie-sachsen.de/projekte_demokratie_gewinnt_de.html

  • Angebote für Mitarbeitenden der Diakonie z.B. auch in Fragen der Demokratiebildung

Beispiel für Formate

„Wenn wir nicht mehr respektvoll miteinander reden, geht viel verloren. …Wertschätzung und Kritik müssen sich da nicht im Wege stehe. Sondern wenn sie zusammenfinden werden Barrieren abgebaut“
(Pfr. Sebastian Kreß, KG Sebnitz-Hohenstein zu einer Reihe von Gesprächsabenden zu aktuellen Themen. Quelle SZ vom 28.6.2022)

In Kirchgemeinden und Kirchenbezirken wurden in den vergangenen Monaten unterschiedlichste Gesprächsformate, Bürgerdialoge etc. zu aktuellen kontroversen Themen angeboten, so z.B. in der Kirchgemeinde Sebnitz, im Kirchenbezirk Freiberg, Kirchgemeinde Dresden-Leuben, Kirchgemeinde Weinböhle, Kirchgemeinden in Zwönitz, Bautzen oder in Plauen. Erfahrungen lassen sich bei den Gemeinden und Mitarbeitenden dort anfragen.

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