Themen und Debatten

Kirche als Gesprächsraum gestalten

Im Blick auf unser zukünftiges Miteinander […] betrachten wir es als eine wichtige Aufgabe, weiter an einer von Respekt und Wertschätzung getragenen Debattenkultur zu arbeiten. Wir haben gelernt, dass der Wille zur Gemeinschaft auch mit Schmerzen und Mühen verbunden ist. Wichtig ist, dass wir einander trotz unterschiedlicher Positionen nicht verurteilen.

(aus 27. Landessynode Drucksache 42, Punkt 5 – aus der Debatte zum Gesprächsprozess zum Schriftverständnis)

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Die Landessynode bittet Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen, Diskussionen zu strittigen Themen anzubieten und so zu einem respektvollem Miteinander in der Gesellschaft beizutragen. 

Kontroverse Debatten begleiten uns in Gesellschaft, Familie, Arbeitsumfeld und auch in den Kirchgemeinden seit einigen Jahren in besonders intensiver Weise. Wie können wir als Kirche hier den Menschen und dem Miteinander dienen? Wie können Gesprächsräume entstehen oder begleitet werden? Wo fördern wir so das Miteinander und den gegenseitigen Respekt, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen vorfinden? Welche Kompetenzen können bei Mitarbeitenden und in den Gemeinden gestärkt werden und wer kann dabei unterstützen? 

Anregungen, die in der Debatte um die Unterscheidung zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsradikalismus entstanden sind, bieten Impulse zur weiteren Beschäftigung in den verschiedenen Gremien der Kirchgemeinden.

Hier finden Sie die Grundlagentexte aus der Synodalen Debatte: 

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20 Jahre ReiseMission GmbH


09 Feb. 2019

Tag der offenen Tür mit Spendenübergabe für soziale Projekte

LEIPZIG – Im Rahmen von 20 Jahren ReiseMission GmbH wurden während eines Tags der offenen Tür in der Leipziger Jacobstraße 10 drei Partner vom ökumenischen Reisedienst Spenden für soziale Projekte überreicht. Jeweils 2000 Euro kommen der internationalen Gemeinde in Belgien für die Sanierung der Kirche in Antwerpen über das Gustav-Adolf-Werk (GAW) und der „Ökumenischen Flüchtlingshilfe in Leipzig“ über das Bistum Dresden-Meißen zugute. 1000 Euro gehen an das Projekt für junge Menschen mit Behinderung in Tansania über die Adventsaktion 2018 des Leipziger Missionswerkes (LMW) und der mitteldeutschen Kirchen.

Vor 20 Jahren wurde der Reisedienst mit zwei Mitarbeitern mit Gruppenreisen nach Israel gegründet. Im Laufe der Zeit kamen rund um das Mittelmeer weitere Reiseziele dazu. Mit dem Wachstum des religiösen Tourismus und aufgrund der Vernetzung in der Ökumenischen Gemeinschaft und Allianz sowie mit diversen Bildungseinrichtungen und touristischen Leistungsträgern hat sich ReiseMission erfolgreich auf dem Tourismusmarkt etabliert. Zurzeit umfasst das Team von ReiseMission 32 Mitarbeiter, darunter sieben Auszubildende. Inzwischen werden weltweit Reisen angeboten und sie erfolgen dabei mit katholischer, evangelischer oder ökumenischer Ausprägung.

Die ReiseMission arbeitet mit den Kirchen zusammen, bereitet ökumenische und fachspezifische Begegnungen in Deutschland wie im Ausland vor, vermittelt weltweite Chor- und Konzertauftritte und Kontakte bei Partnerorganisationen für interreligiöse Gespräche und internationale Jugendbegegnungen. Zudem berät sie Gruppenverantwortliche wie Pfarrerinnen und Pfarrer, Chorleiterinnen und Chorleiter oder ehrenamtliche Mitarbeiter bei der inhaltlichen und logistischen Reisevorbereitung, der Reisebewerbung sowie der preisgünstigen Durchführung der Reise. Die Geschäftsführung obliegt Günter Grünewald.

Spendenübergabe (v.l.n.r.): Geschäftsführer Günter Grünewald, Holger Richter (Reisemission) für Ökumenische Flüchtlingshilfe in Leipzig, LMW-Direktor Ravinder Salooja und Direktor Enno Haaks (GAW).
Team der ReiseMission im 20. Bestehen

Werke und Einrichtungen bieten Kurse und Unterstützung an

Dienst, Werke und Einrichtungen der Landeskirche bieten in ihren Programmen Workshops und Veranstaltungen an,

  • die kontroverse Themen inhaltlich aufnehmen und Informationen wie Austausch anbieten und so eigene öffentliche Gesprächsräume entstehen lassen
  • die Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung, Moderation, Kommunikation stärken und einüben um Menschen in Ihrer Rolle vor Ort zu stärken

Weiter lassen sich Mitarbeitende der Werke und Einrichtungen als Expertinnen und Expertinnen zu verschiedenen Themen für Veranstaltungen vor Ort gern ansprechen.

 

 

 

Informationen dazu finden Sie in den Programmen u.a. folgender Einrichtungen (in Auswahl)

 

Evangelischen Erwachsenenbildung               
https://www.eeb-sachsen.de/angebote.html

  • thematischen Angebote
  • Kurse z.B. zu Dilemma-Diskussion (Kursstart im Herbst 2022), TZI (Themenzentrierter Interaktion), Friedlicher Kommunikation, Gruppenleitertraining, Praxis respektvoller Kommunikation; 

Ehrenamtsakademie Sachsen           
www.ehrenamtsakademie-sachsen.de

  • Abrufangebote, Webinare, Veranstaltungen verschiedener Anbieter mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Leitung, Gesellschaftliche Verantwortung

Evangelische Akademie Sachsen               
https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/

  • Veranstaltungen online und in Präsenz zu aktuellen Zeitfragen
  • Referenten, die Ihre Expertise auch bei Ihren Veranstaltungen einbringen können

TPI Moritzburg               
https://tpi-moritzburg.de/

  • Angebote und Materialien für den Bereich Schule und Bildung, Gemeindepädagogik,

 

 

Landesjugendpfarramt    
www.evjusa.de

  • u.a. Fachbereich politische Jugendbildung
  • Angebote zur Stärkung von Kompetenzen im Bereich der Jugendarbeit (z.B. Juleica)

Ev. Männerarbeit
https://maennerarbeit-sachsen.de/

Ev. Frauenarbeit              
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/

Pastoralkolleg  
https://pastoralkolleg-meissen.de/das-pastoralkolleg/

  • bietet thematische und kompetenzorientierte Kollegs und organisiert und begleitet Tagungen mit der Zielgruppe Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Prädikantinnen und Prädikanten

AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus Sachsen
https://www.kirche-fuer-demokratie.de/

Diakonie Sachsen
– hier https://www.diakonie-sachsen.de/projekte_demokratie_gewinnt_de.html

  • Angebote für Mitarbeitenden der Diakonie z.B. auch in Fragen der Demokratiebildung

Beispiel für Formate

„Wenn wir nicht mehr respektvoll miteinander reden, geht viel verloren. …Wertschätzung und Kritik müssen sich da nicht im Wege stehe. Sondern wenn sie zusammenfinden werden Barrieren abgebaut“
(Pfr. Sebastian Kreß, KG Sebnitz-Hohenstein zu einer Reihe von Gesprächsabenden zu aktuellen Themen. Quelle SZ vom 28.6.2022)

In Kirchgemeinden und Kirchenbezirken wurden in den vergangenen Monaten unterschiedlichste Gesprächsformate, Bürgerdialoge etc. zu aktuellen kontroversen Themen angeboten, so z.B. in der Kirchgemeinde Sebnitz, im Kirchenbezirk Freiberg, Kirchgemeinde Dresden-Leuben, Kirchgemeinde Weinböhle, Kirchgemeinden in Zwönitz, Bautzen oder in Plauen. Erfahrungen lassen sich bei den Gemeinden und Mitarbeitenden dort anfragen.

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